LOKALMIX

Corona: Die neuesten Entwicklungen - 20 neue Infizierte in Seniorenheim

Red; 31.03.2020, 17:35 Uhr
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Corona: Die neuesten Entwicklungen - 20 neue Infizierte in Seniorenheim

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Red; 31.03.2020, 17:35 Uhr
Oberberg - OA hält die Leser über die Neuigkeiten auf dem Laufenden (AKTUALISIERT).

32 weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet, 20 neue Betroffene im Seniorenheim (Dienstag, 17:30 Uhr)

 

Insgesamt gibt es im Oberbergischen 267 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle. Inzwischen sind 62 Personen gesund aus der angeordneten Quarantäne entlassen worden. Der Großteil der betroffenen Menschen befindet sich in häuslicher Quarantäne. 23 Personen befinden sich aktuell in stationärer Behandlung, davon müssen fünf beatmet werden.

 

Von den 32 neuen, positiv getesteten Menschen stehen 20 in Bezug zum Haus am Park des Evangelischen Altenzentrums Johannesstift in Hückeswagen. Es handelt sich um 13 Bewohner und sieben Mitarbeiter. Die Betroffenen sind unmittelbar seit Bekanntwerden des Verdachtsfalls innerhalb der Einrichtung isoliert worden und werden unter besonderen Hygienemaßnahmen versorgt. Die Angehörigen werden derzeit durch das Gesundheitsamt informiert. Sofern die betroffenen Mitarbeiter Krankheitssymptome zeigen, befinden sie sich in häuslicher Quarantäne. Andernfalls können sie gemäß der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts unter Beachtung besonderer Schutzmaßnahmen ihrem Dienst nachgehen, müssen sich aber darüber hinaus ebenfalls in häuslicher Quarantäne aufhalten. Neue Testergebnisse für das Franziskus-Heim in Wipperfürth, wo es auch Infizierte gibt, liegen nach Angaben des Kreises noch nicht vor.

 

Lage im Oberbergischen Kreis im Überblick (Stand: 31. März, 12 Uhr)

Fälle insgesamt: 267

Neue Fälle: 32

Aktuell positiv getestete Fälle, die sich in angeordneter Quarantäne befinden: 203

Kontaktpersonen ersten Grades, die sich ebenfalls in angeordneter Quarantäne befinden: 66

Personen, die sich in vorsorglicher häuslicher Isolation befinden: 129

Verstorbene Personen: 2

 

Anzahl positiv bestätigter Fälle (seit Beginn der Pandemie) nach Kommunen

Bergneustadt: 13

Engelskirchen: 23

Gummersbach: 14

Hückeswagen: 34

Lindlar: 30

Marienheide: 6

Morsbach: 4

Nümbrecht: 24

Radevormwald: 23

Reichshof: 19

Waldbröl: 4

Wiehl: 21

Wipperfürth: 43

Adressermittlung läuft: 9

 

Weitere Informationen: obk.de/coronavirus

 

 

IG Metall: Arbeitnehmeranteil der Sozialversicherung an Beschäftigte weitergeben (Dienstag, 16:35 Uhr)

 

Werner Kusel, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Gummersbach, fordert von der Bundesregierung eine Korrektur bei der Corona-Regelung zur Kurzarbeit. „Bei Kurzarbeit werden den Arbeitgebern rückwirkend zum 1. März die Beiträge zur Sozialversicherung zurückerstattet – nicht nur die Arbeitgeberanteile, sondern auch der Anteil der Beschäftigten. Das ist nicht gerecht. Der Arbeitnehmeranteil der Sozialbeiträge muss daher dringend an die Beschäftigten weitergegeben werden“, fordert Kusel in einem Brief an den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Carsten Brodesser.

