LINDLAR
Neues Waldsofa in Scheel eingeweiht
Lindlar- In Kooperation mit dem Naturpark Bergisches Land hat der Bürgerverein eine neue Ruhebank aufgestellt.
Kürzlich wurde in Scheel oberhalb des Weilers „Zäunchen“ ein neues Waldsofa eingeweiht. Die geschwungene Ruhebank befindet sich direkt an zwei Wanderwegen, dem 55 Kilometer langen „L-Weg“, der Lindlar umrundet und an dem 14,4 Kilometer langen Sagenweg. Die Umsetzung erfolgte in Kooperation zwischen dem Naturpark Bergisches Land und dem Bürgerverein Scheel und ist Teil eines größeren Gesamtkonzepts.
Insgesamt stellt der Naturpark zehn Waldsofas an verschiedenen Orten in der Region zur Verfügung, um laut einer Mitteilung die landschaftliche Vielfalt des Bergischen Landes erlebbar zu machen. Auch der Standort in Scheel wurde bewusst gewählt. In diesem Bereich der beiden Wanderwege eröffnet sich den Erholungssuchenden ein weiter Talblick in Richtung Frielingsdorf und es gibt eine gute Einbindung an bestehende Wanderwege, teilte der Naturpark mit.
Der Bürgerverein Scheel, der seit rund 50 Jahren besteht und etwa 400 Mitglieder zählt, engagiert sich unter anderem für die Pflege und Instandhaltung von Sitzbänken und Gemeinschaftseinrichtungen. Im Zuge von Fördermaßnahmen über das Programm „LEADER 1000 Dörfer“ konnte jüngst ein Neuanstrich sowie eine neue Bestuhlung für das Dorfhaus umgesetzt werden. Darüber hinaus entstand die Idee, auch den Außenbereich weiter aufzuwerten. So wurden insgesamt 14 neue Bänke angeschafft, die über Crowdfunding sowie Spenden, unter anderem von der Volksbank, finanziert wurden. Die Bänke stammen von einem regionalen Anbieter aus Reichshof. Über dessen Angebot wurde der Verein schließlich auch auf die Waldsofas aufmerksam.
Die Aufstellung des Waldsofas erfolgte durch Vereinsmitglieder in Abstimmung mit der Gemeinde sowie dem Grundstückseigentümer Maximilian Momm. Unterstützt wurde das Projekt von Helfern aus dem Verein, darunter Andre Orbach, Manfred Fischer, Franz-Josef Sauermann und Andreas Höller. Auch in Zukunft plant der Bürgerverein weitere Projekte wie den Bau einer Schutzhütte oder die Weiterentwicklung des Dorfhauses.
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