LOKALMIX

„Bergischer Immobilienmarkt gewinnt weiter an Bedeutung“

lw; 14.09.2021, 14:42 Uhr
Fotos: Lars Weber --- Freuen sich über den Start des neuen Beratungszentrums (v.l.): der Vorstand der Volksbank Oberberg bestehend aus Frank Dabringhausen, Manfred Schneider und Ingo Stockhausen, Bürgermeister Ulrich Stücker, Torsten Bitzer (Facility-Team VoBa) und Bereichsleiter Michael Noss. Bitzer war für die Bauleitung vor Ort zuständig.
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„Bergischer Immobilienmarkt gewinnt weiter an Bedeutung“

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lw; 14.09.2021, 14:42 Uhr
Wiehl – Neues Beratungszentrum der Volksbank Oberberg in der Bahnhofstraße eröffnet - Mitarbeiter des Verbundpartners R+V Versicherungen runden das Angebotsspektrum ab.

Von Lars Weber

 

Nicht immer weiter zurückzuziehen, sondern stattdessen die Anzahl der Standorte ausbauen. Nach dieser Maxime arbeitet die Volksbank Oberberg schon viele Jahre, während viele Mitbewerber sich aus der Fläche verabschieden. „In persönliche Nähe investieren“, hat Vorstandsvorsitzender Ingo Stockhausen dies heute bei der Eröffnung des neuen Immobilien-Beratungszentrums in der Wiehler Bahnhofstraße, unweit vom Haupthaus, genannt. In den neu bezogenen und modernisierten Räumen war zuvor eine Commerzbankfiliale anzutreffen. Profitiert die Volksbank also von dem Rückzug anderer Kreditinstitute? So wollte das Stockhausen nicht sehen: „Es ist uns immer recht, im Wettbewerb gefordert zu werden. Für den Standort und die Stadt ist diese Entwicklung schade.“

 

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Die Freude über die neue Dependance mit ausreichend Beratungsfläche war heute aber natürlich trotzdem groß. Während Mitarbeiter des Verbundpartners R+V Versicherungen sich um diesen Geschäftsbereich kümmern, sind drei Festangestellte der Volksbank unter der Leitung von Michael Noss für den Immobilienbereich zuständig. Interessenten werden in der Bahnhofstraße rund um die Themen Wohnen, Kaufen, Verkaufen beraten - angefangen von einer marktorientierten Wertermittlung über die Erstellung von Exposés bis hin zur Vorbereitung notarieller Verträge.

 

Der Bedarf sei da. „Fast 80 Prozent der Deutschen würden gerne in ihrer eigenen Immobilie leben“, so Stockhausen (Bild). Der Markt im Bergischen habe immer weiter an Bedeutung gewonnen, auch viele Städter streben zurück auf das Land. Befeuert werde dieser Trend noch durch die neu gewonnenen Home-Office-Regelungen, die ein tägliches Pendeln zum Arbeitgeber in der Stadt für viele obsolet machten. Um nachgefragten Wohnraum bieten zu können, daran würden auch Stadt und Politik arbeiten, sagte Bürgermeister Ulrich Stücker, der sich über das klare Bekenntnis der Volksbank zur Stadt und Region freute.

 

Michael Noss, der mit seinem Team vor allem die Mitte und den Süden Oberbergs beackern wird, kann die erhöhten Anfragen aus dem Kölner Raum bestätigen. Doch auch die Oberberger selbst seien aktiv auf dem Markt. „Es gibt sehr viele Sucher“, so Noss, während die Zahl der Immobilien begrenzt sei. „Der Markt ist angespannt. Wir brauchen dringend Baulandflächen und Neubauten, auch Geschosswohnungsbau.“ Denn auch wenn das Einfamilienhaus mit Garten für viele Interessenten das Ziel ist, so steigen demografiebedingt auch die Anfragen nach bedarfsgerechten, barrierefreien Wohnungen, so Noss weiter. Die weitere Entwicklung des Markts sei schwer zu prognostizieren, auch die Bundestagswahl könnte dahingehend Antworten bringen.

 

PIA ist neu im Team
 

Die Volksbank Oberberg geht bei der Beratung auch neue Wege. So stellte Projektleiter Sascha Müller PIA vor, eine virtuelle persönliche Immobilienassistentin. Nur mit ein paar Klicks erhalten Interessenten auf einer digitalen Plattform Antworten auf viele Fragen rund um die Immobilie, es gibt zudem beispielsweise eine digitale Immobilienschnellbewertung oder auch einen Modernisierungscheck. PIA ist unter wohnen-in-oberberg.de zu finden.  

KOMMENTARE

1

Es fehlen geeignete Immobilien in Oberberg die bezahlbar und nichts zur Kategorie "für Bastler" gehören. Ansonsten wird es auch die (ehemals) einheimischen von hier vertreiben.

Werner D., 14.09.2021, 16:09 Uhr
2

@Werner D.:
Die "Geeigneten" sind dann noch deutlich überteuert, für ländliche Lagen wie z.B. Nümbrecht u. Wiehl.
Teilweise auch daran zu erkennen das sie monatelang als "Ladenhüter" in den einschlägigen Portalen drinstehen u. unverständlicher Weise dann auch noch nicht mal im Preis sinken ...!?

Frank Reuber, 17.09.2021, 11:17 Uhr
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