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Der nächste rätselhafte Blackout

uk; 23. Sep 2018, 20:11 Uhr
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Der nächste rätselhafte Blackout

uk; 23. Sep 2018, 20:11 Uhr
Gummersbach - Eine Woche nach der überraschenden Auftaktpleite im Heimspiel gegen Fortuna Köln machten die Handballerinnen des HC Gelpe/Strombach mit einer Niederlage in Düsseldorf ihren Fehlstart in die neue Nordrheinligasaison perfekt.

Fortuna Düsseldorf - HC Gelpe/Strombach 28:24 (12:11).

Alles sollte wieder schneller werden, alles sollte wieder besser werden und vor allem sollte alles wieder erfolgreicher werden. Die Handballerinnen des HC Gelpe/Strombach reisten am Sonntagnachmittag jedenfalls mit klaren Vorgaben an sich selbst zum Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf. So weit, so gut - als die 60 Minuten in der Landeshauptstadt allerdings absolviert waren, hatte sich erneut massiver Frust in die HCGB-Reihen gedrängelt. Die Team von Meike Neitsch lieferte nämlich eine beinahe punktgenaue Doublette der vorwöchentlichen Niederlage auf eigenem Hof gegen Fortuna Köln ab und handelte sich mit dem 24:28 (11:12) die zweite Schlappe in der zweiten Meisterschaftsbegegnung 2018/19  ein - zum völligen Unverständnis ihrer Trainerin:


"Ich weiß nicht, was mit uns los ist. Genau wie gegen Köln ist mir auch unsere heutige Vorstellung völlig schleierhaft", zuckte Meike Neitsch nach der Schlusssirene fragend mit den Schultern", und ergänzte hörbar gefrustet: "Wir haben wieder nichts von dem, was wir vorher besprochen hatten, auf die Platte gebracht. Uns fehlte jedes Tempo. Deshalb konnten wir unsere Hauptwaffe, das Gegenstoßspiel beziehungsweise die zweite Welle, nie durchziehen."



Trotz der Defizite war ein oberbergischer Erfolg am Rhein dennoch zum Greifen nah. Als Melanie Mylenbusch nämlich in der 51. Minute zum 20:23 für den HCGB einnetzte und die Hausdamen Sekunden darauf eine Zeitstrafe kassierten, standen alle Ampeln auf Grün für Gelpe/Strombach. "Dann haben wir aber in kürzester Zeit zwei Bälle weggeworfen sowie drei 100-prozentige Chancen vergeben und Düsseldorf wieder ins Spiel gebracht", grämte sich Neitsch  über die fahrlässig verschenkte Chance, einen mäßigen Auftritt doch noch mit einem Sieg zu kaschieren. Ein 1:8-Negativlauf in den finalen Minuten riss die total neben sich stehenden Gäste aber aus allen Spekulationen auf ein Happyend.

HCGS: Denise Szakacs (9/3), Nicole Frackiewicz, Maria Eisenbach (je 3), Jana Hage, Lila Halasz, Melanie Mylenbusch, Viktoria Schmitt (je 2),  Stella Henn (1)

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