 

Bei Kurzarbeit stockt die Bundesagentur für Arbeit das Entgelt auf 60 Prozent des Nettolohns auf, wenn Kinder versorgt werden müssen auf 67 Prozent. Für viele Menschen reicht das bei weitem nicht, um Miete und Lebenshaltungskosten zu bestreiten. „Die Weitergabe des Arbeitnehmeranteils der Sozialversicherungsbeiträge würde vielen Menschen finanziell über die nächsten Monate helfen und ist auch ein Gebot der Gerechtigkeit“, betonte Kusel.

 

In der Oberbergischen Metall- und Elektroindustrie gehen laut Kusel im April rund 5.000 Arbeitnehmer in Kurzarbeit, des Weiteren hat ein Großteil der Betriebe mit den Betriebsräten vorsorgliche Kurzarbeitsregelungen getroffen. „Bund und Länder haben umfangreiche Hilfspakete für Unternehmen und Selbstständige, aber auch für abhängig Beschäftigte und Empfänger von Grundsicherung beschlossen.  Sie wollen damit die Corona-Krise wirtschaftlich und sozial abfedern. Das alles ist richtig und notwendig.  Allerdings sollte der Konstruktionsfehler bei der Kurzarbeiterregelung zügig beseitigt werden. Jetzt kommt es darauf an, Einkommen zu sichern und die Nachfrage zu stärken. Gerade die regionale Wirtschaft in Oberberg ist darauf angewiesen, dass Beschäftigte über stabile Einkommen und damit Kaufkraft verfügen“, so Kusel abschließend.

 

 

Zahl der Anzeigen zur Kurzarbeit ist explodiert (Dienstag, 16:05 Uhr)

 

Bis zum vergangenen Freitag hat sich die Zahl der „Anzeigen zum Arbeitsausfall“ - die Grundlage für die Abrechnung von Kurzarbeitergeld - für die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, zu der der Oberbergische Kreis gehört, auf etwas über 5.000 erhöht. Zum Vergleich: Im Monat März 2009 – dem Höhepunkt der damaligen Wirtschaftskrise – waren es 241, im ganzen Jahr 2009 insgesamt 1.181.

 

„Diese Zahl ist eine Circa-Zahl. Eine stabile Datenbasis, auf der wir die tatsächlich eingegangene Anzahl an Anzeigen über Arbeitsausfall valide abbilden könnten, liegt uns derzeit leider noch nicht vor“, teilte die Arbeitsagentur mit. „Das liegt am Ablauf des Prozesses: Wenn Betriebe Kurzarbeit planen, müssen sie das bei der Agentur für Arbeit zunächst anzeigen. Ohne Anzeige ist später keine Zahlung möglich. Wenn tatsächlich kurzgearbeitet wird, kann der Betrieb innerhalb von drei Monaten die erforderliche Abrechnungsliste einreichen. Erst danach haben wir endgültige Daten dazu, wie viele Personen tatsächlich kurzgearbeitet haben, in welcher Branche und wie groß der Arbeitsausfall war. Der einzige erste Anhaltspunkt, den wir momentan haben, sind die Anzeigen, die in den Agenturen eingehen.“

 

Aber auch hier gebe es Unwägbarkeiten: Aktuell greifen sehr viele auch kleinere Betriebe auf Kurzarbeit zurück. Die Arbeitsbelastung in den Agenturen sei daher momentan hoch, weshalb ein Teil der Anzeigen noch nicht im System erfasst ist.  Auf der anderen Seite können Doppelungen vorliegen, da Arbeitgeber im Moment alle vorhandenen Kanäle nutzen, um Kurzarbeit anzuzeigen. Dies wird beim Einpflegen durch einen Abgleich bereinigt. Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die eingehenden Unterlagen in unser System einzupflegen und über die vorliegenden Anzeigen zu entscheiden. Damit ist die Grundlage für die nachfolgende Abrechnung des Kurzarbeitergeldes gelegt.“

 

Unternehmen, die zurzeit eine erhöhte Nachfrage nach ihren Produkten erfahren und Bedarf an zusätzlichem Personal haben, sind aufgerufen, den Arbeitgeber-Service zu kontaktieren (Tel.: 02261/30 41 04).

