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'Freie Hypo' präsentiert:
Handball am Wochenende

mp,pn; 12. Sep 2008, 00:00 Uhr
Oberberg Aktuell
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'Freie Hypo' präsentiert:
Handball am Wochenende

mp,pn; 12. Sep 2008, 00:00 Uhr
(mp,pn/28.8.2008-10:35) Oberberg - Auf dieser Seite erhalten Sie kurz und kompakt die wichtigsten Infos zu den nächsten Spielen der oberbergischen Handballteams im HVM - den Service präsentiert Ihnen 'Freie Hypo'.
Vorschau Oberliga Männer

HSG Rheinbach-Wormersdorf -
TV Rodt-Müllenbach (Sa., 18:30 Uhr).


Es fehlt: Maik Thiele (Fingerbruch).

Einsatz fraglich: Felix Schröder (Daumenverletzung).

Zum Spiel: Gelassen können die Müllenbacher in ihr zweites Saisonspiel gehen. Die ersten Punkte sind auf der Habenseite verbucht, und in Rheinbach ist man klarer Außenseiter. Es gibt sicher unangenehmere Ausgangspositionen. „Rheinbach ist natürlich ein ziemlicher Brocken, da hängen die Trauben für uns vermutlich etwas zu hoch“, sagt TVRM-Trainer Maik Thiele, der nach seinem Fingerbruch weiterhin als Spieler ausfällt. Andererseits, so Thiele weiter, seien auch die Top-Teams zum Saisonstart noch nicht wirklich eingespielt. Möglicherweise eine kleine Chance für den Underdog, der am Wochenende wieder auf seinen Kapitän Christian Daase zurückgreifen kann, der seinen Urlaub beendet hat „Er ist, soweit ich das sehen konnte, ohne überflüssige Pfunde zurückgekehrt“, fügt Thiele mit einem Augenzwinkern hinzu.

[Löwen-Trainer Maik Thiele wird als Spieler noch einige Wochen ausfallen.]

Dafür wird der im letzten Spiel stark auftrumpfende Michael Fuchs nicht mit nach Rheinbach fahren. „Seine Knieprobleme lassen es leider nicht zu, dass er regelmäßig spielt“, umreißt Thiele die Problematik, „aber er hat mir zugesagt, in den wichtigen Spielen auszuhelfen.“ Anders liegt die Sache bei Tom Peters, der zurzeit regelmäßig trainiert und erneut zum Kader gehören wird. Dominik Heimes (Schulterprobleme) und Felix Schröder sind nach wie vor angeschlagen, wobei vor allem der Einsatz von Schröder äußerst fraglich ist. Rheinbach schätzt der Löwen-Coach als ausgeglichen besetzte Truppe ein, „mit vielen jungen, schnellen Leuten“. Thiele will am Samstag zunächst seine erste Sieben aufs Feld schicken, und „schauen was geht“. Sollte man nicht den Anschluss halten können, werden aber auch die Spieler aus der zweiten Reihe Einsatzzeit bekommen.


Dünnwalder TV - TV Bergneustadt (Sa., 19 Uhr).

Es fehlen: Mathias Kakuschki (Kreuzbandriss), Patrick Kunert (Schulterverletzung), Jens Achenbach, Stefan Langbein (beide Urlaub).

Einsatz fraglich: Sven Achenbach (Hexenschuss), Dominik Prystaw.

Zum Spiel: Die Situation der Bergneustädter vor dem zweiten Saisonspiel ähnelt der in Rodt-Müllenbach. Die Auftaktpartie wurde gewonnen, der erste Druck ist weg und der Gegner in der zweiten Begegnung ist Favorit. „Für mich gehört Dünnwald, ähnlich wie Weiden, zu den Mannschaften, die die großen drei - Opladen, Siebengebirge und Rheinbach - ärgern können“, schätzt TVB-Coach Markus Schürhoff die Mannschaft von Karsten Bohmann-Hesse hoch ein. 30 Tore habe Dünnwald in der vergangenen Saison im Schnitt erzielt, dabei aber nur 25 Gegentreffer kassiert. Eine starke Bilanz. „Das ist eine sehr diszipliniert spielende Truppe, die größtenteils von den Fehlern des Gegners lebt“, so Schürhoff. Und an diesf44er Stelle gelte es nun anzusetzen. „Wir müssen unsere Fehlerzahl deutlich reduzieren und die Trefferquote steigern.“

