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Waffenschmidts letzter Neujahrsempfang als Bürgermeister
(Red./23.1.2008-21:25) Waldbröl - Christoph Waffenschmidt hält beim traditionellen Neujahrsempfang die letzte Ansprache vor seinem Abschied aus Waldbröl Ende des Monats.
[Bilder: Privat --- Der Posaunenchor Thierseifen unter Leitung von Eckhard Becker.]
Nach der musikalischen Begrüßung durch die Musiker von Poco Brass 1882, Posaunenchor Thierseifen unter Leitung von Eckhard Becker begrüßte Joachim Finklenburg, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Waldbröl, die zahlreich erschienenen Gäste im Festsaal des Krankenhauses. Finklenburg dankte der Belegschaft des Waldbröler Krankenhauses für die verständnisvolle Zusammenarbeit. Die durch die neue Geschäftsführung bedingten Veränderungen seien bereits angenommen worden. Er versprach darüber hinaus, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen im Zusammenhang mit der Gründung der anstehenden Krankenhausholding geben werde und erntetet dafür viel Applaus.
[Christoph Waffenschmidt hielt seine letzte Neujahrsansprache als Waldbröler Bürgermeister...]
Bürgermeister Christoph Waffenschmidt blickte nach der Begrüßung zahlreicher Ehrengäste, wie Landrat Hagen Jobi, in seiner Festansprache auf das Jahr 2007 zurück. Themen wie die Wir-für-Waldbröl-GmbH, die Erweiterung des Gewerbegebietes, 50 Jahre Stadtrechte, Ausbau der Grundschulen und Rückgang der Arbeitslosigkeit wurden dabei aufgegriffen. Auch für Waffenschmidt war aber und ist die Sicherung der Krankenhausstandortes Waldbröl ein ganz wichtiges Thema, welches nun in die richtigen Bahnen gelenkt worden sei. Der Dank galt hier insbesondere Landrat Jobi, der als oberster Mann des Oberbergischen Kreises immer das Waldbröler Krankenhaus geschützt und unterstützt hat.
[...und die Gäste lauschten seinen Worten.]
Auch auf den durch seinen bevorstehenden Abgang bedingten Umbruch ging der Bürgermeister ein. Er gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, sagte Christoph Waffenschmidt. Er sei dankbar für die Chance und die Möglichkeit, in anderen Teilen der Welt, in denen es den Menschen bei weitem nicht so gut geht wie uns, helfen zu können. Zugleich tue es ihm persönlich leid, seine Heimatstadt zu verlassen und das Amt des Bürgermeisters aufzugeben. Ich bin dankbar für das was ich erlebt habe, was wir gemeinsam bewegen konnten und für das Vertrauen, was mir entgegengebracht worden ist, so Waffenschmidt. Seiner Nachfolgerin oder seinem Nachfolger wünschte er alles Gute.
Eingerahmt wurde die Festrede von den Geininger Buam, einer waschechten 5-köpfigen Waldbröler - Bayerischen Blaskapelle, die dem Publikum mächtig einheizten und zum Mitschunkeln animierte. Ein Grußwort gab es am Ende noch vom Bürgermeister der Partnerstadt Jüterbog, Bernd Rüdiger, ehe Poco Brass für den musikalischen Ausklang des Abends sorgten.