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Ford Granada schleudert in den Gegenverkehr

ch; 12. Feb 2012, 16:11 Uhr
Bilder und Video: Christian Herse --- Ein 33-Jähriger verlor heute Vormittag die Kontrolle über seinen Wagen und krachte in den Gegenverkehr.
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Ford Granada schleudert in den Gegenverkehr

ch; 12. Feb 2012, 16:11 Uhr
Hückeswagen/Wipperfürth - Insgesamt fünf zum Teil Schwerverletzte forderte ein Unfall heute Morgen auf der B237 - Granada kollidiert bei hohem Tempo mit einem BMW - 47-Jähriger im Auto eingeklemmt. (MIT VIDEO)
Von Christian Herse

Völlig zerstört wurden heute Morgen zwei Autos bei einem Frontalzusammenstoß auf der B237 kurz vor dem Ortseingang von Hückeswagen. Ein 33-jähriger Ford Granada-Fahrer war nach bisherigen Kenntnissen mit hohem Tempo in Richtung Wipperfürth unterwegs, als er im Verlauf einer leichten Rechtskurve, in Höhe der Ortschaft Dierl, die Kontrolle über seinen Oldtimer verlor.

[Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge zerstört und die Insassen verletzt.]

Der Ford kam dabei zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, ehe er vermutlich durch die Lenkbewegungen des Fahrers auf die Gegenfahrbahn schleuderte, wo er mit einem BMW X1 kollidierte. In diesem befanden sich neben dem 17-jährigen Fahrer und dessen Großeltern, 70 und 73 Jahre, auch sein 47-jähriger Vater auf dem Beifahrersitz. Dieser zog sich durch den Aufprall so schwere Verletzungen zu, dass er sich nicht alleine aus dem Auto befreien konnte. Die Feuerwehr Wipperfürth, die zu dem Unfall ausgerückt war, weil sich dieser nach ersten Meldungen noch auf ihrem Stadtgebiet ereignet haben sollte, begann gemeinsam mit den Kameraden aus Hämmern damit, den Mann zu befreien. Hierzu mussten zunächst die Türen ausgehoben und im Anschluss die massive B-Säule des Wagens entfernt werden. „Glücklicherweise besitzen wir ein hydraulisches Gerät, welches bis zu 92 Tonnen Schneidkraft aufbringen kann. Mit unserer alten Schere hätten wir hier große Probleme bekommen“, so Wehrführer Siegfried Förster.

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Nach gut 40 Minuten war der Schwerverletzte befreit und konnte nach notärztlicher Erstbehandlung in ein Remscheider Spezialkrankenhaus gebracht werden. Auch der 73-jährige Großvater wurde schwer verletzt ins Wipperfürther Krankenhaus eingeliefert. Die anderen drei Unfallbeteiligten kamen mit leichteren Blessuren in umliegende Krankenhäuser. Aufgrund der großen Zahl an Verletzten waren insgesamt fünf Rettungswagen, drei Notärzte sowie der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes vor Ort. Die beiden Autos wurden komplett zerstört. Während der Unfallaufnahme musste die Bundesstraße bis circa 14:10 Uhr komplett gesperrt werden.

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