 

 

"EinfachmalSingen" trotz Corona (Dienstag, 15:30 Uhr)

 

Chorleiter Joachim Kottmann hat sich in diesen kontaktreduzierten Zeiten etwas Besonderes für singbegeisterte Menschen ausgedacht: Da die Live-Termine des „EinfachMalSingenChores“ in Bergneustadt und Gummersbach bis mindestens Ende April ausfallen, soll es nun in loser Folge über das Internet Singangebote geben. Die ersten beiden Frühlingslieder sind bereits gefilmt und hochgeladen. Alle Interessierten können per Mail unter joachim.kottmann@t-online.de den entsprechenden Link anfordern und bekommen dann auf Wunsch auch die weiteren noch entstehenden Fortsetzungen.

 

Kottmann: „Eigentlich wollten wir uns gemeinsam vor die Pflegeheime stellen und dort mit den Menschen auf den Balkonen und an den Fenstern singen, aber das hätte vermutlich zu größeren Menschenansammlungen geführt. Daher bin ich jetzt den digitalen Weg gegangen.“ Kottmann und sein Mitstreiter Michael Becker erhoffen sich, dass die Menschen tatsächlich singend vor ihren Bildschirmen sitzen und nicht nur die Clips ansehen.

 

 

Dieses Jahr keine Osterfeuer möglich (Dienstag, 15:20 Uhr)

 

Da beim Ordnungsamt Gummersbach derzeit verstärkt Anmeldungen von Osterfeuern eingehen, weist die Stadt ausdrücklich darauf hin, dass das Verbot von Zusammenkünften und Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als zwei Personen nach der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen auch für Oster- und andere Brauchtumsfeuer gilt. „Darüber hinaus stellt das Verbrennen pflanzlicher Abfälle ohne Genehmigung eine Ordnungswidrigkeit dar, die ebenfalls entsprechende Geldbußen nach sich ziehen wird. Am Osterwochenende werden entsprechende Kontrollen stattfinden“, teilte die Verwaltung mit.

 

 

Weiterbildung im virtuellen Raum mit der Volkshochschule Gummersbach (Dienstag, 15 Uhr)

 

Die Volkshochschule Gummersbach bietet ab sofort eine Reihe von Online-Angeboten, die Teilnehmende kostenfrei von zu Hause aus nutzen können. In Kooperation mit „vhs.wissen live!“ werden Vorträge von Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft angeboten. Diese werden auf der Plattform Zoom gezeigt, die dazugehörigen Links sind über die Homepage der VHS Gummersbach direkt verfügbar oder werden den Teilnehmenden nach Anmeldung am Tag der jeweiligen Veranstaltung zugemailt. Technische Voraussetzung für die Teilnahme ist ein internetfähiges Endgerät (PC, Laptop, Smartphone/Tablet) samt Lautsprecher. Mikrofon oder Kamera sind nicht notwendig. Die Diskussionsbeteiligung kann per Chat erfolgen.

Weitere Online-Kurse, Vorträge und Bewegungsangebote sind bereits in Planung und werden auf der Homepage der VHS Gummersbach bekanntgegeben. Alle Informationen sind zu finden unter www.vhs-gm.de.

 

 

Bürgerbus Waldbröl stellt Notdienst mangels Bedarf ein (Dienstag, 13:05 Uhr)

 

Der bisherige Notdienst des Waldbröler Bürgerbusses an Dienstagen und Donnerstagen wird wegen fehlendem Bedarf eingestellt. "Wann der reguläre Fahrdienst wieder beginnt, ist noch offen", teilte  Michael Jaeger vom Bürgerbusverein mit.

 

 

Seniorenfahrten der Gemeinde Nümbrecht abgesagt (Dienstag, 12:00 Uhr)

 

Die diesjährigen Seniorenfahrten der Gemeinde Nümbrecht, die am 27. Juni und 4. Juli stattfinden sollten, sind abgesagt worden.  Dies teilte Gerd Hüschemenger, Geschäftsführer der Ausrichter MSC Nümbrecht und IG Motorsportfreunde Nümbrecht, mit. Ein neuer Termin für 2021 sei bereits in Planung.

