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RB 25-Strecke war nach Suizid auf den Gleisen gesperrt

Red; 27. May 2016, 20:53 Uhr
Bild: Michael Gauger --- Das Unglück ereignete sich in Engelskirchen-Hardt.
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RB 25-Strecke war nach Suizid auf den Gleisen gesperrt

Red; 27. May 2016, 20:53 Uhr
Oberberg - Wegen eines Notfalleinsatzes in Engelskirchen musste die Bahnstrecke am Freitagabend gesperrt werden (AKTUALISIERT).
Wegen eines Notfalleinsatzes an den Bahngleisen in Engelskirchen war der Verkehr der RB 25 für rund zwei Stunden gestört. Wie die Deutsche Bahn um kurz vor 20 Uhr mitteilte, verkehrten die Züge aus Richtung Köln bis Engelskirchen und endeten dort vorzeitig. Die Züge aus der Gegenrichtung stoppten in Ründeroth. Mittlerweile ist der Einsatz beendet, sodass die Bahn wieder planmäßig fahren kann.

In Höhe von Engelskirchen-Hardt war gegen 19:45 Uhr eine Person von dem Zug, der Richtung Köln unterwegs war, erfasst worden und verstorben. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Der Zugführer, der den Zusammenstoß trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung nicht verhindern konnte, wurde von einem Notfallseelsorger betreut. Passagiere kamen nicht zu Schaden. Die Notfallseelsorger standen den Bahnreisenden im Bahnhof Engelskirchen bei Bedarf zur Verfügung.

Die an der Unglücksstelle eingesetzten Mitglieder des Löschzugs Engelskirchen führten eine Einsatznachbesprechung durch. Außerdem waren neben den Rettungskräften und der Polizei das oberbergische Team zur psychosozialen Unterstützung (PSU) sowie ein Notfallmanager der Deutschen Bahn vor Ort. Das Zugpersonal wurde durch andere Mitarbeiter ersetzt.  

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