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Schnelle Entwarnung nach Gasalarm

mg; 16. Apr 2015, 17:40 Uhr
Bilder: Michael Gauger -- Relativ schnell konnte die Feuerwehr nach dem Gasalarm Entwarnung geben.
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Schnelle Entwarnung nach Gasalarm

mg; 16. Apr 2015, 17:40 Uhr
Engelskirchen - Bei Kernlochbohrarbeiten wurde die Gasleitung eines Einfamilienhauses beschädigt - Polizei evakuierte vorsorglich die Nachbargebäude.
Heute Nachmittag wurde die Feuerwehr Engelskirchen zu einem Gasalarm in einem Wohnhaus in der Horpestraße gerufen. Bei Kernlochbohrarbeiten an der Außenfassade des Kellers wurde die zuführende Gasleitung beschädigt, sodass eine erhöhte Menge des leicht entzündlichen Gases austrat und die Baugru befüllte. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Die stark befahrene Straße musste aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt werden.

Der herbeigerufene Notdienst-Mitarbeiter des Energieversorgers sperrte die betroffene Leitung binnen kürzester Zeit ab. Die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen vor Ort war, evakuierte während des Einsatzes vorsichtshalber die umliegenden Häuser und sorgte für einen Sicherheitsradius von etwa 200 Metern. Nachdem das Türschloss von den Wehrleuten geöffnet worden war und man sich Zutritt verschafft hatte, wurden die Räumlichkeiten gelüftet. Einsatzleiter Marc Schwamborn berichtete später, dass sich die stärkste Konzentration in der Baugrube selbst und zum Glück nicht in den Kellerräumen befand, das Gas sich auch nach Öffnen der Fenster schnell verflüchtigte.

Die zwischenzeitlich alarmierten Einheiten aus Ründeroth und Loope sowie der Rettungsdienst konnten den Einsatz umgehend abbrechen. Gegen 16 Uhr wurde die Horpestraße für den Verkehr wieder freigegeben.

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