 

 

Friseure schlagen wegen unangemessener Kundenwünsche Alarm (Dienstag, 11:55 Uhr)

 

Anscheinend haben manche Oberberger derzeit keine größeren Probleme, als sich um ihre Frisur zu sorgen. Anders ist der dringende Appell von Thomas Stangier, Obermeister der Friseurinnung Bergisches Land, jedenfalls nicht deuten: „Liebe Kunden, bitte fragen Sie nicht mehr nach Hausbesuchen! Weder in den Salons noch die Angestellten direkt.“ Aus zahlreichen Betrieben werde gemeldet, dass es vermehrt zu unangemessenen Wünschen komme. „Wir möchten wirklich gerne unseren Kunden helfen, sie beraten und ihnen zur Seite stehen. Das ist schließlich unsere Berufung. Die Situation ist nicht leicht, aber Kunden, die uns regelrecht drohen und uns Rufschädigung ankündigen, verschlimmern die angespannte Lage“, so Stangier. Seit einer Woche müssen Friseursalons in Nordrhein-Westfalen geschlossen bleiben.  Bei Verstößen werden Strafgelder von bis zu 5.000 Euro erhoben, im Wiederholungsfall sind sogar bis zu 25.000 Euro fällig. Mit mobilen Friseurtätigkeiten machen sich Kunden wie Friseure strafbar.

 

 

„Haus der kleinen Forscher“ kommt nach Hause (Dienstag, 11:25 Uhr)

 

Um Kita-Kindern und Grundschülern die Möglichkeit zu geben, auch zu Hause die Phänomene in den MINT-Disziplinen zu erforschen, hat sich das Netzwerk „Haus der kleinen Forscher Oberberg/:metabolon“ etwas einfallen lassen. Jeden Tag gibt es unter www.metabolon.de (Haus der kleinen Forscher) ein neues Experiment, das mit haushaltsüblichen Gegenständen durchgeführt werden kann. Den Start macht am 1. April der Versuch „Seiltänzer“. Das Netzwerk formierte sich 2012 und hat sich in Kooperation mit inzwischen über 100 Kindertagesstätten aus Oberberg die Verbreitung von naturwissenschaftlichen Grundkenntnissen auf die Fahne geschrieben. Auch Grundschulen können sich anschließen.

 

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Ausbildungsmarkt in Oberberg: Erste Auswirkungen der Corona-Krise spürbar (Dienstag, 10:50 Uhr)

 

Die Agentur für Arbeit, die Industrie- und Handelskammer sowie die Kreishandwerkerschaft haben eine Zwischenbilanz zur Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Oberberg gezogen. Klar ist: Die Corona-Krise wird auch in diesem Bereich spürbare Konsequenzen nach sich ziehen.  

 

Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach

 

Im Oberbergischen Kreis wurden bislang 1.355 Berufsausbildungsstellen gemeldet - 170 weniger als im Vorjahr. Davon sind derzeit noch 772 unbesetzt. Demgegenüber stehen 1.307 gemeldete Ausbildungssuchende (2019: 1.428). 806 gelten nach aktuellem Stand als unversorgt (2019: 820). Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach betont: „Die Bewegungen auf dem Ausbildungsmarkt waren bereits aufgrund der konjunkturellen Rahmenbedingungen etwas verhaltener als im Vorjahr. Überstrahlt wird das Ausbildungsgeschehen natürlich von den aktuellen Entwicklungen. Wie sich der Ausbildungsmarkt im weiteren Verlauf des Jahres darstellen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht seriös prognostiziert werden.“ 

 

Die Agentur für Arbeit bietet Beratungen für Jugendliche (Kontaktdaten per Mail an: berufsberatung.153@arbeitsagentur.de) und Unternehmen (Tel.: 02261/30 41 04) an.

