LOKALMIX

Arbeitslosigkeit minimal gestiegen

Red; 27.02.2026, 11:00 Uhr
Archivfoto: OA.
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Arbeitslosigkeit minimal gestiegen

Red; 27.02.2026, 11:00 Uhr
Oberberg - In der Region haben sich im Februar 60 Personen mehr arbeitslos gemeldet als im Januar - Quote bleibt bei 5,9 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit ist im Oberbergischen Kreis im Februar minimal gestiegen. 8.998 Menschen waren laut Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet, 60 Personen mehr (0,7 Prozent) als im Januar und 123 Personen
beziehungsweise 1,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,9 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,8 Prozent.


Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.773 Personen (106 Personen mehr als im Vormonat und 334 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5.225 Arbeitslose registriert (46 Personen weniger als im Vormonat und 211 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter)
wurden 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut.


Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.558 Personen arbeitslos. Davon kamen 606 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.508 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 488 eine Erwerbstätigkeit auf.

 

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Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 457 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (122 mehr als im Vormonat, aber 73 weniger als vor einem Jahr). Aktuell befanden sich damit 1.998 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur, so die Meldung.

 

„Die Arbeitslosenzahlen sind im Februar weiter angestiegen. Wie meist, ist auch in diesem Monat die Entwicklung in den Regionen recht unterschiedlich", so Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. "Während die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat in Leverkusen deutlich gestiegen sind, stieg sie in den beiden Kreisen nur moderat." Erfreulich sei in allen drei Regionen eine positive Entwicklung bei zentralen Aspekten: Die „Zugänge aus
Erwerbstätigkeit“ sind gesunken und die „Abgänge in Erwerbstätigkeit“ gestiegen, so Jordy weiter. Ob dies Zeichen einer leichten Frühjahrsbelebung sein werden, hänge von vielen unterschiedlichen
Faktoren ab und bleibt abzuwarten.


Damit korrespondiert, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften im Vergleich zum Vormonat deutlich gestiegen ist. Sie bleibt aber weiterhin unter dem Stand des Vorjahres. Besonders das Sozial- und Gesundheitswesen, aber auch das verarbeitende Gewerbe hätten zugelegt. "Es bleibt auch hier abzuwarten, wie die globalen Herausforderungen sich weiterentwickeln und welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf unsere regionale Wirtschaft haben werden.“

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