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„Oscar des Kurzfilms“ geht nach Gummersbach

Red; 26. Oct 2012, 15:53 Uhr
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„Oscar des Kurzfilms“ geht nach Gummersbach

Red; 26. Oct 2012, 15:53 Uhr
Gummersbach - Der im Rahmen der Projektwoche am Gymnasium Moltkestraße produzierte Film „Insomnia“ hat gestern den „Camgaroo-Award“ in der Rubrik Schulprojekte gewonnen.
Vor etwa 800 Gästen aus Film, Fernsehen und Presse durfte Nachwuchs-Regisseur Sebastian Koch gestern bei einer großen Gala im Münchener Filmtheater den „Camgaroo-Award“ entgegen nehmen. Gemeinsam mit einer Abordnung seiner Filmcrew und Lehrer Stefan Schemann, Leiter des Film-Projekts am Gymnasium Moltkestraße, war der Schüler nach München gereist, nachdem sein Kurzfilm „Insomnia“ für den Preis nominiert wurde. Der „Camgaroo-Award“ ist 2002 von Gabrielle Lechner ins Leben gerufen worden und soll vor allem Jugendliche motivieren, mit dem Medium Kurzfilm zu experimentieren. Der mittlerweile renommierte Preis wird von der Presse auch der „Oscar des Kurzfilms“ genannt und hat überregionale Bedeutung. Die ausgewählten Siegerfilme werden im Fernsehen ausgestrahlt.


Für Koch, der das Drehbuch für die Zombie-Persiflage „Insomnia“ geschrieben und auch Regie geführt hat, war der Preis eine große Ehre. „Ich habe mich sehr über die Auszeichnung gefreut, allerdings wäre ein solches Ergebnis ohne ein motiviertes Team nicht möglich gewesen. Als Drehbuchautor und Regisseur zu erleben, wie das eigene Projekt langsam Form annimmt, war eine große Freude und hat riesen Spaß gemacht“, so der Schüler.



[Bild: privat --- Mit viel Liebe zum Detail entstand der Film „Insomnia“.]  

Die Film-AG unter Leitung von Schemann gibt es bereits seit drei Jahren am Gymnasium Moltkestraße. Nun kann sie eine erste Auszeichnung vorweisen. Dass der Kurzfilm „Insomnia“ Chancen auf den Preis hatte, stand für Schemann, der auch als Kameramann tätig war, schon nach der Nominierung fest: „Stilistisch ist unser Film sehr gelungen und musste sich vor den Konkurrenten sicher nicht verstecken.“ Das Gefühl, wie echte Filmstars über den roten Teppich zu schreiten, werden die Gummersbacher sicherlich nicht so schnell vergessen – und ist eine Bestätigung dafür, dass sie fantastische Arbeit geleistet haben.
  
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