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Ein Dank an das Ehrenamt beim Neujahresempfang des Bildungswerkes

ls; 28. Jan 2008, 00:00 Uhr
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Ein Dank an das Ehrenamt beim Neujahresempfang des Bildungswerkes

ls; 28. Jan 2008, 00:00 Uhr
(ls/13.1.2008-12:05) von Leif Schmittgen
Gummersbach - Gestern lud das Katholische Bildungswerk zum Neujahrsempfang. Im Mittelpunkt der Reden standen das Ehrenamt sowie verdiente Mitarbeiter.
[Bilder: Leif Schmittgen --- Aus Dank und Anerkennung für die zuverlässige Arbeit gab es einen Strauß Blumen für die aus dem Amt geschiedene Mitarbeiterin des katholischen Bildungswerkes, Annegret Hoff.]

Das Bruno-Goller-Haus war beim diesjährigen Neujahrsempfang bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Gäste waren vor allem Vertreter aus der Politik von Bund, Land und Kommunen sowie der Kirchenverbände, die durch den pädagogischen Leiter der Hauptabteilung des Erzbistums Köln, Kurt Koddenberg, begrüßt wurden. Dieser dankte in seiner Rede den vielen ehrenamtlichen Helfern im Bildungswerk, ohne die die ganze Arbeit ein großes Stück schwerer, beziehungsweise gar nicht zu bewältigen sei.

[Kurt Koddenberg bedankte sich während seiner Rede vor allem bei den ehrenamtlichen Helfern des katholischen Bildungswerkes.]

Die Umstrukturierung des Bildungswerkes, und der damit verbundene Umzug der Geschäftsstelle von Gummersbach nach Bergisch-Gladbach sei ein unvermeidbarer Schritt gewesen. Man habe die Kompetenzen aber so verlagert, dass man heute kaum einen Unterschied beim Bildungswerk als Anlaufstelle feststellen könne, meinte Koddenberg weiter.

Elmar Funken, seines Zeichens Geschäftsstellenleiter des Bildungswerkes in Bergisch-Gladbach, dankte wie sein Vorredner ausdrücklich dem vor kurzem aus familiären Gründen ausgeschiednen Mitarbeiter Dr. Philipp Wittmann, den er als geschätzten Kollegen mit viel Humor und Tiefgang bezeichnete. „Die offene Stelle von Dr. Wittmann wollen wir bis Ostern neu besetzt haben“, gab sich Funken zuversichtlich möglichst bald einen kompetenten Nachfolger gefunden zu haben. Der Dank des Geschäftsstellenleiters ging auch an die in den Ruhestand entlassene Mitarbeiterin Annegret Hoff. Die seit Beginn der neunziger Jahre ein Muster an Zuverlässigkeit im Büro des Bildungswerk gewesen sei. Für ihr Engagement dankte Funken ihr mit einem Blumenstrauß.

Der Vorsitzende des Beirates im Bildungswerk, Stephan Johansz, berichtete, dass man trotz der Umstrukturierung im Bildungswerk die Arbeit, beispielsweise mit den Schulen, verstärken wolle. So soll es unter anderem Erziehungshilfen für die Eltern geben. „Die Kompetenz des neuen Bildungswerkes ist so gut wie früher“, versicherte er den Anwesenden und übergab an den letzten Redner des Morgens, den evangelischen Pfarrer Holger Bense. Dieser ist Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Er dankte den Verantwortlichen ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit in den letzten 20 Jahren, denn so alt wird die Gesellschaft 2008. Das Hornquartett der Musikhochschule Köln zorgte für einen feierlichen musikalischen Rahmen während der Veranstaltung.


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