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Abgespeckt: Die Reitanlage in Bierenbachtal soll kleiner ausfallen als zunächst geplant
(mp/25.4.2008-17:45) Von Mischa Peters
Nümbrecht - Der neue Entwurf für die Reitanlage Tesch in Bierenbachtal liegt vor und wurde gestern von Architekt Roger Alker im Planungsausschuss vorgestellt.
Im Nümbrechter Planungsausschuss wurde gestern der überarbeitete Entwurf einer groß angelegten Reitanlage in Bierenbachtal vorgestellt. Architekt Roger Alker aus dem bayerischen Eberfing, der sich auf die Planung von Reitanlagen spezialisiert hat, stellte dem Gremium die im Vergleich zum ersten Entwurf deutlich abgespeckte Version des Bauvorhabens vor, die vom Wiehler Unternehmer Siegward Tesch in Auftrag gegeben wurde. Alker ist bereits der zweite Architekt, der sich mit der Planung der Anlage beschäftigt hat, nachdem der erste Entwurf auf erhebliche Vorbehalte in der Bevölkerung gestoßen und daraufhin von Tesch zurückgezogen worden war.
Projekte dieser Größenordnung sorgen immer für Unruhe, sagte Roger Alker zu Beginn seiner Ausführungen, um im Anschluss darzulegen, in welchen wesentlichen Punkten sich der neue Entwurf von seinem Vorläufer unterscheidet. Vor allem in der Größe der Anlage, die in erster Linie der Ausbildung von Dressurpferden aber auch als Ort für Training und Seminare dienen soll, wurden deutliche Abstriche gemacht. Ging man im ersten Entwurf noch von einem Platzangebot für 60 Pferde aus, wurde die Kapazität jetzt auf 32 reduziert. Darüber hinaus soll es entgegen erster Überlegungen keine Gastronomie auf dem Gelände geben, sondern lediglich eine Art Vereinsheim.
Als Kernstück sieht die neue Planung eine 25 mal 60 Meter große Reithalle vor, die am tiefsten Punkt des stark abfallenden Geländes gebaut werden und eine Firsthöhe von ungefähr acht bis neun Metern haben soll. Für die oberhalb liegenden Stallungen ist eine Dachhöhe von bis zu 4,50 Metern Höhe vorgesehen. Auf dem darüber liegenden Gelände sollen Dressur- und Reitplatz angelegt werden. Die ursprünglich am oberen Rand dieses Bereichs geplanten Mitarbeiterwohnungen wird es wegen der geringeren Dimensionen des Projektes nun ebenso wenig geben wie die Bebauung der Gebiets östlich des mittig gelegenen Wegs.
In punkto Emissionsschutz hat Alker eine aufwendige Entmistungskonstruktion in petto. Es wird einen Bodenkanal rund um die Stallungen geben, in dem eine Kette läuft, die den Pferdemist direkt aus den Boxen unterirdisch in einen Container befördert. Damit werde das Geruchsproblem für die Anwohner stark reduziert. Insgesamt, so der Fachplaner, würden alle eingeholten Gutachten (Naturschutz, Geruch, Lärm) dem Bauvorhaben ein gutes Zeugnis ausstellen. Um von vorneherein allen Gerüchten vorzubeugen, betonte Alker, dass die Anlage nicht für Turniere geeignet ist.
Der Ausschuss beschloss nach kurzer kontroverser Diskussion über den touristischen Nutzen des Projektes einstimmig die öffentliche Auslegung des Entwurfs sowie die Beteiligung der Behörden und Nachbargemeinden. Zudem soll in näherer Zukunft eine Bürgerversammlung stattfinden, in der die Anwohner über das Bauvorhaben informiert werden. Im Anschluss müssen die politischen Gremien die endgültige Entscheidung pro oder contra Reitanlage treffen.
Projekte dieser Größenordnung sorgen immer für Unruhe, sagte Roger Alker zu Beginn seiner Ausführungen, um im Anschluss darzulegen, in welchen wesentlichen Punkten sich der neue Entwurf von seinem Vorläufer unterscheidet. Vor allem in der Größe der Anlage, die in erster Linie der Ausbildung von Dressurpferden aber auch als Ort für Training und Seminare dienen soll, wurden deutliche Abstriche gemacht. Ging man im ersten Entwurf noch von einem Platzangebot für 60 Pferde aus, wurde die Kapazität jetzt auf 32 reduziert. Darüber hinaus soll es entgegen erster Überlegungen keine Gastronomie auf dem Gelände geben, sondern lediglich eine Art Vereinsheim.
Als Kernstück sieht die neue Planung eine 25 mal 60 Meter große Reithalle vor, die am tiefsten Punkt des stark abfallenden Geländes gebaut werden und eine Firsthöhe von ungefähr acht bis neun Metern haben soll. Für die oberhalb liegenden Stallungen ist eine Dachhöhe von bis zu 4,50 Metern Höhe vorgesehen. Auf dem darüber liegenden Gelände sollen Dressur- und Reitplatz angelegt werden. Die ursprünglich am oberen Rand dieses Bereichs geplanten Mitarbeiterwohnungen wird es wegen der geringeren Dimensionen des Projektes nun ebenso wenig geben wie die Bebauung der Gebiets östlich des mittig gelegenen Wegs.
In punkto Emissionsschutz hat Alker eine aufwendige Entmistungskonstruktion in petto. Es wird einen Bodenkanal rund um die Stallungen geben, in dem eine Kette läuft, die den Pferdemist direkt aus den Boxen unterirdisch in einen Container befördert. Damit werde das Geruchsproblem für die Anwohner stark reduziert. Insgesamt, so der Fachplaner, würden alle eingeholten Gutachten (Naturschutz, Geruch, Lärm) dem Bauvorhaben ein gutes Zeugnis ausstellen. Um von vorneherein allen Gerüchten vorzubeugen, betonte Alker, dass die Anlage nicht für Turniere geeignet ist.
Der Ausschuss beschloss nach kurzer kontroverser Diskussion über den touristischen Nutzen des Projektes einstimmig die öffentliche Auslegung des Entwurfs sowie die Beteiligung der Behörden und Nachbargemeinden. Zudem soll in näherer Zukunft eine Bürgerversammlung stattfinden, in der die Anwohner über das Bauvorhaben informiert werden. Im Anschluss müssen die politischen Gremien die endgültige Entscheidung pro oder contra Reitanlage treffen.