Dabei mithelfen sollen am Samstag auch Eduard Debnar und Jörn Klinnert. Debnar hat zwar nach wie vor Probleme mit seinem Knie, das nach starker Belastung immer wieder anschwillt, beißt aber wohl auf die Zähne. Und Klinnert wird in den kommenden Spielen, vermutlich bis zu den Herbstferien, zum Kader gehören, ehe er sich studienbedingt in Richtung Bielefeld verabschiedet. „Jörn trainiert seit Wochen bei uns mit und soll am Wochenende auf jeden Fall spielen“, stellt Schürhoff klar. Mit den beiden Linkshändern stehen dem TVB-Coach auch dann genügend Alternativen zur Verfügung, wenn Dominik Prystaw am Wochenende nicht dabei sein sollte. „Dünnwald ist Favorit“, so Schürhoff abschließend, „wenn wir dort was mitnehmen können, ist es okay, wenn nicht, dann ist es auch kein Beinbruch.“


SSV Nümbrecht - Weidener TV (Sa., 19:30 Uhr).

Es fehlt: keiner.

Zum Spiel: Voraussichtlich in Bestbesetzung können die Nümbrechter in ihre Oberliga-Heimpremiere gegen Weiden gehen. Die zuletzt angeschlagenen Mario Jatzke und Alexander Winkler sind wieder fit, Mats Hilger hat ebenfalls signalisiert, dass er am Samstag wieder dabei ist und Jens Jürges wird wiederum aushelfen. Trotz dieser erfreulichen Personalien ist für SSV-Trainer Holger Faulenbach die Rollenverteilung klar: „Weiden gehört sicher zu den stärksten Teams in der Liga, da wird es, auch wenn wir zu Hause spielen, sehr schwer.“ Andererseits, so Faulenbach, seien gerade die ersten Spiele die leichtesten, „weil man noch ohne jeden Druck ins Spiel gehen kann“. Warum also nicht eine Überraschung schaffen, in voraussichtlich wieder proppenvoller Halle.

[Mats Hilger will im ersten Heimspiel des SSV trotz einer Knöchelverletzung auf die Zähne beißen.]

Schließlich hat die Mannschaft schon gegen Aufstiegsfavorit Opladen, trotz bescheidener Angriffsleistung, lange gut mitgehalten. Faulenbach geht davon aus, dass Weiden ähnlich wie der Auftaktgegner eine offene Deckung spielen wird, so dass das hierauf zugeschnittene Training in dieser Woche intensiviert wurde. „Diesmal konnten wir das Ganze mit Jens Jürges und Alex Winkler einstudieren“, freut sich der Nümbrechter Trainer über besseres Zusammenspiel und zusätzliche Alternativen. Wenn nun auch noch Mats Hilger ins Team zurückkehrt, dem Faulenbach schon vor dem Opladen-Spiel eine wesentliche Rolle zugedacht hatte, verfügt man insgesamt über deutlich größere Wechselmöglichkeiten.


TVE Bad Münstereifel - VfL Gummersbach II (Sa., 19:30 Uhr).

Es fehlen: Adrian Rother (Reha nach Ellenbogen-OP), Sebastian Beyer (Schulterprobleme).

Einsatz fraglich: Ole Rahmel (eventuell Schlecker-Cup).

