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Carsharing gibt es jetzt auch bei der OVAG

fj; 4. Jul 2017, 13:52 Uhr
Bild: Fenja Jansen --- AggerEnergie-Geschäftsführer Frank Röttger (li.) überreichte das E-Auto an Karl Heinz Schütz, Geschäftsführer der OVAG, und OVAG-Betriebsleiter Rolf Peuster (re.).
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Carsharing gibt es jetzt auch bei der OVAG

fj; 4. Jul 2017, 13:52 Uhr
Oberberg – Heute übergab die AggerEnergie ein Elektroauto an die OVAG – Dieses wird für Dienstfahrten genutzt, kann in den Abendstunden und an den Wochenenden aber auch von den Bürgern gemietet werden.
Mit dem heutigen Tag erweitert die Oberbergische Verkehrsgesellschaft (OVAG) ihre Mobilitätspalette für den Oberbergischen Kreis: Nicht nur mit dem Bus oder einem bei der OVAG gekauften Zugticket kann man nun zum Ziel gelangen, sondern auch mit einem Elektroauto. Möglich ist dies dank einer Kooperation mit der AggerEnergie, die als Leasingpartner die Wartung des Renault ZOE übernimmt und sich um alles, was rund um das Fahrzeug auf der technischen Ebene anfällt, kümmert.

An den neun Ladesäulen mit insgesamt 18 Ladepunkte, die das Gemeinschaftsstadtwerk der Kommunen in ihrem Versorgungsgebiet bereit hält, kann das E-Auto außerdem kostenlos mit reinem Ökostrom aufgeladen werden. „Wir sind von der Elektromobilität so überzeugt, dass wir nicht nur unseren eigenen Fuhrpark sukzessive umstellen, sondern die E-Mobilität in der Region insgesamt vorantreiben wollen“, erklärte Frank Röttger, Geschäftsführer der AggerEnergie, das Engagement des Unternehmens.

Der umweltfreundliche Flitzer wird nun von der OVAG für Dienstfahrten genutzt, doch immer wenn er nicht „im Dienst“ ist, kann er von der Öffentlichkeit gemietet werden. Dazu melden sich Interessierte einmalig unter www.e-wald.eu an, zahlen einmalig 6 € für eine ID-Card, mit der das Auto geöffnet werden kann, und können das Auto dann mieten. Pro Stunde wird eine Mietgebühr von 6,99 € fällig, Abonnement-Kunden der OVAG erhalten hierauf einen Preisnachlass von 20 Prozent.



Geladen werden kann der ZOE an den Säulen der OVAG, allen anderen öffentlich zugänglichen Ladesäulen sowie an der heimischen Steckdose. Ein entsprechendes Kabel mit Steckdose liegt im Wagen bereit. Vollgeladen fährt der ZOE rund 170 Kilometer, eine Aufladung an der Ladesäule dauert rund zwei Stunden, an der Steckdose zu Hause rund sechs bis neun Stunden. Gemietet werden kann der Flitzer von jedem mit gültigem Führerschein.

Mit der eigenen ID-Card kann aber nicht nur der Wagen, der ab sofort auf dem Gelände der OVAG in Gummersbach für Fahrten bereit steht, gemietet werden. Sie berechtigt auch zur Miete der E-Sharing-Wagen in Engelskirchen und Wiehl, deren Betrieb ebenfalls dank einer Kooperation mit der AggerEnergie möglich wurde, sowie E-Sharing-Wagen in ganz Deutschland. Wo das nächste Auto bereit steht, erfahren Interessierte unter www.e-wald.eu oder auch mit der „Flinkster-App“ der Deutschen Bahn. „Anmelden, mieten, losfahren: Das ist wirklich ganz unproblematisch und auch das Auto fährt sich wie jeder andere Automatikwagen – der einzige Unterschied ist, dass er viel leiser ist“, freute sich OVAG-Geschäftsführer Karl Heinz Schütz über die Kooperation. Sollte das Angebot auf reges Interesse stoßen, so Schütz, würde man durchaus über ein weiteres Fahrzeug nachdenken.