LOKALMIX

Andrea Ruland wurde feierlich ordiniert

Red; 27.08.2020, 16:48 Uhr
Fotos: Hilmar Kranenberg --- Andrea Ruland (Mitte) wurde ordiniert.
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Andrea Ruland wurde feierlich ordiniert

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Red; 27.08.2020, 16:48 Uhr
Wiehl - Die Kirchengemeinde Drabenderhöhe hat in ihrer Jugendleiterin und Diakonin nun auch eine neue Prädikantin.

Normalerweise wäre die Kirche in Wiehl-Drabenderhöhe mit 400 Menschen proppenvoll besetzt gewesen. Corona-bedingt waren zum Festgottesdienst aber nur geladene Gäste zugelassen. Aber auch ohne die große Gemeinde waren es ein feierlicher Gottesdienst und ein bewegender Moment, als Andrea Ruland die Kanzel bestieg, um ihre erste Predigt als Prädikantin zu halten. Michael Braun, Superintendent des Kirchenkreises An der Agger, hatte sie offiziell ordiniert.

 

Nach ihrer zweijährigen Ausbildung zur Prädikantin bei der Evangelischen Kirche im Rheinland ist Ruland in ihrem neuen Ehrenamt nun berechtigt, weltweit zu predigen, zu taufen, zu trauen, zu konfirmieren, zu beerdigen. Die liturgische Leitung des Gottesdienstes hatte der Drabenderhöher Gemeindepfarrer Gernot Ratajek-Greier. Als Assistenten dabei waren Rulands Ausbildungsmentor, Pfarrer im Ruhestand Rüdiger Kapff, und Schulpfarrer Frank Müllenmeister, ehemals Pfarrer in Drabenderhöhe.

 

Ruland wurde 1986 in Engelskirchen geboren. Sie hat eine Ausbildung zur Erzieherin in Dieringhausen absolviert und eine Offene Ganztagsschule geleitet. Vor zwölf Jahren begann sie ihre Stelle als Jugendleiterin in Drabenderhöhe. Dort ist sie „mit großer Begeisterung“ aktiv. Sie hat nicht nur viele Kinder und Jugendliche begleitet, sondern sich auch stetig weitergebildet: Sozialmanagement, Fachwirtin, Diakoninnen-Ausbildung und als jüngstes nun ihre Ausbildung zur Prädikantin. Andrea Ruland ist verheiratet und hat mit ihrem Mann Sören zwei Söhne.

 

Michael Braun: "Unsere Kirchengemeinden gehen sorgfältig und rücksichtsvoll mit den aktuellen Hygienemaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie um. Das ermöglicht uns gottesdienstliche Feiern. Dafür sind wir sehr dankbar.“ So zogen die Pfarrer und Kollegen im Talar mit Masken durch den Ort, vor der Eingangstür der Kirche gab es einen Desinfektionsmittelspender und bei der Sitzordnung und beim anschließenden Sekt vor der Kirche wurde auf den Mindestabstand geachtet.

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