Zum Spiel: „Wir haben zwei Punkte, der Saisonstart ist also schon einmal gelungen“, blickt der Teamchef der Gummersbacher Zweiten, Axel Renner, noch einmal auf den Auftaktsieg über Derschlag zurück, um sich dann der bevorstehenden Aufgabe zuzuwenden, „ich glaube allerdings, gegen Bad Münstereifel wird es schwerer für uns.“ Schließlich hat der TVE nur mit vier Toren gegen Siebengebirge-Thomasberg verloren, immerhin einer der großen Aufstiegsfavoriten. Renner: „Wir haben die Partie auf Video und werden uns entsprechend vorbereiten.“ Eine empfindliche Schwächung der eigenen Mannschaft droht den VfLern durch das Fehlen des besten Spielers vom vergangenen Wochenende. „Es kann gut sein, dass Ole Rahmel mit den Profis beim Schlecker-Cup antritt“, berichtet der VfL-Trainer, „das ist aber noch nicht endgültig entschieden.“

Zum Problem könnte für die Kreisstädter erstmals werden, dass auch die A-Jugend am Wochenende ran muss. Schon am Freitagabend trifft man in der A-Jugend-Regionalliga auf Essen. Für manchen Spieler bedeutet dies, zwei Partien innerhalb von 24 Stunden zu bestreiten - ein Kraftakt. Positiv betrachtet, bringt diese Begegnung aber auch die Gelegenheit, sich weiter einzuspielen. Denn im Positionsangriff, so Renner „ist noch deutliches Potenzial vorhanden“. Das sei angesichts des neu zusammengestellten Rückraums aber völlig normal. Auch mit dem Tempospiel der Youngster ist man in Gummersbach noch nicht rundum zufrieden. „Die Jungs müssen lernen, unter Druck noch schneller zu spielen.“ Lob gab es dagegen für die solide Deckung, die „gute Handballer wie zum Beispiel Pawel Laskowski gut im Griff hatte“, und für die Leistung des Torwartgespanns Markus Hammerschmidt und Marco Wyss. „Darauf lässt sich aufbauen.“


TuS Derschlag - TuS 82 Opladen (So., 17 Uhr).

Es fehlt: keiner

Einsatz fraglich: Thomas Hein (Bauchmuskelzerrung), Krzysztof Wach (Grippe).

Zum Spiel: Bergneustadt hat es mit Stephan Kakuschki vorgemacht, nun zieht der TuS Derschlag nach. Neuzugang Christian Georgewitsch, der wegen seines Wechsels eigentlich noch für ein Spiel gesperrt gewesen wäre, wird vom TuS zum Vertragsspieler gemacht und ist damit sofort spielberechtigt. So wird die Lücke, die der Abgang von Timo Schädler auf Rechtsaußen hinterlässt, schnell wieder geschlossen. Trotz dieser positiven Entwicklung sieht TuS-Trainer Uli Pohl sein Team gegen Opladen als krassen Außenseiter: „Ich habe sie am Wochenende gegen Nümbrecht gesehen. Wenn wir am Sonntag etwas reißen wollen, müssen wir uns schwer steigern.“ Vor allem Torhüter Sascha Carapina hat es Pohl angetan: „Er war überragend. Aber auch der Kreisläufer war sehr stark.“ Insgesamt habe Opladen mit guten Abläufen überzeugt und trete aufgrund der Regionalliga-Erfahrung „ganz einfach clever“ auf.

Dagegen ist bei den Derschlagern derzeit noch Sand im Getriebe. Pohl: „Wir sind spielerisch noch lange nicht da, wo wir hin wollen.“ Zahlreiche Verletzungen ließen kaum einmal ein geregeltes Training in Mannschaftsstärke zu. Immerhin dürfte am Wochenende Swen Georgewitsch sein Debüt im Derschlager Trikot geben, und auch André Heinrich kann nach seiner Bauchmuskelzerrung mitwirken. Bleiben die Fragezeichen hinter Thomas Hein, der sich ebenfalls mit einer hartnäckigen Verletzung der Bauchmuskulatur herumplagt und bei dem allenfalls ein Einsatz in der Deckung in Frage kommt. Und auch Krzysztof Wach, der nach wie vor mit Leistenbeschwerden zu kämpfen hat und zu allem Überfluss mit einer Grippe flach liegt, ist alles andere als fit. „Wir haben vor der Saison gesagt, wir wollen aus den schweren ersten vier Spielen vier Punkte holen. Es kann aber auch ganz dumm laufen, und wir starten mit 0:8“, lenkt Pohl den Blick noch einmal auf das happige Auftaktprogramm: Auf den VfL II und Opladen folgen Weiden und Rheinbach.


