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Gelpe/Strombach kassiert die nächste Klatsche

pn; 26. Nov 2017, 19:08 Uhr
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Gelpe/Strombach kassiert die nächste Klatsche

pn; 26. Nov 2017, 19:08 Uhr
Oberberg . Die B-Jugend des HC Gelpe/Strombach ziert weiter punktlos das Tabellenende der Nordrheinliga - Gummersbach siegt glanzlos ohne seine kranken Trainer. (AKTUALISIERT)
Bergischer HC – HC Gelpe/Strombach 32:16 (14:8).


Schon vor dem Spiel beim Tabellendritten aus Solingen hätte HC-Trainer Till Wegermann gerne die weiße Fahne gehisst. Gleich fünf Absagen, darunter zwei am Samstagmorgen, dezimierten den Kader auf ein Minimum, das dazu noch großteils aus dem jüngeren Jahrgang bestand. Die Gastgeber konnten dagegen auf eine volle Bank bauen und traten zudem mit dem älteren Jahrgang an. Dementsprechend schnell waren die Kräfteverhältnisse geklärt. Bereits beim 7:1 (9.) ging es nur noch um die Höhe der Gästeniederlage. Die Oberberger steckten aber nicht auf, sondern wehrten sich im Rahmen im Möglichkeiten. Über 12:5 (17.) wurden beim 14:8 die Seiten gewechselt, ehe sich kurz nach der Pause auch noch Heso Özmen in einer Abwehraktion das Knie verdrehte. „Ohne Auswechselspieler sind wir danach kräftemäßig völlig weggebrochen“, sah Wegermann den Gegner über 24:11 (38.) davoneilen. Hoffnung machten ihm aber auch die immer wieder kurz aufblitzenden guten Phasen, in denen vor allem das Kreisläuferspiel mit Fabian Kind hervorragend funktionierte.


Gelpe/Strombach: Fabian Kind (7/2), Jannick Hoberg, Niklas Brinkmann (je 3), Phil Basten (2), Paul Roth.


VfL Gummersbach – TuS 82 Opladen 25:17 (13:11).


Ohne den kranken Trainer Philipp-Jonas Wilhelm mühte sich der Nachwuchs des VfL Gummersbach zu einem Pflichtsieg über das Kellerkind aus Opladen. Sebastian Schöneseiffen vertrat Wilhelm auf der Bank und sah gerade im ersten Durchgang eine durchwachsene Leistung des Teams. Die Defensive arbeitete zwar ordentlich, das musste sie allerdings auch, um die schwache Angriffsquote kompensieren zu können. Das sollte sich auch nach dem Seitenwechsel fortsetzen. Während offensiv viele VfL-Würfe nicht ihr Ziel fanden, steigerte sich die Abwehr von Minute zu Minute. Lediglich sechs Gegentore im zweiten Durchgang sprechen eine deutliche Sprache. Bereits am Mittwoch geht es weiter für das Akademieteam, wenn das Spitzenteam von TuSEM Essen um 19:30 Uhr in der Schwalbe Arena gastieren wird. „Unser Fokus liegt jetzt völlig auf diesem Spiel und wir wollen unbedingt Platz Drei im Blick behalten“, hofft Wilhelm, nicht nur bis Mitte der Woche wieder fit zu sein, sondern dass sein Team auch endlich etwas Zählbares gegen die hoch gehandelte Konkurrenz holen kann.
  

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