WALDBRöL

„Die Frauenquote wird langsam erfüllt“

tw; 23.02.2020, 11:11 Uhr
Fotos: Thomas Wirczikowski --- In fantasievollen Kostümen kamen die Jecken zur Prunksitzung.
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„Die Frauenquote wird langsam erfüllt“

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tw; 23.02.2020, 11:11 Uhr
Waldbröl - Der Gruß der Waldbröler KG, „Pass op!“, ist zugleich ein Ausrufezeichen an die Jecken aus der Umgebung - Denn feiern kann man dort, wie sich gestern zeigte.

Von Thomas Wirczikowski

 

Die Waldbröler Karnevalsgesellschaft unter Prinz Manni aus dem Hause Sbrzesny lud am Samstagnachmittag in die Nutscheidhalle zur Prunksitzung. Unter dem diesjährigen Motto „Ob jung ob alt - ob groß ob klein, großartig ist es, Prinz der WKG zu sein“ feierten junge und ältere Jecken aus dem Stadtgebiet in bester Manier. Dem Aufruf des Regenten folgten an die 400 Jecken aus der Umgebung. Die bunt verkleideten Jecken waren gespannt auf ein abwechslungsreiches Programm. So empfingen den Elferrat um Sitzungspräsident Henning Hergst und den obersten Jecken Prinz Manni samt Gefolge mit großer Freude und tosendem Applaus. Direkt zu Anfang des Abends bebte die bunt dekorierte Halle und bereitete den WKG’lern einen unvergesslichen Empfang.

 

[Prinz Manni ließ sich von den Jecken feiern.]

 

Von nun an gaben sich die Künstler und Tanzgruppen die Klinke in die Hand. Neben den Eigengewächsen der KG, waren die Bigband „Eschweiler“, die kölsche Band „Lupo“ und Torben Klein diejenigen, welche die Nutscheidhalle zum Brodeln brachten, ehe „Veedel vor 12“ auch den letzten Gast an diesem Abend vom Stuhl holte. Präsident Henning Hergst wachte allerdings mit Argusaugen über die Uhr: „Wir sind ein wenig unter Druck, eine Zugabe gibt es beim nächsten Mal doppelt“, sagte er und verabschiedete die Band „Veedel vor 12“. Dies tat er aber nicht, ohne ein großes Kompliment an die Combo loszuwerden: „Ihr seid die erste kölsche Band, die die Frauenquote nun so langsam erfüllt“. Gemeint war die Keyboarderin der Band, Anna Mainzer, die es sich an diesem Abend nicht nehmen ließ, während ihrer Gesangseinlage einen Marsch durch die Menge zu starten.

 

[Ausgelassen wurde gestern bis in die Abendstunden geschunkelt.]

 

Den Feierwütigen blieb allerdings keine Sekunde Zeit, zum Luft holen – es stand mit den „Funky Marys“ die nächste Granate auf dem Programm. Die kölsche Mädelcombo wurde besonders von den jungen Tänzerinnen der KG gefeiert, ehe die Marys sie auf die Bühne holten und mit ihnen zusammen den letzten Song ihres Auftritts gemeinsam zum Besten gaben. Neben der Tanzgruppe „Die Schlebuscher“ und der KG-eigenen Künstler waren es die Bands Köbesse, Rockemarieche und Cöllner, die an diesem Abend noch für heiße aber friedliche jecke Stimmung sorgen sollten.

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