Vorschau Verbandsliga Männer

SSV Marienheide - CVJM Oberwiehl (Sa., 20 Uhr).

Es fehlen: Thomas Eisenbach (Wechselsperre) - Simon Oberbüscher (Handverletzung)

Zum Spiel: Während sich die oberbergischen Handballfans in der laufenden Oberliga-Saison über zahlreiche Derbys freuen dürfen, kommt es in der Verbandsliga nur zu einem kreisinternen Duell. Einzig die Begegnung zwischen dem SSV Marienheide und dem CVJM Oberwiehl ist nach den Aufstiegen des VfL Gummersbach II und des SSV Nümbrecht übrig geblieben. Diese verspricht dafür einiges an Spannung. Beide Teams konnten ihren Saisonstart erfolgreich gestalten, hatten es dabei aber mit recht unterschiedlichen Gegnern zu tun. Marienheide fuhr einen glanzlosen Sieg beim Oberligaabsteiger aus Köln-Wahn ein, bei dem laut Trainer Heppe spielerisch noch viel Luft nach oben gewesen sei. Oberwiehl startete hingegen furios mit einem offenen Schlagabtausch gegen den Verbandsligaaufsteiger aus Palmersheim, der in der Schlussphase knapp mit 38:37 besiegt werden konnte.

[Dirk Heppe erwartet gegen Oberwiehl ein hartes Stück Arbeit für seine Mannschaft.]

Und genau dieses Torespektakel bereitet Heppe Sorgen: „Gegen Oberwiehl muss unser Rückzugsverhalten wesentlich besser funktionieren. Ich habe nämlich keine Lust beim ersten Heimspiel gleich die Hütte mit Gegenstößen vollzukriegen.“ Gegen die blitzschnelle Mannschaft des CVJM verlangt er daher eine disziplinierte Leistung: „Wenn wir unsere Angriffe richtig vorbereiten, geraten wir gar nicht erst in die Gefahr, dass Oberwiehl so viele Gegenstöße laufen kann.“ Aufpassen muss man aus seiner Sicht dabei vor allem auf die offensive Deckung des Gegners. Insgesamt schätzt er die Gäste sogar stärker ein, als noch im vergangenen Jahr, in dem der CVJM bereits einen Derbysieg gegen den SSV feiern konnte: „Das wird mit Sicherheit keine klare Sache für uns. Die Partie wird wahrscheinlich schwerer als vergangenen Samstag.“

["Meine Mannschaft hat nichts zu verlieren", nimmt Helmut Korb jeglichen Druck von seiner Mannschaft.]

Oberwiehls Coach Helmut Korb sieht der Begegnung mit dem Kreisrivalen hingegen recht gelassen entgegen: „Für uns ist das eigentlich nur ein Bonusspiel. Marienheide will aufsteigen, also müssen sie auch gegen uns gewinnen. Wir haben dagegen nichts zu verlieren.“ So rechnet Korb zwar nicht mit den ersten Auswärtspunkten, hätte aber auch nichts gegen sie einzuwenden. „Wir können ohne Druck aufspielen“, sieht der Coach den Gegner unter Zugzwang. Aufzupassen gilt es bei den Heiern aus seiner Sicht insbesondere auf den starken Rückraum: „80 Prozent ihrer Angriffe laufen über die zweite Reihe, die aber zu den stärksten der Liga gehört.“ Den Ausgang der Partie macht er dagegen von der Tagesform abhängig: „Wenn Marienheide normal spielt, wird es für uns ganz schwer etwas zu holen.“


Vorschau Landesliga Männer

SSV Marienheide II - CVJM Oberwiehl II (Sa., 18 Uhr).

