LINDLAR
Die Kääls feiern ein triumphales Comeback
Lindlar – Auf der Herrensitzung im Festzelt der KG Rot-Weiß Lindlar blieb kein Auge trocken und kein Bierfässchen voll.
Von Michael Kleinjung
Nachdem das Festzelt der KG Rot-Weiß Lindlar in dieser Woche zweimal von den jecken Wievern geentert worden war (OA berichtete), waren Samstag die Herren an der Reihe - und die Kääls standen den Damen in puncto Partylaune in nichts nach.
[Im Publikum wurde auch ein Bandmitglied von Kiss gesichtet.]
Mit dem Pittermännchen auf dem Tisch und dem Kölschglas in der Hand machten die Herrschaften mächtig Alarm. „Kumm loss jon“ sangen fast 2.000 von ihnen textsicher gemeinsam mit den Paveiern. „Ich bin heiß. Darauf hat der Verein jetzt drei Jahre lang hingearbeitet“, sagte Sitzungspräsident Philip Caucal. „Wenn man sieht, wie die Stimmung im Saal ist, bekommt man Gänsehaut. Dann weiß man, wofür man das überhaupt macht.“
Auch der Lindlarer Rathauschef hatte sich unters Volk gemischt. „Die Stimmung ist einfach großartig, genauso wie es sein soll. Es ist nach so langer Zeit etwas ganz Besonderes, dass die Lindlarer Herrensitzung nach drei Jahren Pause endlich wieder stattfindet“, freute sich Lindlars Bürgermeister Dr. Georg Ludwig.
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[Unbemerkt von Lindlars Bürgermeister Dr. Georg Ludwig (Bild unten, 2. v.li.) war eine Delegation aus Katar in seiner Stadt zu Gast. ]
„Frau mit Pferdeschwanz sucht Mann mit ähnlichen Eigenschaften“ - das war noch einer der harmlosen Gags von Liselotte Lotterlappen alias Joachim Jung. Noch dazu gaben sich Guido Cantz, die Big Maggas, Kasalla, die Cheerleader des 1. FC Köln und vielen weiteren Karnevalsgrößen die Klinke in die Hand. Das sorgte auch am Stammtisch der Verwaltungsspitze des Oberbergischen Kreises für gute Laune. „Nach der Corona-Pause muss man sagen: Wir sind wieder da, wo wir vorher waren“, so Landrat Jochen Hagt. „Es macht richtig Spaß, hier zu sein.“

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