LOKALMIX

Aus dem Stadtteil - für den Stadtteil

mkj; 23.01.2020, 11:25 Uhr
Fotos: Michael Kleinjung --- Der notwendige Beirat zur Antragsstellung auf "Bürgergeld" war schnell gefunden.
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Aus dem Stadtteil - für den Stadtteil

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mkj; 23.01.2020, 11:25 Uhr
Bergneustadt - Die Hackenberger Bürger können sich freuen: Für die nächsten drei Jahre stehen ihnen 45.000 € „Bürgergeld“ für verschiedene Projekte im Quartier zur Verfügung.

In der Begegnungsstätte Hackenberg fand ein Sonderstadtteilgespräch zur Vorstellung des Projekts „Bürgerverfügungsfonds“, auch „Bürgergeld“ genannt, statt. Dafür stehen in den nächsten drei Jahren insgesamt 45.000 € zur Finanzierung kleinerer Projekte im Quartier zur Verfügung, mit denen Bürgerideen umgesetzt werden können.

 

[Ursula Mölders erläutert die Vorausseztungen zur Antragsstellung auf "Bürgergeld"]

 

„Das Bürgergeld dient als Anreizinstrument zur privat-öffentlichen Kooperation in der Städtebauförderung mit der lokalen Verwaltung des Etats zur selbstständigen Umsetzung von kleineren Projekten im Stadtteil durch die Beteiligten“, erklärt Ursula Mölders von der Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen, als verantwortliches Planungsbüro für den Stadtteilumbau Hackenberg. Flexibel, schnell und unbürokratisch soll damit privates Engagement von Bewohnern, lokalen Akteuren und Vereinen gefördert werden. „Wenn jemand eine gute Idee hat, wird es zielgenaue Zuschüsse für das jeweilige Projekt geben“, so Mölders weiter. Gemeint sind bewohnergetragene Projekte, Maßnahmen und Aktionen zur Verbesserung des Wohnumfelds. Das können beispielsweise Pflanzaktionen oder Veranstaltungen von privaten Personen, Fördervereinen, Vereinen und kulturellen Einrichtungen sein oder Stadtteilbezogene, vereins- und institutionsübergreifende Wettbewerbe im sportlichen oder kulturellen Bereich.

 

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Voraussetzung zur Finanzierung einer guten Idee ist eine Antragsstellung, in der das Projekt und dessen Kosten genau beschrieben ist. Über diese Anträge wird ein neunköpfiger Beirat entscheiden, der sich noch am Abend aus den anwesenden Bürgern gebildet hat. Dazu gehören auch Ursula Mölders vom Planungsbüro Dr. Jansen und Andreas Wagner, Ansprechpartner für den Stadtteilumbau Hackenberg bei der Stadt Bergneustadt und die Mitarbeiterin der Begegnungsstätte Hackenberg, Gitta Esch, die den Antragsstellern mit Rat und Tat zur Seite stehen und die Anträge an die Landesregierung weiterleiten.

 

 

Im weiteren Verlauf des Stadtteilgesprächs wurde mit Dirk Domnick ein neuer Bezirksbeamte (Bild oben rechts, neben dem bereits bekannten Bezirksbeamten Stefan Willmes) und die neue Sozialarbeiterin der Begegnungsstätte, Jacqueline Knorre, sowie Neustadts Streetworker Bünyamin Yilmaz (Bild unten), vorgestellt. Yilmaz wird zukünftig, wenn der Multifunktionsplatz auf dem Hackenberg fertiggestellt ist, öfter im Stadtteil zu sehen sein. Angesprochen wurde auch das Dauerthema Stadtteilladen, gibt es doch auf dem Hackenberg schon seit Jahren keine Nahversorgung mit den notwendigsten Lebensmittel mehr.  Die neuen Eigentümer des ehemaligen Lebensmittelmarktes Dornseifer konnten noch keine abschließenden Informationen zur Eröffnung eines neuen Marktes geben. Die Verhandlungen mit einem Pächter laufen weiter.

 

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