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Nicht bloß graue Theorie

fj; 25. Jan 2019, 17:15 Uhr
Bild: Fenja Jansen --- José Sarrio, Georg Reidt und Jesiele Neves de Lima (alle Eaton) mit den Preisträgern Frederik Rehbach, Ricardo Coppola und Anatoli Schmidt sowie Prof. Dr. Rainer Scheuring und Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp (beide TH Köln).
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Nicht bloß graue Theorie

fj; 25. Jan 2019, 17:15 Uhr
Gummersbach - Die drei innovativsten Abschlussarbeiten der Elektronik und Automatisierungstechnik der Technischen Hochschule Köln am Campus Gummersbach wurden heute mit dem Eaton Award prämiert.
Mit dem „Eaton Award“ zeichnet der internationale Elektronik-Konzern jedes Jahr Bestleistungen der Studiengänge Elektronik und Automatisierungstechnik am Campus Gummersbach der Technischen Hochschule Köln aus. Den mit insgesamt 3.000 dotierten Förderpreis zu vergeben, bedeutet aber auch für das internationale Unternehmen mit seinem Standort in Gummersbach mehr, als herausragende studentische Leistungen zu honorieren – der Preis ist auch ein „Draht“ zu den Führungskräften von morgen: „Innovation wird bei uns großgeschrieben, darum sind wir immer auf der Suche nach neuen Ideen und bieten jungen, klugen Köpfen vielfältige Möglichkeiten in Gummersbach und weltweit an“, warb Werksleiterin Jesiele Neves de Lima für ihr Unternehmen. Sie selbst begann ihre Karriere als Studentin bei Eaton und verlieh nun als Gummersbacher Werksleiterin den „Eaton Award“ für die besten Abschlussarbeiten der Studiengänge Elektronik und Automatisierungstechnik.


[Die Preisträger Frederik Rehbach, Anatoli Schmidt  und Ricardo Coppola.]

Natürlich ist eine Auszeichnung wie der Eaton Award aber auch ein Alleinstellungsmerkmal für die Preisträger. Über ein solches konnte sich allen voran Frederik Rehbach freuen. Er erhielt für seine Masterarbeit im Studiengang „Automation & IT“ den ersten Platz, nachdem er zwei Jahre zuvor bereits den Ferchau-Förderpreis gewann. In seiner Masterarbeit mit dem Titel „Model Assisted Evolutionary Algorithms for the Optimization of Gas Distribution Systems in Electrostatic Precipitators“ entwickelte er ein Verfahren zur automatisierten Optimierung von Elektroabscheidern. Für diese innovative Entwicklung zur Reduktion von Schadstoffen gab es von der Jury den mit 1.250 € dotierten ersten Platz.



Den zweiten Platz (1.000 €) erhielt Anatoli Schmidt für seine Bachelorarbeit „Steuerungs- und Regelungstechnische Optimierung einer industriellen Dosieranlage“ im Studiengang „Automatisierungstechnik“. Im selben Studiengang beheimatet ist die Bachelorarbeit des drittplatzierten Ricardo Coppola, der sich über ein Preisgeld in Höhe von 750 € für seine Arbeit „Entwicklung der Steuerungssoftware eines Magazinierroboters“ freuen konnte. Vergeben wurden die Auszeichnungen von Werksleiterin Lima, Geord Reidt, Leiter Innovation und Technologie Eaton Deutschland, sowie Prof. Dr. Rainer Scheuring, Hochschul-Koordinator des Eaton-Awards. Eaton ist seit vielen Jahren ein wichtiger Kooperationspartner für den Campus und fertigt in Gummersbach mit 180 Mitarbeitern Niederspannungsschaltgeräte für den globalen Markt. Die enge Verbundenheit mit dem Campus zeigt sich dabei nicht nur durch die jährliche Förderpreisvergabe, sondern auch die Tatsache, dass bereits einige Absolventen der TH Köln in Schlüsselpositionen beim Unternehmen arbeiten.
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