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„Das habe ich gegoogelt!“

sw; 16. Feb 2012, 17:05 Uhr
Bilder: Susan Wolters --- Als erste Aufgabe musste Bürgermeister Peter Koester einen Baumstamm zersägen.
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„Das habe ich gegoogelt!“

sw; 16. Feb 2012, 17:05 Uhr
Waldbröl - Nachdem die Jecken das Rathaus erfolgreich übernommen hatten, musste sich Bürgermeister Peter Koester im Sägen, Singen und Handwerken beweisen.
Die Tür zum Waldbröler Rathaus war mit großen Styroporteilen zugemauert und Bürgermeister Peter Koester grinste zufrieden aus einem Fenster hinaus. Das ließen sich die Jecken der Waldbröler KG natürlich nicht gefallen und sprengten wortwörtlich die Tür auf, indem sie drei mit Knallern beklebte Herzen anzündeten. Die sorgten dann auch für reichlich Rauch und Schall und zwangen den verkleideten Bürgermeister aus seinem Versteck. Drei Aufgaben wurden ihm bei der Proklamation zugewiesen, die er nun, unter den strengen Augen des Dreigestirns, Prinz Karina I, Jungfrau Susanne und Bauer Sandra, Kinderprinzessin Bianka I und Schmölzchen, ausführen musste. Als erstes galt es, einen Baumstamm zu durchsägen, was ihm nach kurzer Zeit auch gelang. „Das hast du gut gemacht, wirst auch nicht ausgelacht“, lobte Prinz Karina I und führte die zahlreichen Jecken ins Rathaus und Zelt, das aus allen Nähten platzte.

Auch die zweite Aufgabe, das gemeinsame Singen und Musizieren mit den Tollitäten, meisterte Koester mit Bravour und sorgte bei allen für gute Laune. Seine letzte Aufgabe war es, drei Herzen aus Schieferplatten zu klopfen: „Drei Herzen für drei Frauen“, erklärte Prinz Karina I. Aber wer glaubte, dass der Rathauschef das Handtuch werfen würde, wurde enttäuscht. Konzentriert bearbeitete er den Stein und gab auch bereitwillig zu: „Das habe ich gegoogelt!“ Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, woraufhin dreimal „Waldbröl – Pass op!“ und zu Ehren der Gäste aus  Schönenbach „Ruck-Zuck“ ausgerufen wurde.