Es fehlt: Keiner - Jan-Hendrik Hühn (Daumenbruch)

Einsatz fraglich: Volker Neumann (Urlaub) - Keiner

Zum Spiel: Obwohl es sich um eine Partie des zweiten Spieltags handelt, hat sie schon einiges an Brisanz zu bieten. Während Marienheide beim Landesligadebüt in Rheindorf ein 12:36-Debakel erlebte, konnte auch Oberwiehl mit der Auftaktniederlage gegen den alles andere als unschlagbaren Aufsteiger aus Frechen nicht zufrieden sein. Zumal CVJM-Coach Marcus Toelstede insbesondere mit dem kämpferischen Auftritt seiner Mannschaft wenig einverstanden war: „Wir haben ja erst angefangen dagegen zu halten, nachdem das Spiel schon verloren war.“ Er sieht sein Team daher auch nicht in der Situation, den kommenden Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Marienheide hat nach dieser herben Niederlage absolut nichts mehr zu verlieren.“

[Oberwiehls Torhüter Jan-Hendrik Hühn wird nach einem Daumenbruch wohl erst nach der Herbstpause wieder ins Geschehen eingreifen.]

Für Toelstede gibt es in der Partie daher auch keinen Schönheitspreis zu verteilen: „Auch ein Sieg mit einem Tor Unterschied ist mir Recht. Hauptsache wir holen die zwei Punkte.“ Auf Marienheider Seite weiß man, was die Stunde geschlagen hat. „Jetzt müssen wir erst einmal Wiedergutmachung betreiben“, will SSV-Coach Wolfgang Schmalz die böse Klatsche in Rheindorf mit einem guten ersten Heimspiel schnell vergessen machen. Chancenlos sieht er seine Mannschaft auch keineswegs: „Oberwiehl hat seinen Auftakt ebenfalls verloren. Das wird eine enge Kiste werden.“ Entscheidend wird aus seiner Sicht die bessere Tagesform sein. So oder so wird die Partie aber ein Fingerzeig, welches Team sich früh im Abstiegskampf wiederfinden wird. Personell können beide Trainer fast aus dem Vollen schöpfen. Beim CVJM fällt Torhüter Jan-Hendrik Hühn aus, bei Marienheide ist Volker Neumanns Einsatz noch unsicher.


Brühler TV - TV Wahlscheid (Sa., 19:30 Uhr).

Es fehlt: Carsten Wenzel (Urlaub)

Einsatz fraglich: Axel Hummel (Schulterverletzung), Markus Pasemann (Ellbogenverletzung)

Zum Spiel: Die Sorgenfalten sind bei TVW-Coach Stefan Thomm vor dem zweiten Spieltag nicht gerade kleiner geworden. Gerade der Rückraum ist nach wie vor stark gebeutelt. Fehlte vergangene Woche noch Markus Köpsel, wird Neuzugang Carsten Wenzel in Brühl urlaubsbedingt ausfallen. Zu allem Übel verletzte sich Routinier Axel Hummel beim Spiel in Strombach erneut an der Schulter. Aufgrund der personellen Situation sieht Thomm den Gegner aus Brühl daher auch favorisiert. Zwar verlor der BTV vor der Saison mit Uwe Paul seinen besten Torschützen, „aber der hat uns vergangenes Jahr ohnehin nicht die meisten Probleme bereitet“, so Thomm. Vielmehr müsse man den starken Spielmacher der Gastgeber unter Kontrolle bekommen und die gegnerischen Torhüter dürften keinesfalls warm geschossen werden. Aber auch bei seinem Team sieht der Trainer noch gewaltigen Steigerungsbedarf: „Wenn wir in der Abwehr so kopflos agieren, wie noch in Strombach, wird das eine ganz schwere Aufgabe.


SSV Nümbrecht II - TV Refrath (So., 16 Uhr).

Es fehlen: Linus Biegale (Privat verhindert), Holger Scholz (Urlaub)

Einsatz fraglich: Marcus Schwemke (Knieverletzung), Patrick Seebaum (Schienbeinverletzung), Christian Heß (Fußverletzung).

