KARNEVAL
Rien ne va plus im Casino Denklingen
Reichshof – Reichshofs Bürgermeister Jan Gutowski musste heute erstmals seinen Amtssitz gegen die Karnevalisten aus der Gemeinde verteidigen – Sein Erfolg war überschaubar.
Von Ute Sommer
In Anlehnung an den Amtswechsel in der Gemeindeführung durch den neuen Bürgermeister Jan Gutowski stand der heutige Rathaussturm in Denklingen unter dem Motto „Casino - neues Spiel, neues Glück“. Mit Entschlossenheit, „reiner Frauenpower und Konfetti im Herzen“ machte das Damendreigestirn aus Wildberg, unter Komplizenschaft der jecken Wiever der KG Rot-Weiß Denklingen und der Karnevals-Party-Gesellschaft aus Eckenhagen kurzen Prozess, denn im Kampf um die Rathaushoheit hieß es, um der Wahrheit die Ehre zu geben, schon längst vor 11:11 Uhr „rien ne va plus“.
In voller Mannschaftsstärke überrollten die jecken Wiever die wehrhafte Menschenkette, mit der der ehemalige Bundespolizist und „Casinodirektor“ Jan Gutowski, zusammen mit den zehn tapferen „Bauhof-Players“ den Reichshofer Verwaltungssitz absicherte. Dass die Mädels die Rathausschlüssel quasi als Jackpot ruckzuck in ihren Besitz brachten und anschließend die Stimmung im gut gefüllten Foyer steil gehen ließen, nahm ihnen der entmachtete Neu-Bürgermeister keineswegs krumm. Ganz im Gegenteil bescheinigte er den Botschaftern der fünften Jahreszeit einen ansteckenden Humor, von dem er und seine Rathausmitarbeiter sich gern anstecken ließen.
Zu Tanzdarbietungen der KPG-Tanzbienen aus Eckenhagen hielten das Prinzenpaar aus Denklingen und des Dreigestirns aus Wildberg Hof, ließen die Festgesellschaft mit einem ersten dreifachen „Denklingen Alaaf“, „Wielberch Hoi Boi“ und „Eckenhagen Ojorjorjor“ hochleben.

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