JUNGE LEUTE
Bonhoeffer-Gymnasium feiert neuen Status als UNESCO-Schule
Wiehl - Zu diesem Anlass gab es eine Veranstaltung in der Wiehltalhalle - DBG setzt sich für Themen wie Frieden, Demokratie, Nachhaltigkeit und Vielfalt ein.
Einen besonderen Schritt in der Schulentwicklung hat das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium gefeiert: Den Statuswechsel zur „mitarbeitenden Schule im nationalen Netzwerk der UNESCO-Projektschulen“. Als UNESCO-Projektschule setzt sich das DBG laut Mitteilung für Themen wie Frieden, Demokratie, Nachhaltigkeit und Vielfalt ein. Die anlässlich des Statuswechsels stattfindende Feierstunde bot den Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern und städtischen Vertretern - allen voran Bürgermeister Ulrich Stücker und dem Ersten Beigeordneten Peter Madel -, die Gelegenheit, nicht nur die Auszeichnung zu würdigen, sondern auch zu erfahren, wie das Gymnasium die Grundsätze der UNESCO bereits im Schulleben integriert.
Die Feier wurde von musikalischen Beiträgen, Präsentationen von Schülerprojekten und Grußworten begleitet. Schülerinnen und Schüler präsentierten Projekte zur nachhaltigen Entwicklung, interkulturellem Lernen und gesellschaftlichem Engagement und zeigten, wie sie Verantwortung für ihre Zukunft übernehmen, heißt es in der Mitteilung weiter.
Karl Hußmann, Landeskoordinator der UNESCO-Projektschulen in NRW, sprach in seiner Rede von der Wichtigkeit der UNESCO-Arbeit im System Schule und betonte die Aktualität des Grundgedankens der UNESCO: Gemeinsam für eine Kultur des Friedens und nachhaltige Entwicklung. Er ermutigte darüber hinaus die Schülerinnen und Schüler, sich aktiv für Demokratie und kulturelle Vielfalt einzusetzen. Bürgermeister Ulrich Stücker lobte den eingeschlagenen Weg und signalisierte, dass das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium weiterhin auf die Unterstützung des Rathauses zählen kann.
Die kommissarische Schulleiterin Britta Stephan unterstrich den Einsatz der gesamten Schulgemeinschaft und betonte, dass die Auszeichnung nur durch das Mitwirken aller Beteiligten möglich gewesen sei. Der neue Status sei auch Ansporn, die UNESCO-Ideen weiterhin aktiv umzusetzen und weiterzuentwickeln. Hierbei hob sie im Besonderen die beiden Projektleiter, Michael Merz und Sandro Strebe, hervor, die das Vorhaben in den vergangenen Jahren vorangetrieben haben. Das DBG fasst nun das nächste Ziel ins Auge, nämlich den Statuswechsel zur anerkannten UNESCO-Schule.
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