 

 

Industrie- und Handelskammer Oberberg

 

Mit 260 neu eingetragenen Ausbildungsverträgen gegenüber 314 am Vorjahresstichtag liegt das Minus bei 54 Verträgen. Anders als im gesamten Bezirk der IHK Köln ging in Oberberg sogar die Anzahl der neuen Ausbildungsverträge in den gewerblich-technischen (Industrie-)Berufen zurück (minus 20). „Wir werden dies in den kommenden Wochen genau beobachten und hoffen derzeit, dass die Unternehmen angesichts der Corona-Krise abwarten und bereits vereinbarte Ausbildungsverträge der IHK noch nicht zur Eintragung vorgelegt worden sind“, erklärt Michael Sallmann, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Oberberg. Aber: „Je länger die Corona-Krise dauert, umso größer wird die Gefahr, dass diese Vereinbarungen aufgelöst werden und keine neuen Ausbildungsverträge abgeschlossen und eingetragen werden“, so Sallmann.

 

 

Kreishandwerkerschaft Bergisches Land

 

Nach Angaben der Kreishandwerkerschaft waren zum Stichtag 27. März im Vergleich zum März 2019 weniger eingetragene Ausbildungsverhältnisse zu verzeichnen. Marcus Otto, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land sagt dazu: „Jetzt über exakte Zahlen zu sprechen, macht keinen Sinn, denn deren Aussagekraft geht gegen Null und eine Prognose für das gesamte Ausbildungsjahr ist unter diesen Umständen unmöglich.“ Wie sich die Lage in den kommenden Monaten in den Ausbildungsberufen weiterentwickeln wird, hänge vom weiteren Verlauf der Krise und den Schutzmaßnahmen gegen die Pandemie ab. Wahrscheinlich sei erst am Ende des Ausbildungsjahres im September sichtbar, wie stark die betriebliche Ausbildung gelitten habe und welche Maßnahmen ergriffen werden müssten, „um die Schäden zu richten und der betrieblichen Ausbildung bei jungen Menschen und Betrieben wieder neuen Schub zu geben.“

 

 

Arbeitsmarktzahlen für März: Ein Muster ohne Wert (Dienstag, 10:25 Uhr)

 

Die Arbeitsagentur für Arbeit hat heute die Arbeitsmarktdaten für den Monat März veröffentlicht. Da die Übersicht die Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht berücksichtigt, sind die Zahlen lediglich eine statistische Fußnote. Laut Arbeitsagentur sank die Zahl der Arbeitslosen im Oberbergischen im vergangenen Monat um 182 auf 7.883. „Die vorliegenden Arbeitslosenzahlen für den März spiegeln nicht die aktuellen Entwicklungen wider“, betont Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. “Die Zahl der Ratsuchenden, die aufgrund von COVID-19 eine Kündigung befürchten oder erhalten haben, ist stark gestiegen. Ebenso die Nachfrage nach Kurzarbeitergeld. Daher wird sich die im März abgebildete positive Entwicklung im April nicht fortsetzen.“ Im Laufe des Tages sollen Details zum Stand der Kurzarbeit bekanntgegeben werden.

 

 

Schulsozialarbeit: Beratungshotline für den Kreissüden (Dienstag, 10:15 Uhr)

 

Die Sozialraummanagement GmbH, die im Kreissüden seit mehreren Jahren als Ansprechpartner im Rahmen der Schulsozialarbeit tätig ist, wird ab morgen, 1. April, eine Beratungshotline für Eltern, Schüler und Lehrer aus den Gemeinden Reichshof, Morsbach, Waldbröl und Nümbrecht zur Verfügung stellen. Anrufer können sich mit pädagogischen Anliegen, Fragen und Schwierigkeiten melden. Ein Team von erfahrenen Sozialpädagogen steht zur Beratung zur Verfügung.   „In diesen Zeiten müssen wir flexibel schauen, wie die Krise bestmöglich zu bewältigen ist. Wir möchten unseren Beitrag hierzu mit der Telefonhotline leisten. Wir haben ein offenes Ohr für ihre Fragen und Anliegen. Im gemeinsamen Telefonat hoffen wir, sie stärken zu können und bieten gerne unsere Unterstützung an“, erklärt Jörg Decker, Geschäftsführer der Sozialraummanagement GmbH. Die Hotline ist unter Tel.:  0163/28 56 075 erreichbar (montags bis samstags in der von Zeit 10 bis 15 Uhr). Auch per Mail werden Fragen beantwortet (hilfe@sozialraummanagement.com).   

