Bilder: Martin Hütt --- Big Stuff heißt die Jazzband der Musikschule Wipperfürth und trat nach der Kölner Big Band auf.
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Jazz-Bands brachten Zuhörer zum Summen
Lindlar - Die Big Band der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln und Big Stuff von der Musikschule Wipperfürth gaben ein Gemeinschaftskonzert im Rahmen von music meets :metabolon.
Von Ursula HüttDie Leitung der Kölner Big Band hat vor vier Jahren Marcus Bartels übernommen. Seit langer Zeit war dieses Konzert der erste Auftritt außerhalb der Hochschule. Bartels ist Saxophonlehrer an der Musikschule in Wipperfürth. Die Musiker beherrschten die gesamte Bandbreite des Jazz, von Swing bis Jazz-Rock. Gespielt wurden Little Feet von Peter Herbolzhemer, The Man I Love von George Gershwin und Ira Gershwin bearbeitet von Dave Wolpe, Gertrude´s Bounce von Richie Powell, bearbeitet von Mark Taylor und The Chicken von Alfred Ellis, bearbeitet von Mike Story. Die Soloeinlagen der einzelnen Musiker wurden mit viel Applaus bedacht.
[Besonders die Solisten zeigten ihr Können.]
Nach der Pause spielte die Jazzband der Musikschule Wipperfürth Big Stuff unter der Leitung von Ralf Hesse neben Klassikern der amerikanischen Bigband-Literatur auch neuere Arrangements. Einige Musikstücke hatte Bandleader Hesse selbst arrangiert. Thomas Fahlenbock (Saxophon) und Martin Dörpinghaus (Posaune) begeisterten das Publikum mit ihren Solostücken. Wie breit gefächert das Repertoire der Band ist zeigte sich, als das Stück Heimweh nach Köln von Willi Ostermann gespielt wurde. Bei dem Refrain: Ich möch zo Foß noh Kölle gon, summte so mancher im Publikum leise mit. Die Besucher bedankten sich zum Schluss des Konzerts mit lang anhaltendem Applaus und wurden von den Musikern mit einer Zugabe belohnt.
