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Energie-Genossenschaft will Kommunen enger einbinden

Red; 9. Aug 2012, 10:33 Uhr
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Energie-Genossenschaft will Kommunen enger einbinden

Red; 9. Aug 2012, 10:33 Uhr
Oberberg - Die Energie-Genossenschaft Bergisches Land plant nach ihrer Umfirmierung nun Gespräche mit Bürgermeistern und Stadträten zur gemeinsamen Erstellung neuer Energiequellen.
Die bisherige Energie Genossenschaft Lindlar hat umfirmiert und heißt nun Energie-Genossenschaft Bergisches Land (EGBL). Notwendig wurde dieser Schritt, so die Vorstände der Genossenschaft Guido Wendeler und Thomas Willmer, durch Aktivitäten in anderen Städten und Gemeinden des Bergischen Landes. So besteht zum Beispiel eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Engelskirchen. Dort plant die EGBL gemeinsam mit der Gemeinde und weiteren Partnern die Errichtung und den Betrieb einer Wasserkraftanlage.

Die Energie-Genossenschaft Bergisches Land möchte im gesamten Bergischen Land aktiv werden und wird diesbezüglich in den kommenden Tagen alle Bürgermeister und die Räte der Städte und Gemeinden anschreiben. Es gibt, so Willmer noch viele kommunale Dächer von Schulen und Turnhallen, auf denen die EGBL investieren könnte. Die Kommunen als Träger der Schulen würden dann durch eine Pacht davon profitieren. Auch andere Investitionen, wie im Bereich Wasser und Wind, aber auch bei Holznutzung und bei Biogas könne man sich vorstellen.