Zum Spiel: Nur begrenzte Freude kommt bei SSV-Trainer Dormagen hinsichtlich des ersten Heimspiels der noch jungen Saison auf. Denn der Coach hat wahrscheinlich einige Ausfälle zu beklagen. Während Holger Scholz und Linus Biegale sicher fehlen werden, stehen hinter den Stammkräften Schwemke, Seebaum und Heß noch dicke Fragezeichen, nachdem diese sich teils beim Spiel in Leichlingen teils beim Training unter der Woche verletzt haben. „Wir gehen mit Sicherheit nicht als Favorit in die Partie“, will Dormagen die Auswärtsschwäche der Refrather (nur zwei Siege in der Fremde vergangene Saison) nicht als Argument gelten lassen. Aufzupassen gilt es aus seiner Sicht besonders auf die linke Angriffsseite, die beim Refrather 33:31-Auftaktsieg 14 Tore beisteuerte. „Es wird an unserer Deckungsleistung liegen, ob wir die Punkte in Nümbrecht behalten oder nicht“, so Dormagen, „gewinnen wollen wir das erste Heimspiel natürlich auf jeden Fall.“


TV Strombach - Leichlinger TV II (So., 16 Uhr).

Es fehlt: Keiner

Einsatz fraglich: Alex Müller (Schulterverletzung)

Zum Spiel: Relativ zufrieden ist TVS-Coach Kai Stübben mit dem Saisonstart seiner Mannschaft: „Wir konnten gegen Wahlscheid jede Menge gute Ansätze sehen, haben aber auch noch einige Schwachstellen ausmachen können.“ Die Defensive erwies sich noch als Achillesferse und muss noch stabiler werden. Vor allem die individuellen Fehler sind dem Trainer noch ein Dorn im Auge. Aber auch bei der Chancenauswertung sei noch jede Menge Spielraum nach oben: „Mit der spielerischen Leistung konnten wir zufrieden sein, aber wenn man gleich fünf Siebenmeter verwirft, muss man sich nicht wundern, wenn man nur mit sechs Toren Unterschied gewinnt.“ Den kommenden Gegner aus Leichlingen kann Stübben hingegen überhaupt nicht einschätzen. Schließlich kann die LTV-Reserve immer wieder auf Spieler der Zweitligamannschaft zurückgreifen. Das bereitet Stübben allerdings nur wenig Sorgen: „Wenn wir über 60 Minuten das Potenzial abrufen, das wir phasenweise gegen Wahlscheid gezeigt haben, muss uns vor keinem Gegner in der Liga bange sein.“


Vorschau Oberliga Damen

SSV Nümbrecht - Pulheimer SC (Sa., 17:30 Uhr).

Es fehlt: keine.

Einsatz fraglich: Lena Köpplin (Kniebeschwerden), Martina Duckart (Knöchel verstaucht), Kerstin Mertes (Grippe).

Zum Spiel: Am Samstag starten auch die Handball-Damen in die neue Saison. Mit dabei auch Aufsteiger SSV Nümbrecht, der als einziger Verein die Farben des Handballkreises Oberberg hoch hält. Und die Truppe von Trainer Klaus Hiltmann hat gleich zu Saisonbeginn einen der Mitfavoriten der Liga zu Gast. „Wir haben in der Vorbereitung bei unserem eigenen Turnier zweimal gegen sie gespielt und zweimal verloren“, weist Hiltmann dem Gegner die Favoritenrolle zu, „und dabei waren sie noch nicht mal komplett.“ Ob der SSV am Wochenende vollzählig auflaufen kann, ist im Augenblick noch nicht klar. Sowohl Lena Köpplin als auch Martina Duckart sind angeschlagen, Kerstin Mertes liegt mit Grippe flach. „Das sind natürlich drei ganz wichtige Spielerinnen. Sollten die ausfallen, wird es ganz eng für uns.“ Ungeachtet dessen hofft Hiltmann, dass seine Mädchen in eigener Halle „befreit aufspielen“, schließlich habe man als Außenseiter nicht viel zu verlieren.


Vorschau Verbandsliga Damen

TV Bergneustadt – TSV Bonn rrh. (Sa., 18:30 Uhr).

