LINDLAR
Wolfgang Oehm überrascht Ukraine-Hilfe mit einer weiteren großzügigen Spende
Lindlar - Der Chef der ONI-Wärmetrafo GmbH stellt diesmal drei Fahrzeuge zur Verfügung, die im Kriegsgebiet zum Einsatz kommen sollen – Große Dankbarkeit bei den Helfern.
Den bisherigen Geld- und Sachspenden sowie den vier Fahrzeuggespannen, die Wolfgang Oehm schon für die Ukraine zur Verfügung gestellt hat, folgten nun weitere Fahrzeuge. Die zwei VW Transporter wurden wieder mit doppelachsigen Anhängern ausgerüstet, um Hilfsgüter und Menschen im Kriegsgebiet zu transportieren. Obendrein spendierte der Inhaber der Firma ONI-Wärmetrafo GmbH aus Lindlar einen VW Passat Kombi - neben zusätzlichen Hilfsgütern, die den Menschen im Kriegsgebiet gegen die Kälte helfen sollen.
Zusammen mit Dr. Georg Ludwig als Vertreter des gemeinnützigen Vereins „Lindlar-Radomyschl – Hilfe für unsere Partnerstadt und die Ukraine“, überbrachten Valentyna Butulay und Igor Prudkov, zwei aktive Mitstreiter in Sachen Ukraine-Hilfe, die Dankesbotschaften der Menschen aus dem Kriegsgebiet.
[Valentyna Butulay und Igor Prudkov überbrachten Geschenke und Auszeichnungen.]
Prudkov war kürzlich noch in der Ukraine und schilderte Szenen und Gespräche mit Menschen aus den Regionen Charkiw und Radomyschl. Dass der Bedarf an Hilfsgütern nicht kleiner wird, liegt auf der Hand, denn die Situation in den umkämpften Gebieten spitzt sich weiter zu. Bei seinem vorletzten Besuch hatte Prudkov eine Bitte im Gepäck.
Bei einem russischen Angriff war eines der gespendeten Fahrzeuge zerstört worden. Daher fragte er vorsichtig nach, ob vielleicht die Chance bestehe, dass in naher Zukunft noch einmal ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden könnte.
Kürzlich war es dann so weit. Während die Gäste mit Wolfgang Oehm eine Tasse Kaffee tranken, wurden ich einer verdeckten Aktion die beiden Fahrzeuggespanne und der VW Passat vor dem Eingangsportal des Unternehmens aufgebaut. Als es dann nach draußen ging, waren die Überraschung, die Freude und die Dankbarkeit riesengroß. „Wir sind immer wieder sprachlos und können es kaum fassen, dass Herr Oehm so großzügig und hilfsbereit ist, wenn es darum geht, Menschen in Not zu helfen. Er hat ja schon für so viele Projekte und Initiativen Geld und Sachspenden zur Verfügung gestellt. Die Hilfe für die Menschen in der Ukraine stellt allerdings alles in den Schatten“, meinte Dr. Ludwig und ergänzte: „Wir sprechen in der Zwischenzeit von Geld- und Sachspenden im Gesamtwert von weit mehr als 160.000 Euro. Die Fahrzeuge werden verschiedenen Hilfsorganisationen in der Ukraine zur Verfügung gestellt und auch die Kosten für die Überführung wird ONI übernehmen.“
Igor Prudkov erklärte: „In dieser für die Ukraine so schweren und schicksalshaften Zeit ist Ihre Unterstützung ein wertvolles Zeichen wahrer Solidarität, Menschlichkeit und Verbundenheit. Ihr Engagement und Ihre Großzügigkeit sind nicht nur eine große Unterstützung, sondern auch ein starkes moralisches Zeichen der Hoffnung und sie erfüllt uns mit großer Dankbarkeit.“ Zusammen mit Butulay übergab er Oehm verschiedene Auszeichnungen des ukrainischen Militärs, ein Kunstobjekt als besonderes Zeichen der Verbundenheit sowie die Fahne einer Kampfeinheit aus der Ukraine.
„Ich freue mich auch jetzt wieder mit den Menschen, denen ich eine Freude habe machen können. Erst recht, wenn es mir gelingt, Menschen zu überraschen, wenn die überhaupt nicht damit rechnen, beschenkt zu werden“, erklärte der ONI-Chef. „Ich kann mich noch gut an die Nachkriegszeit, die von Not, Leid und Entbehrung geprägt war, erinnern. Die Hilfsbereitschaft meiner Großmutter hatte mich immer beeindruckt. Davon habe ich etwas mit in mein Leben als Geschäftsmann mitgenommen. Aus diesem Grund fühle ich mit diesen Menschen verbunden und helfe nach meinen Möglichkeiten, so gut es geht.“
Die drei Fahrzeuge sollen dafür eingesetzt werden, um Menschen in Not mit Hilfsgütern, Nahrungsmitteln und Kleidung zu versorgen. Ein Gespann wird auch dafür eingesetzt, kranke, schwerverletze oder gefallene Soldaten von der Front abzuholen.