Bild: privat --- Das Team Nord der Wohnhilfen Oberberg mit (v. li.) Bastian Gretges, Andrea Dohr, Marion Arnold, Teamleiter Andrea Steinbinder, Theo Lux, Mirjam Thomassen, Claudia Breuer- Leineweber und Mike König.
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Team Nord nimmt seine Arbeit auf
Wipperfürth Ein neues Beratungsangebot der Wohnhilfen Oberberg öffnet in Wipperfürth am kommenden Freitag seine Türen Fachberatung, Ambulant Betreutes Wohnen und tagesstrukturierende Maßnahmen unter einem Dach.
Wer von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen ist, braucht schnelle und kompetente Hilfe, um rasch wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Damit Betroffene im Oberbergischen Kreis keine weiten Wege auf sich nehmen müssen, bauen die Wohnhilfen Oberberg der Diakonie Michaelshoven ihr Angebot aus. In diesem Zuge wird am kommenden Freitag ein neues Beratungsangebot in Wipperfürth eröffnet. Damit gibt es nun eine Fachberatungsstelle Wohnungsnot nicht mehr nur in Gummersbach, sondern auch in Radevormwald, Wipperfürth und Waldbröl. In Lindlar, Hückeswagen, Bergneustadt und Wiehl werden Sprechstunden angeboten. Ambulant betreutes Wohnen ist nicht mehr nur im Haus Segenborn in Waldbröl möglich, sondern auch in Gummersbach und nun auch Wipperfürth.In der Hochstraße finden sich künftig mehrere Beratungsangebote unter einem Dach: die Fachberatung Wohnungsnot und das Ambulant Betreute Wohnen für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten wie Suchtproblemen. Außerdem werden tagesstrukturierende Maßnahmen für die betroffenen Menschen angeboten. Darüber hinaus stehen acht dezentrale Wohneinheiten für wohnungslose Männer und Frauen zur Verfügung. Insgesamt 13 Mitarbeiter werden in Wipperfürth tätig sein und das Team Nord der Wohnhilfen Oberberg bilden.
Der Ausbau der Wohnungslosenhilfe der Diakonie Michaelshoven im Oberbergischen wurde im Rahmen des Projekts Entwicklung eines integrierten Gesamthilfesystems durchgeführt. Das Projekt wurde durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW im Rahmen des Aktionsprogramms Obdachlosigkeit verhindern Weiterentwicklung der Hilfen in Wohnungsnotfällen gefördert (OA berichtete). Ziel des Programms ist es, durch innovative Ideen Wohnungslosigkeit zu vermeiden. Das Projekt startete am 1. Juni 2012 und endete 2015. Das neue Beratungsangebot in Wipperfürth ist die letzte Erweiterung, die im Rahmen des Projekts durchgeführt wurde. Trotzdem ist natürlich nicht auszuschließen, dass wir unser Angebot weiter ausbauen, erklärt Susanne Hahmann, Geschäftsbereichsleiterin der Wohnhilfen Oberberg, dass man weiter auf Dezentralität der Angebote setzen möchte.
Weitere Informationen zu den Angeboten der Wohnungshilfen Oberberg gibt es unter www.diakonie-michaelshoven.de.