 

 

Oberbergische Tafel hilft Bedürftigen noch vor Ostern (Dienstag, 9:30 Uhr)

 

 Zum Osterfest sollen die Besucher der Oberbergischen Tafel mit besonderen Lebensmittelspenden bedacht werden. Mit Unterstützung der Caritas, der Diakonie und der Firma Schmidt & Clemens ist es möglich, die Tafelkunden und hilfsbedürftigen Menschen in Gummersbach, Bergneustadt und Marienheide mit Lebensmitteltüten oder entsprechenden Einkaufsgutscheinen zu versorgen.  In der Gummersbacher Tafel gibt es eine Sonderausgabe am 1. und 8. April, jeweils in der Zeit von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. Hier werden vorgepackte Tüten mit Hilfe der Sozialpartner von Caritas und Diakonie an Bedürftige verteilt. Die Ausgabestelle der Bergneustädter Tafel wird die Tüten wegen der beengten Raumsituation am Freitag, 3. April, direkt zu den Bedürftigen an die Haustüre bringen. In Marienheide erhalten die Tafelkunden jeweils einen Lebensmittelgutschein zum Einkauf vor Ort.

 

Hier geht's zum Ticker von Montag, 30. März

 

Alle Angaben ohne Gewähr.

KOMMENTARE

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Dann hoffen wir mal,dass die Bedürftigen für die Lebensmittelgutscheine auch das gewünschte erhalten und nicht aufgrund des unsozialen Verhaltens vieler finanziell besser gestellter Mitmenschen (welche sich jetzt urplötzlich auf so genannte Billigwaren stürzen) auf teure Lebensmittel zurückgreifen müssen.

Thorsten, 31.03.2020, 11:28 Uhr
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Wer Frisören und Frisörinnen mit Rufschädigung droht, weil sie die gesetzlichen Auflagen einhalten, sollte durch die Betroffenen angezeigt werden. Diese Menschen müssen sich um das Äußere ihres Kopfes doch keine Gedanken machen, wenn anscheinend das Innere auch nicht richtig frisiert ist.

Thomas Hohleich-Albert, 31.03.2020, 13:07 Uhr
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Hallo Kollege Thomas.
Bei diesem Artikel gebe ich dir in allen Belangen recht!!!!!
Es ist unverantwortlich in dieser jetzigen Situation Hausbesuche oder Gegenbesuche zu machen!!
Dein Kollege Peter Dick

Peter DIck, 31.03.2020, 17:13 Uhr
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Dass die Friseurläden schließen müssen und somit wie so viele andere Menschen erhebliche Verdienstausfälle haben, ist schlimm genug, dann aber auch noch mit unfreundlich bis hin zu drohend ausgesprochenen Forderungen seitens einiger Kunden konfrontiert zu werden, finde ich mehr als nur unschön und unsolidarisch, es gibt größere Probleme, die alle betreffen, zu bewältigen. Die betreffenden "Forderer" sollten einmal die augenblicklich wirklichen Probleme mit ihren, einen netten Haarschnitt oder dergleichen zu haben, vergleichen. Liebe Friseurinnen und Friseure, lasst Euch nicht entmutigen, es ist richtig, wenn Ihr Euch an die erforderlichen Maßnahmen haltet und ich danke Euch dafür!!

Rosemarie Weigel, 31.03.2020, 17:18 Uhr
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