JUNGE LEUTE

Kochaktionen für gesundes Aufwachsen

pra; 31.07.2026, 09:05 Uhr
Foto: OBK --- Sarah Leisner (v.re.) und Delia Koch (Gesundheitsamt OBK), Lutz Hassenjürgen und David Becker (Rotary Clubs Gummersbach), Eva Vászics (Vorsitzende Sozialstiftung Oberberg), Kaija Elvermann (Leitung Gesundheitsamt OBK) sowie geschulte Peers und Kinder der Kochaktion.
JUNGE LEUTE

Kochaktionen für gesundes Aufwachsen

pra; 31.07.2026, 09:05 Uhr
Bergneustadt – Präventionsprojekt baut Angebot um Kochkurse aus – Neues Rezeptbuch als langfristige Unterstützung.

Das Präventionsprojekt „Peer to Peer bewegt das Quartier – Gesundes Aufwachsen in Bergneustadt“ baut das Angebot um regelmäßige Kochaktionen aus. Realisiert wird es dank einer Lebensmittelspende des Fördervereins der beiden Rotary Clubs in Gummersbach.

 

Seit über zwei Jahren ist das Projekt bereits in Bergneustadt angesiedelt und soll die Gesundheit der Kinder vor Ort fördern. Mithilfe von Bewegung und gesunder Ernährung solle so das Risiko für kindliches Übergewicht und Adipositas reduziert werden (OA berichtete). Durch das regelmäßige, gemeinsame Kochen werden Mütter mit ihren Kindern nun weitergehend unterstützt. Ein- bis zweimal im Monat können sie in der Sozialstiftung Oberberg im Internationalen Frauencafé vorbeischauen, um gesunde Mahlzeiten zuzubereiten. Zudem stehen der gemeinsame Austausch sowie die Stärkung gesundheitsförderlicher Kompetenzen im Fokus.

 

Begleitet werden die Kochaktionen von Ehrenamtlerinnen des Internationalen Frauencafés. Die Frauen wurden vom Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises im Rahmen des Projekts zu Peer-Multiplikatorinnen qualifiziert. Sie vermitteln spielerisch Wissen über Ernährung und Gesundheit und bereiten alltagstaugliche Gerichte mit den Kindern zu. „Mit den neuen Kochaktionen und dem Rezeptbuch schaffen wir ein niedrigschwelliges Angebot, das Familien alltagsnah erreicht und Gesundheit, Teilhabe sowie Integration gleichermaßen stärkt“, merkt Kaija Elvermann, Leitung des Gesundheitsamtes des Oberbergischen Kreises, an.

 

Um die Gerichte auch zuhause nachkochen zu können, kam die Idee eines Kochbuchs auf. Mit einfachen und gesunden Rezepten solle eine Möglichkeit geschaffen werden, die Inhalte dauerhaft in den Familienalltag zu übertragen, so Projektkoordinatorin Delia Koch. Gestärkt würden zudem die Gesundheitskompetenz von Familien sowie Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Entwickelt wurde es in Kooperation mit dem Deutschen Diabetes-Zentrum – einige Rezepte stammen zudem aus einem Austausch mit dem Projekt „Fit in Grünau“ der Landeshauptstadt Düsseldorf.

 

Weitere Informationen sind hier zu finden.

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