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Feuerwehr über mehrere Stunden im Einsatz

mg; 1. May 2017, 10:05 Uhr
Bilder: Michael Gauger  --- Der Brand brach im Kellerbereich aus und griff danach auf weitere Etagen über.
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Feuerwehr über mehrere Stunden im Einsatz

mg; 1. May 2017, 10:05 Uhr
Engelskirchen - Wohnhaus in Schnellenbach nach Brand unbewohnbar - Bewohner blieben unverletzt - Alle Einheiten der Feuerwehr Engelskirchen waren vor Ort.
Großeinsatz für die Feuerwehr Engelskirchen in der vergangenen Nacht: Um 2:36 Uhr schrillten die Alarmmelder und holten die Kameraden aller Einheiten aus den Betten. Aufgrund des ausgelösten Gemeindealarms heulten zudem die Sirenen. Zusätzlich wurde die Drehleiter der Feuerwehr Gummersbach und die Kreisreserve Atemschutz an den Einsatzort beordert.


[Zur Kontrolle öffnete die Feuerwehr das Dach der rechten Doppelhaushälfte.]
  
In Schnellenbach war an der Außenseite eines Wohnhauses aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen und hatte sich über die Fassade auf die Stockwerke und das Dach ausgebreitet, berichtete Feuerwehr-Pressesprecher Thomas Reiter. Das Gebäude besteht aus zwei Teilen, die jeweils von einer Familie bewohnt werden. Betroffen war die vordere Hälfte des Hauses. Die drei Bewohner wurden vom Rettungsdienst untersucht und im Anschluss durch die Feuerwehr betreut.

Mit vier C-Rohren im Innen- und Außenangriff ging man gegen die Flammen vor. Zusätzlich brachte man Lüfter zum Einsatz, um den extrem starken Qualm zu vertreiben. Über die Drehleiter wurde die Dachhaut geöffnet, um die dortigen Brandnester zu löschen. „Die zweite Gebäudehälfte, deren Bewohner nicht zu Hause waren, kam nicht zu Schaden. Die baulichen Maßnahmen zwischen den Gebäudeteilen haben ihren Zweck erfüllt, das Feuer hat nicht übergegriffen“, berichtete Reiter.

82 Feuerwehrleute waren bis zum frühen Morgen unter Einsatzleiter Markus Schneider mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Gegen 4:45 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“. Danach folgten Kontrollen mit einer Wärmebildkamera. Auch Kreisbrandmeister Frank-Peter Twilling war vor Ort. Der Malteser Hilfsdienst sorgte für die Verpflegung der Kameraden.

Die betroffene Haushälfte ist nicht mehr bewohnbar. Die Familie bekam vom Arbeitgeber des Eigentümers eine Wohnung als Bleibe zur Verfügung gestellt. 

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