JUNGE LEUTE
Der KI-Bot soll zum Job verhelfen
Gummersbach - Erstsemester der TH haben in Projektgruppen an Möglichkeiten zur Jobsuche getüftelt - Dabei kam es auch auf regionale Bedürfnisse an.
Von Alina Altukhov und Leif Schmittgen
In jedem Semester variiert die Aufgabe, das Ziel aber bleibt gleich: Das Entwickeln von Strategien, Selbstorganisation und Teamarbeit geschult gefördert werden. Die wissenschaftliche Arbeit wird forciert und - sofern das Ergebnis der Projektarbeiten massentauglich ist, soll es auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Etwa 100 Studenten hatten sich gestern im Foyer der Technischen Hochschule zur Ergebnispräsentation getroffen und führten ihre Arbeiten den Projektinitiatoren Prof. Dr. Daniel Thiemann, Prof. Dr. Roman Bartnik und Louisa Rinsdorf vor.
Das Motto lautete dieses Mal: „Mit dem Bot zum Job“ und die Gruppenarbeiten fielen nach Bekanntgabe der Rahmenbedingungen völlig unterschiedlich aus „Es galt zum Beispiel, die regionalen Bedürfnisse bei den Nutzern zu berücksichtigen“, sagte Thiemann. Dabei spielte - so das Analyseergebnis der Protagonisten - Heimatnähe der Unternehmen. Zum Ziel kamen die Protagonisten auch mit entsprechender Fachliteratur und Interviews. Dabei befragten sie Kommilitonen älterer Semester nach ihren individuellen Bedürfnissen.
Eine Gruppe löste die Aufgabe durch Eingabe von Tags und fütterte dabei etablierte KI-Bots. Andere legten den Fokus auf den Bewerbungsprozess. Tipps für das richtige Anschreiben inklusive. Illustriert wurden die theoretischen Arbeitsschritte und ihre Ergebnisse auf großen Postern im Foyer der TH. Zusätzlich präsentierten die Studenten Eingabemasken auf ihren Laptops. Die Programmierung erfolgte in der Sprache Python, womit die Aufgabe individuell gestaltet wurde. Das Projekt ist entstanden im Modul „Wissenschaftliches Arbeiten und Grundlagen der Projektarbeit" für Studenten aus den Bereichen Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Elektrotechnik.

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