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Heier Damen sind gerettet: Elena Köpplin war der Garant des Sieges

ls; 18. Mar 2001, 21:16 Uhr
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Heier Damen sind gerettet: Elena Köpplin war der Garant des Sieges

ls; 18. Mar 2001, 21:16 Uhr
(ls/18.3.2001-21:10) Oberberg – Die Handballerinnen des SSV Marienheide sicherten sich durch einen Kantersieg den Verbleib in der Landesliga.
[Bilder: Oliver Mengedoht --- Sorgte mit ihren 13 Toren für den verdienten Sieg gegen Heumar - und damit für den Klassenerhalt des SSV Marienheide: Elena Köpplin.]



SSV Marienheide – SSG Rath-Heumar 23:13 (13:6).



Die Marienheiderinnen haben mit dem Kantersieg und einem konzentrierten Spiel heute endgültig die Klasse gesichert. Die Heier waren von Beginn an die dominierende Mannschaft. Dieses ist vor allem der sicheren Deckung um Torhüterin Anne Borner zu verdanken, die allein vier Stafwürfe des Gegners parierte. Die erfolgreichste Torschützin, Elena Köpplin, wurde früh in Manndeckung genommen, doch dieses Konzept der Gäste ging jedoch nicht auf. Köpplin brachte es auf zehn (!) Feldtore.



SSV-Trainer Bernd Podak: "Wir haben heute ein Superspiel gezeigt und konnten uns bereits frühzeitig absetzen." Endlich einmal nutzten die SSV-Damen ihre Chancen bei den Tempogegenstößen konsequent aus. Der Coach: "Wir haben uns heute über Kampf und eine gute Chancenauswertung endgültig die Klasse gehalten."



Beste Spielerinnen waren Torhüterin Anne Borner und die Feldspielerinnen Elena Köpplin, die im Angriff zu hundertprozent überzeugte, sowie Andrea Wroblewski, die ebenfalls ein tolles Spiel zeigte. Für Andrea Wroblewski war dies wohl das letzte Spiel. "Sie wollte im letzten Jahr schon aufhören, hat uns aber in dieser Saison noch einmal ausgeholfen. Wer zu uns kommen möchte, ist willkommen, muss aber auch zur Mannschaft passen", so Podak. Personell sollte der Kader aber trotzdem ausreichend gedeckt sein, da der Übungsleiter mit einigen Spielerinnen aus der A-Jugend rechnet.



Tore SSV Marienheide:



Elena Köpplin (13/3)

Andrea Wroblewski (5)

Sandra Hütt (2)

Birgit Pennekamp (1)

Ina Höttgen (1)

Tamaz Cheraghi (1)

[SSV-Trainer Bernd Podak zeigt seinen Damen den Weg in Richtung Klassenerhalt.]



SSV Homburg-Nümbrecht – HSG Siebengebirge-Thomasberg II 20:19 (8:12).



Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten sahen die Zuschauer heute in der Nümbrechter Sporthalle. Die erste Hälfte war geprägt von einer schlechten Abwehrleistung und Unkonzentriertheiten im Angriff, so dass die Nümbrechterinnen schnell zurücklagen. Nach einer lauten Ansprache von SSV-Trainer Bernd Kroner kamen die Gastgeber wie verwandelt aus der Kabine und machten von nun an alles was sie im ersten Durchgang noch falsch gemacht hatten, richtig.



Die Mannschaft zeigte einen tollen Kampfgeist und holte so Tor um Tor auf. Coach Kroner, der übrigens auch in der nächsten Saison in Nümbrecht auf der Trainerbank sitzen wird, lobte die beiden Torhüterinnen Katarina Becher und Stefanie Bender: "Beide haben heute ein Superspiel gemacht."



Tore SSV Homburg-Nümbrecht:



Jutta Harscheid (11/5)

Silke Bertzbach (4)

Simone Naaf (4)

Claudia Kollakowski (1)

[Überzeugte in ihrem letzten Spiel für den SSV Marienheide: Andreas Wroblewski.]



TV Dünnwald – SG Engelskirchen-Loope 12:13 (5:7).



Gabi Muntschan war es, die kurz vor dem Ende den Siegtreffer für die Engelskirchenerinnen erzielte. Trainer Mutlu Yurtseven musste mit ansehen, wie seine Mannschaft zwischen der 20. und 25. Minute vier Tempogegenstöße verwarf. "Es war heute ein schönes Spiel, aber wir haben doch einige Fehler gemacht, die nicht nötig waren." Der Coach meinte aber auch, dass das knappe Ergebnis nicht an dem Spiel des Gegners gelegen habe: "Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht." Die SG hatte jedoch ein Quäntchen Glück mehr als die Gastgeber und schaffte so einen gelungenen Abschluss einer überaus erfolgreichen Saison.



Tore SG Engelskirchen-Loope:



Gabi Muntschan (4)

Susanne Miebach (3)

Andrea Schuster (3/2)

Iris Hielscher (2)

Dagmar Scheuer (1)



Spieltage und Tabellen

Statistiken

[Torfrau Anne Borner war wieder einmal eine sichere Bank (Bild links). Ein Tor steuerte Birgit Pennekamp (rechts) zum verdienten Sieg der Heier bei.]

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