OBERBERGISCHER KREIS

Arbeitslosigkeit im September gesunken

Red; 30.09.2025, 10:05 Uhr
OBERBERGISCHER KREIS

Arbeitslosigkeit im September gesunken

Red; 30.09.2025, 10:05 Uhr
Oberberg - Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 5,6 Prozent - Mehr Stellen im Angebot.

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Oberbergischer Kreis im September 2025 gesunken. 8.525 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 339 Personen weniger (- 3,8 Prozent) als im August, aber 226 Personen bzw. 2,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,6 Prozent und lag mit 0,2 Prozent unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,4 Prozent.

 

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.323 Personen (159 Personen weniger als im Vormonat, aber 305 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5.202 Arbeitslose registriert (180 Personen weniger als im Vormonat und 79 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

 

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.432 Personen arbeitslos. Davon kamen 569 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.758 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 572 eine Erwerbstätigkeit auf.

 

406 Stellen wurden im September neu gemeldet (elf mehr als im Vormonat und zwölf mehr als vor einem Jahr). Aktuell befanden sich damit 1.922 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

 

„Im September sind die Arbeitslosenzahlen erfreulicherweise in allen drei Regionen gesunken“, berichtet Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach „Erwartungsgemäß konnten besonders die jungen Menschen profitieren, die nach ihrer Ausbildung nun wieder in den Arbeitsmarkt einmünden konnten. Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt – vor allem in Leverkusen - verhalten. Dabei ist es nach wie vor so, dass lediglich 22 Prozent der neu gemeldeten Stellen für Helfer*innen ausgeschrieben sind, während circa zwei Drittel der Arbeitslosen keine (verwertbare) Ausbildung haben.“

 

Dies verdeutliche, dass das Thema „Qualifizierung“ höchste Priorität haben müsse, damit zum einen die Betroffenen eine bessere Chance auf dem Arbeitsmarkt haben und zum anderen der Fachkräftebedarf der Wirtschaft aus diesem Personenkreis zumindest zum Teil gedeckt werden könne, so Jordy weiter.   

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