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Hund überlebte Wohnungsbrand nicht

fj; 29. Oct 2015, 10:05 Uhr
Bilder: Michael Gauger --- Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, wurde nach Glutnestern gesucht.
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Hund überlebte Wohnungsbrand nicht

fj; 29. Oct 2015, 10:05 Uhr
Engelskirchen – 70 Einsatzkräfte bekämpften gestern Abend einen Wohnungsbrand in Osberghausen, der vermutlich im Küchenbereich entstand – Menschenleben waren nicht in Gefahr. (AKTUALISIERT)

[Blick durch die Haustür ins Innere des Hauses. Unter Atemschutz kämpfen die Feuerwehrmänner gegen den Brand.]

Um 19:30 Uhr am gestrigen Abend wurden die Feuerwehreinheiten Ründeroth und Osberghausen zu einem Feuer in Engelskirchen-Osberghausen gerufen. Ging man anfangs noch von einem Küchenbrand aus, zeigte sich vor Ort, dass die Flammen bereits auf das gesamte Untergeschoss des Hauses übergegangen waren. Der Löschzug Engelskirchen und die Feuerwehr- einsatzleitung wurden nachalarmiert. Insgesamt waren 70 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen in der Rosenstraße. Drei Trupps unter Atemschutz bekämpften die Flammen mit zwei C-Rohr von innen, mit einem dritten C-Rohr wurde der Brand von außen bekämpft. Es wurde niemand verletzt, einen Hund fand die Feuerwehr allerdings tot vor. Ein Notfallseelsorger wurde angefordert und nahm sich der Hausbewohner an. Sie hatten den Brand bei ihrer Heimkehr bemerkt.


[Starke Rauchentwicklung im Gebäude.]

Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte, leitete die Feuerwehr Lüftungsmaßnahmen ein und suchte mit Wärmebildkameras nach weiteren Glutnestern. Die Brandursache ist noch unklar, Thomas Reiter, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Engelskirchen, vermutete aber, dass das Feuer im Küchenbereich entstand. Durch die offene Bauweise des Hauses konnten sich die Flammen dann schnell ausbreiten. Gegen 22:20 Uhr unternahm die Einheit Osberghausen die letzte Brandschau. Die Polizei hat das Gebäude für weitere Untersuchungen zur Brandursache beschlagnahmt.
  
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