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Heiße Hochgeschwindigkeits- Rennen entlang der Aggertalsperre
(Red./3.5.2009-20:00) Gummersbach - Bei den Landesmeisterschaften im Inlinespeedskating gab es rasante Fahrten und perfekte Körperkontrolle zu bestaunen. Insgesamt gingen 241 Sportler an den Start.
[Bilder: Martin Hütt --- Strahlender Sonnenschein begleitete die insgesamt 241 Speedskater am Sonntag entlang des Aggerufers.]
Nahezu lautlos schießen die Frauen und Männer über die Straße. Nur ein gleichmäßiges Poltern und Klackern weist darauf hin, dass im nächsten Moment in einem Affenzahn ein Speedskater an einem vorbeischießen wird. Der zweite Renntag des Westdeutschen Speedskating Cups führte die Sportler auf die 9,2 Kilometer lange Strecke entlang der Aggertalsperre. Dort boten sowohl die Youngsters als auch die Profis heiße Fahrten auf dem Oberbergischen Asphalt.
[Hochkonzentriert gingen die Sportler zu Werke. Ein einziger Fehler hätte schlimme Stürze zur Folge haben können.]
Neben den Lizenzstartern im Einzelzeitfahren durften sich auch Breitensportler auf die Rollen trauen und sich beweisen. Los ging es jeweils am Jugendzeltplatz Lantenbach, ehe die Bahn weiter gen Wald führte. Es ist derweil nur einem glücklichen Zufall zu verdanken, dass die Skater überhaupt in Gummersbach starten. Entdeckt wurde die Strecke, als im Vorjahr der Renntermin in Hürth kurzfristig geplatzt war und ein ähnlicher Ersatz gesucht wurde. Während die vom ersten Vorsitzenden des Inline-Skating Vereins Oberberg, Torsten David, zunächst angebotene Rundstrecke mit ihren Anstiegen und Abfahrten zu problematisch geworden wäre, bot die Uferstraße entlang der Talsperre genau die richtigen Bedingungen für diese rasante Sportart. war dann eine willkommene Veranstaltungs-Alternative, wie man an diesem Sonntag auch bei den Wettkämpfen sehen konnte.

