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„Naturerlebnispark Nutscheid“ wird Wirklichkeit

kg; 24. Jan 2011, 19:34 Uhr
Bilder: Katharina Glowicki --- Bei der Übergabe der Bewilligungsbescheide (v.l.n.r.): Olaf Wirths, Michael Deitmer, Peter Koester, Gisela Walsken, Friedhelm Kamps, Hagen Jobi und Bodo Löttgen.
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„Naturerlebnispark Nutscheid“ wird Wirklichkeit

kg; 24. Jan 2011, 19:34 Uhr
Waldbröl – Regierungspräsidentin Gisela Walsken kam heute nach Waldbröl mit dem Bewilligungsbescheid über sieben Millionen Euro im Gepäck.
Von Katharina Glowicki

Olaf Wirths hatte schon vor einigen Jahren die Vision, auf dem gut acht Hektar großen Kasernengelände Nutscheid einen Naturerlebnispark entstehen zu lassen. Vor etwa sieben Jahren setzte er sich beim Wettbewerb "Erlebnis NRW“ mit seinem Konzept durch. „In den vergangenen drei Jahren ist dann aber erst aus vielen Ideen von verschiedenen Menschen das ganzheitliche Bildungskonzept entstanden“, bedankte sich Wirths bei allen Beteiligten. Doch zur Realisierung fehlten immer noch die Mittel. In diesem Jahr kann es endlich losgehen: Regierungspräsidentin Gisela Walsken übergab heute offiziell die Bewilligungsbescheide über rund sieben Millionen Euro an die Verantwortlichen.


[Projektinitiator Olaf Wirths bedankte sich bei allen Beteiligten.] 

„Dieses Projekt ist - neben dem pädagogischen Ansatz - auch ein wichtiger Beitrag für die touristische Infrastruktur“, würdigte Walsken das Konzept. Die Regierungspräsidentin hob auch die „guten Partner in den Behörden“ und besonders das Engagement des leitenden Ministerialrates Michael Deitmar hervor. Auch Landrat Hagen Jobi bedankte sich für das Engagement aller Beteiligten und Bürgermeister Peter Koester bezeichnete das Nutscheid-Projekt als „Sechser im Lotto mit Zusatzzahl“.


Für rund 9,2 Millionen Euro wird das Bundeswehrgelände Nutscheid zu einem Umweltbildungsstandort mit einer Naturerlebnis-Akademie weiterentwickelt. Zudem sollen hier der erste Baumwipfelpfad in Nordrhein-Westfalen, ein Abenteuerspielplatz und ein Aussichtsturm entstehen. An dem Projekt beteiligen sich der Oberbergische Kreis und die Stadt Waldbröl. Auch im Boot: das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH). „Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr noch den ersten Spatenstich setzen können und so schon bald die ersten Gäste in Baumhäusern übernachten können“, sah DJH-Geschäftsführer Friedhelm Kamps der Eröffnung entgegen.  
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