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Dichter Rauch quoll aus den Kellerfenstern

mg; 16. Jul 2015, 14:50 Uhr
Bilder: Feuerwehr Ründeroth.
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Dichter Rauch quoll aus den Kellerfenstern

mg; 16. Jul 2015, 14:50 Uhr
Engelskirchen - Drei Einheiten der Gemeinde bekämpften Schwelbrand in Albertsthal.
An der L 136 hatte eine vorbeifahrende Rettungswagenbesatzung heute Morgen gegen 10:25 Uhr an einer Doppelhaushälfte im Ortsteil Albertsthal austretenden Qualm bemerkt und unverzüglich die Leitstelle informiert. Sofort rückte die Feuerwehr mit den Löschzügen Engelskirchen und Ründeroth, sowie der Löschgruppe Loope aus. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus den Kellerfenstern. Eine Nachbarin informierte die Kameraden über die Abwesenheit der Anwohner der betroffenen Wohnung, war sich jedoch nicht sicher, ob sich der Hund der Familie, die erst seit vier Wochen dort wohnen, noch im Haus befindet.

„Bei Erkundung der rückwärtigen Kellertür fühlte sich diese bereits warm an“, erklärte Einsatzleiter Marc Schwamborn. Mit C-Schläuchen gingen zwei Trupps zur Lokalisierung des Brandherdes hinein, parallel dazu wurde eine Riegelstellung aufgebaut. Nachdem ein Angehöriger der Familie mit dem Schlüssel eingetroffen war und die Haustür geöffnet wurde, konnte Entwarnung gegeben werden: Der Vierbeiner war nicht im Gebäude.  

[Dichter, schwarzer Rauch war vom Keller bis ins Obergeschoss gezogen.]

Laut Schwamborn war die Sicht im Inneren wegen des dichten Qualms zunächst gleich Null, sodass er das Treppenhaus schnellstmöglich lüften ließ. Ein offenes Feuer ließ sich nicht feststellen, aber bei näherer Untersuchung stellte sich die Elektroverteilung als Verursacher eines Schwelbrandes heraus, weshalb ein Mitarbeiter des zuständigen Energieversorgers an den Einsatzort bestellt wurde.

Um  in der Zwischenzeit weiteren Schaden zu vermeiden, schaltete die Feuerwehr das Haus durch einen fachkundigen Kameraden, der die notwendigen Zulassungen für solche Tätigkeiten besitzt, eigenhändig von der Stromversorgung ab. Für die Dauer des etwa zweistündigen Einsatzes, bei dem auch Kreisbrandmeister Frank-Peter Twilling vor Ort war, musste die angrenzende Landesstraße teilweise gesperrt werden.

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