Oberberg - OA hält die Leser über die Neuigkeiten auf dem Laufenden - Zwei weitere Menschen verstorben - Inzidenzwert liegt wieder über 50 (AKTUALISIERT).
„Nicht in alte Verhaltensmuster zurückfallen“ (Dienstag, 14:10 Uhr)
Auf weitere Lockerungen muss die Bevölkerung in Oberberg mindestens bis zur nächsten Woche warten. Die ersehnte Inzidenzstufe 2 wurde nicht erreicht, weil der Wert heute den Schwellenwert von 50 wieder überschritten hat. Damit bleibt es bei den Vorgaben, die vergangene Woche Freitag in Kraft getreten sind.
„Die Inzidenz ist in den zurückliegenden Wochen stark gesunken. Lockerungen sind so möglich geworden. Wir alle dürfen wieder mehr unternehmen. Das Wetter ist schön, verleitet einige aber auch zu übermütigem Leichtsinn. Dabei ist weiterhin ein umsichtiges und vernünftiges Verhalten geboten, auch im Freien. Das Virus ist nicht verschwunden und die Pandemie ist noch immer nicht vorbei“, erklärt Landrat Jochen Hagt.
Im Rahmen der Inzidenzstufe 3 greife unter anderem auch weiterhin eine Kontaktbeschränkung. Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus zwei Haushalten erlaubt. Diese Vorgabe gilt zum Beispiel auch beim gemeinsamen Besuch der Außengastronomie oder einer Freizeiteinrichtung. Dabei dürfen nur Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen (vollständig Geimpfte sowie Genesene ausgenommen).
Zudem weist der Landrat darauf hin, dass die Hygiene-Regeln beachtet werden sollten (Abstand halten, Hände waschen, Husten- und Niesetikette beachten, im Alltag Maske tragen, regelmäßig lüften). Auch die Vorgaben der Corona-Schutzverordnung zu Hygienekonzepten und der Rückverfolgbarkeit in festgelegten Bereichen müssen eingehalten werden.
Es sei wichtig, jetzt nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. „Dauerhafte Lockerungen sind nur möglich, wenn das Infektionsgeschehen weiter abflacht und konstant niedrig bleibt. Wir dürfen die Erfolge der vergangenen Wochen nicht aufs Spiel setzen. Einen ständigen Wechsel zwischen Öffnungen und Schließungen wünschen wir uns alle nicht. Daran hängen schließlich auch Existenzen“, so Hagt.
Zwei weitere Menschen verstorben (Dienstag, 10:05 Uhr)
Wie die Kreisverwaltung am Morgen mitteilte, sind zwei weitere Menschen verstorben, die zuvor nachweislich positiv auf Corona getestet worden waren. Es handelt sich um einen 90-jähriger Mann aus Reichshof und einen 68- jährigen Waldbröler. Die Zahl der Todesopfer in der Region im Zusammenhang mit der Pandemie erhöht sich damit auf 245.
Seit gestern wurden 21 weitere Corona-Fälle in Oberberg registriert. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist innerhalb der letzten 24 Stunden von 294 auf 271 gesunken. Die 7-Tage-Inzidenz liegt wieder über dem Schwellenwert von 50.
29 Oberberger, die an Covid-19 erkrankt sind, werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Auf Normalstationen befinden sich laut Kreis 19 Menschen (+1), zehn müssen intensivmedizinisch betreut werden - vier ohne Beatmung (=), sechs mit Beatmung (-1).
777 Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne - das sind 29 mehr als am Montag.
Die Lage im Kurzüberblick (Stand: Dienstag, 1. Juni/0 Uhr)
(in Klammern: Veränderung zum Stand von Montag, 31. Mai/0 Uhr)
7-Tage-Inzidenz: 52,6 (+6,3)
Fälle seit Beginn der Pandemie (laborbestätigt durch PCR-Test)*: 14.269 (+21)
Aktuell positiv getestet (laborbestätigt durch PCR-Test): 271 (-23)
Bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 13.753 (+42)
Verstorben: 245 (+2)
In angeordneter Quarantäne**: 777 (+29)
*Neue Fälle werden durch das LZG den Tagen zugeordnet, an denen das positive Laborergebnis im Gesundheitsamt eingegangen ist. Hierdurch kann es vorkommen, dass sich die Zahl der hinzukommenden Fälle rückwirkend auch auf die Vortage verteilt und sich damit zugleich die Inzidenzwerte der betroffenen Tage verändern.
**umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne
Aktuell positiv getestete Personen in den Kommunen (in Klammern: gestrige Zahl)
Bergneustadt: 54 (54)
Engelskirchen: 5 (6)
Gummersbach: 44 (50)
Hückeswagen: 10 (11)
Lindlar: 5 (4)
Marienheide: 6 (7)
Morsbach: 25 (22)
Nümbrecht: 11 (11)
Radevormwald: 19 (24)
Reichshof: 34 (37)
Waldbröl: 39 (44)
Wiehl: 16 (21)
Wipperfürth: 2 (2)
Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 1 (1)
Verlauf des Infektionsgeschehens: www.obk.de/coronazahlen
Neustädter Freibad ab 12. Juni wieder geöffnet (Dienstag, 10:00 Uhr)
Das Freibad Bergneustadt wird am Samstag, 12. Juni, um 9 Uhr für Besucher öffnen. Vorab findet am Samstag, 5. Juni, zwischen 12 und 14 Uhr ein Vorverkauf für Dauerkarten und Zehnerkarten statt, die Familiensaisonkarte wird vergünstigt für 120 Euro angeboten. Die genauen Corona-Auflagen zum Saisonstart werden unter www.freibad-bergneustadt.de bekanntgegeben.
Inzidenzwert steigt über 50 – Auswirkung auf weitere Lockerungen (Dienstag, 8:40 Uhr)
Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) meldet, dass die 7-Tages-Inzidenz im Oberbergischen um 6,2 gestiegen ist und damit wieder über dem Schwellenwert von 50 liegt (52,6). Damit ist die „Öffnungsstufe 2“, die weitere Lockerungen gebrächt hätte, zunächst vom Tisch, weil die Inzidenz die 50er-Grenze lediglich an vier aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten hatte. Laut Corona-Schutzverordnung des Landes muss diese Bedingung aber an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen erfüllt sein, damit neue Erleichterungen erlaubt werden können.
Seit gestern sind laut LZG 21 neue Corona-Fälle und zwei Todesfälle im Kreis registriert worden. Die durchschnittliche Wocheninzidenz in Nordrhein-Westfalen erreicht heute einen Wert von 39,9.
Schwimmerlernungskurse beim WSC Lindlar (Dienstag, 8:35 Uhr)
Auch beim WSC Lindlarer kommt wieder Bewegung in das Kursangebot. Der Verein startet zunächst mit den Kursen der Schwimmerlernung in den Sommerferien ab dem 5. Juli. Da die Verantwortlichen bei der Planung der Kurse eine gewisse Vorlaufzeit benötigen und aufgrund der momentan schwierigen Situation bei der Vergabe vom Impfterminen, können die im Oktober 2020 abgebrochenen Kurse nicht fortführt werden. Alle Teilnehmer, die ihre Kinder in diesen Kursen angemeldet hatten, wurden informiert und erhalten ein Sonderanmelderecht für die Kurse in den Sommerferien. Der WSC bemüht sich, so viele Kurse wie möglich anzubieten. Weitere Informationen unter www.wsc-lindlar.de oder telefonisch bei der Kursverwaltung (02266/47 80 891).
Hier geht's zum Ticker von Montag, 31. Mai