Bild: Fenja Jansen --- Die Preisträger Patrick Wache (3. v. li.) und Dennis Betz (4. v. li.) mit Prof. Dr. Lothar Scheuer, Vorstand des Aggerverbandes (li.), sowie Angehörige der Hochschule und des Aggerverbandes.
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Aggerverband prämierte Relevanz und Praxisbezug
Gummersbach Gestern verlieh der Aggerverband am Campus Gummersbach der TH Köln seinen Förderpreis für Abschlussarbeiten mit einem wasserwirtschaftlichen Bezug Patrick Wache und Dennis Betz erhielten die Auszeichnung.
An Problemen arbeiten, bei deren Lösung sowohl die Wirtschaft wie auch die Gesellschaft Hurra schreit das ist der Anspruch des Campus Gummersbach der Technischen Hochschule (TH Köln). Von Unternehmen gesponserte Förderpreise sind dabei ein wichtiges Feedback für uns, so Dekan Prof. Dr. Christian Averkamp. So auch der Förderpreis des Aggerverbandes, den das Unternehmen gestern zum 15. Mal für herausragende Abschlussarbeiten mit einem wasserwirtschaftlichen Bezug verlieh. Die TH ist ein wichtiger Partner für uns, wenn es darum geht, Probleme zu lösen, die in der Wasserwirtschaft gerade aktuell sind, erklärte Prof. Dr. Lothar Scheuer, Vorstand des Aggerverbandes.Über den mit 900 dotierten ersten Preis konnte sich Patrick Wache freuen. In seiner Bachelorarbeit mit dem Titel Betriebswirtschaftliche Analyse innovativer Entsorgungswege für kommunalen Klärschlamm bei einem regionalen Abwasserzweckverband verglich er zwei Verfahren zur thermischen Verwertung von Klärschlamm. Aktuellen Bezug erhielt das Thema durch eine neue gesetzliche Regelung, die eine Neuausrichtung der Klärschlammentsorgung des Aggerverbandes notwendig machte. Für beide Verfahren hat Wache eine Rentabilitätsrechnung durchgeführt, die die Basis für eine spätere Investitionsentscheidung des Aggerverbandes sind und ihm den ersten Preis sicherten.
Der gebürtige Gummersbacher Dennis Betz erhielt für seine Masterarbeit Entwicklung und Programmierung von Standard-Reglern für kommunale Kläranlagen in LabVIEW den zweiten Platz und damit ein Preisgeld in Höhe von 600 . Ziel seiner Forschung war es, den Energieverbrauch einer Kläranlage bei optimaler Abwasserreinigung zu reduzieren. Dafür hat er einen Reger für die Automatisierung der Prozessführung entwickelt und getestet.
Der Aggerverband verleiht den Förderpreis seit 2001, um das Interesse der Studierenden am Thema Wasser zu stärken. Zu den Auszeichnungen gratulierten neben Averkamp und Scheuer auch Ulrich Stücker, Vorsitzender des Aggerverbandsrates, sowie zahlreiche Mitglieder des Verbandsrats des Wasserversorgungsunternehmens.
