LOKALES

Freakstorm: Videodreh als weiterer Evolutionsschritt

ls; 03.05.2019, 10:10 Uhr
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Fotos: Doris Gassner --- An Ostern nahm die Band Freakstorm ihr erstes Musikvideo auf.
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Freakstorm: Videodreh als weiterer Evolutionsschritt

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ls; 03.05.2019, 10:10 Uhr
Gummersbach – Die noch junge Rockband „Freakstorm“ ist erstmals nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen – In Engelskirchen produzierte man den ersten Musikclip (AKTUALISIERT mit Video).

Von Leif Schmittgen

 

Oliver Fuchs, Schlagzeuger der noch jungen Gummersbacher Band „Freakstorm“ hat mit seinen Musikerkollegen neues Terrain betreten: Erstmals produzierte man gemeinsam ein Musikvideo, das am 3. Mai veröffentlicht werden soll. Die 2016 zunächst als "Tribute-Projekt" der amerikanischen Rockband "Halestorm" gestartete Combo (OA berichtete), hat sich in den vergangenen Monaten weiterentwickelt.

 

[Oliver Fuchs war überrascht und begeistert von den präzisen Regieanweisungen des Produzenten.]

 

Seit dem vergangenen Sommer, so berichtet Fuchs, firmiert man nun offiziell als "Band", denn musikalisch beschränkte man sich nicht mehr nur auf das Nachspielen von Liedern, „plötzlich sprudelten bei uns die Ideen für eigene Songs aus dem Kopf“, berichtetet Fuchs. Vier dieser daraus entstandenen Eigenkompositionen hat man im Studio bereits eingespielt, die fertigen Werke werden nun bis zum Ende des Jahres sukzessive veröffentlicht.  

 

Den Start macht am 3. Mai. „Can`t keep me down“, das über die sozialen Medien und über Musik-Streaming-Dienste abrufbar sein wird. Im Studio sammelten die Mitglieder durch die Aufnahme von Demobändern bereits vorher Produktionserfahrungen, neu ist allerdings für alle die Arbeit mit Filmkameras. Während der Ostertage hatte man nämlich jetzt gemeinsam das erste Musikvideo produziert. Und dabei stand die Gruppe, um Sängerin Sinah Meier, die Gitarristen Dirk Weidmann und Toby Wendeler, Marc Bremer am Bass und eben Oliver Fuchs, vor einer völlig neuen Herausforderung.

 

„Auch wenn das Ergebnis wie ein Konzertauftritt wirkt: Die Arbeit ist völlig anders, als vor Publikum zu spielen“, weiß der Schlagzeuger. Bis zu 15 Mal agierten die Musiker zum Playback des neuen Songs, denn es galt die gleichen Liedpassagen aus verschiedenen Kameraperspektiven festzuhalten und ins rechte Licht zu rücken.  

 

Einen Tag lang haben die Filmarbeiten gedauert, ehe Produzent Jannik Gramm (OA stellte seine Arbeit kürzlich in einem Porträt vor) für einige Tage mit dem Zusammenschneiden der Fragmente beschäftigt war. Wichtig war beim Dreh laut Fuchs, das Ganze möglichst natürlich und schlicht aussehen zu lassen. Warum schlicht? Ganz einfach: „Unser Produzent hat uns empfohlen, klein anzufangen und den Clip nicht mit technischen Spielereien zu überlagern“, weiß Fuchs. Zu Beginn solle man nicht zu dick auftragen, die Zeiten in denen Bandmitglieder musizierend aus Hubschraubern springen, oder passend zum Takt ganze Städte in die Luft gejagt werden, sind laut Fuchs sowieso schon lange vorbei: „Heute stehen die Menschen und vor allem die Musik wieder im Vordergrund“.

 

[Sinah Meier interagiert während des Videos mit den Musikern.]

 

Zu seiner Jugend seien Musiksender wie „MTV“ die Performanceplattform Nummer Eins für jeden Musiker gewesen. Heute konzentriert sich jeder Künstler auf Streamingdienste, wie YouTube. Die Emotionalität durfte bei den Aufnahmen aber trotzdem nicht verloren gehen. „Das eine oder andere Mal musste ich doch fester als gewohnt die Trommel schlagen, damit die Leidenschaft beim Spielen besser rüberkommt“, ist Fuchs von den Regieanweisungen Gramms überrascht und begeistert zugleich. „Vielleicht legen wir beim nächsten Mal noch eine Schippe drauf“, sagt der Drummer und hat dabei doch die eine oder andere technische Spielerei im Hinterkopf. „Aus einem Hubschrauber springen wir aber definitiv nicht“, ergänzt er lachend.

 

[Nach einem Tag war der Clip im Kasten.]

 

Und, dass Band durchaus ins rechte Licht gerückt wurde, ist nicht nur dem Produzenten zu verdanken, auch die passende „Location“ für den Dreh war schnell gefunden. Der Saal des Hammerwerks in Engelskirchen-Bickenbach erschien den Bandmitgliedern als der stimmungsvollste Ort, die eingesetzte Nebelmaschine sorgte zusätzlich für die passend rockige Atmosphäre. Dass die Betreiber den Raum zudem kostenlos zur Verfügung stellten, war für die Gummersbacher Combo noch das I-Tüpfelchen für den perfekten Drehtag. Freakstorm hat sich mit der Produktion das Ziel gesetzt in der Szene - man definiert sich als Hard-Rock-Band – noch bekannter zu werden. Das Ergebnis - ein weiterer Evolutionsschritt in der Entwicklung der Gruppe – ist ab Freitag, 3. Mai, weltweit abrufbar. 

 

 

Weitere Informationen zur Band gibt es hier.

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