Es fehlt: Keine

Einsatz fraglich: Melanie Graf, Stefanie Wachtel (Spielerpässe liegen noch nicht vor)

Zum Spiel: Durchaus optimistisch geht Bergneustadts neuer Trainer Markus Heß an den Saisonauftakt gegen den TSV Bonn rrh. heran. Gegen die Gäste rechnet er mit einer äußerst offenen Partie, die sich erst in der Schlussphase entscheiden werde. „Beide Mannschaften haben eine ähnliche Spielanlage und arbeiten viel über Gegenstöße“, so Heß. Darum müsse man die Partie auch in der Deckung entscheiden: „Wir müssen ihr Tempospiel unterbinden und über eine stabile Deckung selbst zu einfachen Gegenstoßtoren kommen.“ Einen ersten Vorgeschmack erlebten die Oberbergerinnen bereits vergangenes Wochenende, als die A-Jugend des TVB ein Testspiel gegen die Regionalligajugendmannschaft des TSV verlor. Dieses Ergebnis will Heß aber nicht überbewertet wissen. Personell kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen. Einzig die beiden Neuzugängen Melanie Graf und Stefanie Wachtel sind noch fraglich, da ihre Pässe noch nicht in Bergneustadt vorliegen.


TV Strombach II - SC Janus Köln (So., 14 Uhr).

Es fehlen: Kimera Knopp (Augenoperation), Melanie Frackiewicz (Knieverletzung).

Einsatz fraglich: Carina Platz (Knieverletzung).

[Für Melanie Frackiewicz ist die Saison quasi gelaufen: Es wird ein Kreuzbandriss befürchtet.]

Zum Spiel: „Überall beschwert man sich, dass unsere Jugend immer dicker wird, aber dann wollen manche Ärzte 50 € dafür haben, dass meine Mädels Sport treiben dürfen“, ist TVS-Trainer Lars Konieczny derzeit alles andere als gut zu sprechen auf einige Gummersbacher Ärzte. Denn bei den meisten A-Jugendlichen musste noch eine Doppelspielberechtigung beantragt werden, wofür eben 50 € berechnet werden sollten. Zwar hat sich inzwischen ein Mediziner gefunden, der deutlich kulanter war, doch die Spielberechtigung wird es wohl erst am Montag geben. So hat Konieczny gerade mal vier Seniorenspielerinnen und drei A-Jugendliche zur Verfügung. Dass sich die Mannschaftsaufstellung so fast von selbst ergibt, steht außer Frage. „Unter diesen Voraussetzungen kann unser Ziel nur Schadensbegrenzung sein“, spricht der Coach von irregulären Bedingungen.


1. FC Köln - TV Oberbantenberg (So., 13 Uhr.

Es fehlen: Christine Rösner (Unfall), Ute Kirchner (Fingerverletzung).

Einsatz fraglich: Annika Scheurer (Zerrung).

Zum Spiel: Den Saisonstart hatte sich TVO-Trainerin Simone Naaf mit Sicherheit anders vorgestellt. Drei von vier Torhüterinnen laborieren derzeit an Verletzungen. Da die vierte Keeperin zudem in der zweiten Mannschaft festgespielt ist, könnte Naaf in Köln ohne gelernte Torhüterin dastehen. „Wenn alle Stricke reißen, muss ich mich wohl selbst ins Tor stellen.“ Die Trainerin hofft aber, dass zumindest Annika Scheurer noch fit wird. Ansonsten ist Naaf gespannt, in wie weit ihre Mannschaft die eigene Nervosität in den Griff bekommt, schließlich wird es für fast alle Spielerinnen das erste Verbandsligaspiel. Die Kölnerinnen hält die Trainerin dabei durchaus für schlagbar. „Dafür müssen wir aber dringend unsere Siebenmeterschwäche in den Griff bekommen", denkt Naaf nur ungern an die letzten Vorbereitungsspiele zurück.


Vorschau Landesliga Damen

HSG Niederpleis/St.Augustin - SSV Marienheide (So., 15 Uhr).


Vorschau Kreisliga Herren

SG Engelskirchen/Loope - TV Niederseßmar (Sa., 19 Uhr).

TV Gelpetal - TV Oberbantenberg (Sa., 19:15 Uhr).

TV Strombach II - TV Bergneustadt II (So., 10:30 Uhr).

TV Rodt-Müllenbach II - CVJM Oberwiehl III (So., 16 Uhr).

TV Wahlscheid II - TV Wallefeld (So., 17 Uhr).




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