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Endlich ein Auto mit Rollstuhlrampe

Red; 9. May 2018, 12:32 Uhr
Bild: privat --- (v. li.) Bettina Hühn (Hilfe für Nick&Co.- Helfende Hände Oberberg, Ursula-Barth-Stiftung), Pauls Mutter Miriam Willmund, Andreas Günther, Vorstand der Ursula Barth Stiftung, und David Borschbach, Verkäufer bei VW Stein.
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Endlich ein Auto mit Rollstuhlrampe

Red; 9. May 2018, 12:32 Uhr
Engelskirchen – Dank „Hilfe für Nick&Co.“ sowie zahlreicher Spender bekam die Familie von Paul Willmund heute ein Auto mit Rollstuhlrampe – So müssen die Eltern den mehrfach schwerbehinderten Jungen nicht mehr in den Wagen heben.
Der siebenjährige Paul Willmund aus Engelskirchen leidet seit seiner Geburt unter dem seltenen Gendefekt CDLK5 und ist dadurch mehrfach schwerbehindert. Seit drei Jahren wird der Junge von der Ursula-Barth-Stiftung im Rahmen des Projekts „Hilfe für Nick&Co.- Helfende Hände Oberberg“ begleitet. Vor einigen Monaten wendete sich Pauls Mutter an Bettina Hühn, Initiatorin von „Hilfe für Nick&Co.“ und Geschäftsführerin der Ursula-Barth-Stiftung: Die Familie brauchte dringend ein Auto mit Rollstuhlrampe, weil Paul mittlerweile zu schwer geworden war, um ihn – teils mehrmals täglich – von seinem Rollstuhl in das Auto und zurück zu heben. Alleine konnte die Familie das Auto jedoch nicht finanzieren.



Auch dank des Erlöses der Gala für Nick Co. im vergangenen November (OA berichtete) habe man sofort reagieren können und das Auto bestellt, erklärte Hühn. Inzwischen ist nun auch der Umbau durch Zawatzky in Köln abgeschlossen und heute Morgen konnte das Auto, ein VW Maxi Caddy, im Autohaus Stein in Engelskirchen-Loope an Miriam Willmund übergeben werden. Paul konnte leider nicht persönlich teilnehmen, da er aktuell unter einem Infekt leidet.


[Für Pauls Mutter stellt das neue Auto eine enorme Erleichterung im Alltag dar.]

„Das Fahrzeug erleichtert der Familie den normalen Tagesablauf und ermöglicht der Familie wieder mehr am normalen Leben teilzunehmen und nicht in die soziale Isolation abzurutschen“, teilte Hühn die grenzenlose Freude der Familie. Ihr Dank galt vor allem den vielen Spendern, die dies möglich gemacht haben: „Bitte lächeln Sie und fühlen Sie sich gut, denn Sie haben einer Familie, die es wirklich schwer im Leben hat, einen großen Traum erfüllt, effektive Lebenshilfe geleistet, Mut, Hoffnung und Freude geschenkt“, lautete ihre Botschaft an alle Unterstützer.