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Grünen-Politikerin Bärbel Höhn schaute im Endspurt vorbei

ch; 25. Sep 2009, 01:50 Uhr
Bilder: Christian Herse --- Gestern Nachmittag war die ehemalige NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn auf den Lindenplatz zu Gast.
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Grünen-Politikerin Bärbel Höhn schaute im Endspurt vorbei

ch; 25. Sep 2009, 01:50 Uhr
Gummersbach – Auf dem Gummersbacher Lindenplatz sprach die ehemalige NRW-Umweltministerin über die Umweltkrise und diskutierte mit dem Bürgern.
Zwar nicht im Erdgas-Auto, aber immerhin mit einem Eco-Opel war die ehemalige Umweltministerin des Landes NRW, Bärbel Höhn, gestern auf dem Lindenplatz vorgefahren. Drei Tage vor der Bundestagswahl machte sie in Gummersbach Station, um den Grünen Bundestagskandidaten Andreas Schmitz bei seinem Weg nach Berlin zu unterstützen.

[Bundestagskandidat Andreas Schmitz zählte die Vorteile der Umwelttechnologien auf.]

„ Ich wäre einer von nur wenigen Grünen-Abgeordneten, denen eine gewaltige Mehrheit an Christdemokraten gegenübersteht. Meine Stimme hätte somit für Oberberg noch mehr Gewicht, weil sie nicht in hunderten Meinungen untergehen würde“, zählte der Wipperfürther die Gründe auf, warum er in Berlin der bessere Vertreter für die Region wäre. In einer Diskussionsrunde ging Höhn auf das große Problem der Umweltkatastrophe ein: „Jeder spricht nur noch von der Weltwirtschaftskrise, die ganz plötzlich da war. Ein eigentlich wesentlich schlimmeres Problem, die Umweltkrise, ist komplett in den Hintergrund gerückt.“ Dabei müsse man die Chance nutzen und verstärkt investieren. „Der Umweltbereich macht einen immer größer werdenden Sektor in der Wirtschaft aus und kann noch deutlich wachsen. Hier liegen unsere Ressourcen und Fähigkeiten“, motivierte sie das zuhörende Publikum, das mit Ballons und „bergisch pur“- Getränken zum Verweilen eingeladen wurde.


Schmitz sprach sich für eine Teil-Reaktivierung von alten Bahnstrecken aus: „Uns droht der Verkehrskollaps, der auch an Oberberg nicht spurlos vorbeiziehen wird. Das hat nur noch niemand hier registriert.“ Nach der Runde suchte Höhn noch das Gespräch mit den Zuhörern, ehe es weiter auf Wahlkampftour ging. Schließlich geht es um das Ganze – die Gesundheit der Mutter Erde.