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62 Noteingänge für Kinder

nh; 15. May 2013, 13:30 Uhr
Bild: Nils Hühn --- Die Initiatoren des Engelskirchener Projekts 'Noteingang' trafen sich heute im Rathaus Engelskirchen. Von links: Udo Landsberg, Sebastian Gissinger (beide Aktivkreis Ründeroth), Erich Steinfort (Gewerbering Engelskirchen), Bürgermeister Dr. Gero Karthaus und Markus Kriehn (Gewerbering Engelskirchen).
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62 Noteingänge für Kinder

nh; 15. May 2013, 13:30 Uhr
Engelskirchen - Um für mehr Sicherheit von Kindern zu sorgen, werden ab kommender Woche in 62 Geschäften in Engelskirchen, Ründeroth und Loope leuchtend gelbe Aufkleber hängen.
Von Nils Hühn

„Noteingang – Hier finden Kinder Hilfe“ ist ein Sicherheitsprojekt für Kinder entlang der Kindergarten- und Schulwege in Engelskirchen. Vorbild ist die Stadt Frankfurt, wo das Projekt schon vor einigen Jahren erfolgreich gestartet ist. In Oberberg nimmt bislang nur Marienheide an diesem Projekt teil und ab kommender Woche auch Engelskirchen.



Kinder sollen in Notsituationen mit einem Blick erkennen „Hier wird mir geholfen“. Daher werden in 36 Geschäften in Ründeroth, in 20 weiteren in Engelskirchen und immerhin sechs Geschäften in Loope die freundlich gelb leuchtenden Aufkleber hängen. „Es gibt viele Situationen, in denen Kinder Hilfe benötigen“, erklärte Bürgermeister Dr. Gero Karthaus. Zum Beispiel wenn ein Kind gestürzt ist und ein Pflaster benötigt, den Schlüssel vergessen hat und telefonieren möchte, dringend auf Toilette muss oder sich einfach verlaufen hat. Schon jetzt kommen viele Kinder in die Geschäfte, berichteten Udo Landsberg, Vorsitzender des Aktivkreises Ründeroth, und sein Engelskirchener Pendant Erich Steinfort.
  

Gemeinsam mit der Engelskirchener Verwaltung haben die Gewerberinge einzelne Geschäfte entlang der Kindergarten- und Schulwege angesprochen. „Wir fangen gerade erst an und haben schon 62 teilnehmende Geschäfte“, freute sich Bürgerservice-Fachbereichsleiter Norbert Hamm. So können sich auch noch weitere Geschäfte bewerben, die einen Aufkleber haben möchte. Neben dem Aufkleber erhält jedes Geschäft auch eine Notfallbox. Anja Aktas von der Gemeinde Engelskirchen wird nun alle Eltern informieren, dass es solche Anlaufstellen für ihre Kinder gibt. Eine typische Win-Win-Situation für alle Beteiligten. „Damit beweisen wir, dass wir sehr familienfreundlich sind“, so der Rathauschef.