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13 Verletzte und eine Tote bei Unfall auf der A4

bv; 25. Dec 2015, 11:01 Uhr
Bilder: Michael Gauger, Bernd Vorländer (2) --- Am schlimmsten erwischte es dieses Fahrzeug, das von einem anderen Auto auf der Beifahrerseite getroffen worden war.
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13 Verletzte und eine Tote bei Unfall auf der A4

bv; 25. Dec 2015, 11:01 Uhr
Engelskirchen - Acht Fahrzeuge krachten in Unglücksstelle - Fahrer eines Peugeots hatte Gewalt über Fahrzeug verloren und war unbeleuchtet stehen geblieben - Autobahn bis in die Nacht gesperrt (AKTUALISIERT).
Für die Feuerwehren aus Overath, Engelskirchen, Ründeroth und Wiehl-Bielstein, die Autobahnpolizei Köln sowie für zahlreiche Rettungsteams war die Heilige Nacht bereits früh vorbei. Die Helfer wurden zu einem schlimmen Unfall auf die Autobahn A4, in Höhe der Raststätte Aggertal gerufen. Bei ihrem Eintreffen glich die Fahrbahn einem Schlachtfeld.


[Großeinsatz für die Rettungskräfte am heiligen Abend, nachdem es auf der A 4 zu einer Massenkarambolage gekommen war.]

Um kurz nach 19 Uhr hatte der 22-jährige Fahrer eines Peugeot, der in Fahrtrichtung Köln unterwegs war, aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, war in die Mittelleitplanke geschleudert und unbeleuchtet auf der Autobahn stehen geblieben. Sekunden später raste das erste von insgesamt acht Fahrzeugen in die Unglücksstelle, weil das Hindernis auf der Autobahn nur sehr spät zu erkennen war - so jedenfalls die ersten Erkenntnisse der Polizei. Die Trümmer lagen über mehr als 400 Meter verteilt auf der Autobahn.


[Dieser Wagen war nach einem Unfall unbeleuchetet auf der Fahrbahn stehen geblieben.]

Die Retter mussten sich insgesamt um zehn Schwer- und Schwerstverletzte zwischen  9 und 78 Jahren sowie drei Leichtverletzte kümmern. Für eine 51-jährige Frau aus Köln kam jede Hilfe zu spät, sie starb noch an der Unfallstelle. Angesichts der Großschadenslage wurden sogar Notarztwagen aus Köln nachalarmiert, da nicht genügend Fahrzeuge aus dem Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis zur Verfügung standen. Auch Kreisbrandmeister Frank-Peter Twilling war zur Unglücksstelle geeilt. Die Autobahn war für neun Stunden gesperrt, da die Polizeio zahlreiche Spuren sichern musste. Der Verkehr wurde von der Abfahrt Engelskirchen durch das Aggertal bis zur Auffahrt Overath geleitet.

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