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'Oberberg-Online' präsentiert: Handball am Wochenende
(mp,pn/10.1.2008-12:30) Oberberg - Auf dieser Seite erhalten Sie kurz und kompakt die wichtigsten Infos und Fakten der nächsten Handballspiele am Mittelrhein mit oberbergischer Beteiligung - den Service präsentiert Ihnen Oberberg-Online.
Vorschau Oberliga Männer
TV Bergneustadt - Weidener TV (Sa., 19:30 Uhr).
Hinspiel: 28:28
Es fehlt: Keiner.
Einsatz fraglich: Markus Heubach, Mathias Kakuschki (beide Grippe), Thorsten Krauss (Seminar).
Zum Spiel: Bevor die Neustädter am Wochenende gegen Weiden wieder ins Oberligageschehen eingreifen, steht heute Abend (20 Uhr) erst einmal das Pokal-Viertelfinale beim Landesligisten SSV Nümbrecht II auf dem Programm. Als Auftakt im neuen Jahr ist das gar nicht so schlecht, sieht TVB-Trainer Rainer Schumacher den Pokal als willkommenen Test unter Wettkampfbedingungen. Sorgen bereiten dem Bergneustädter Coach allerdings die drohenden Ausfälle am Samstag. Sowohl Keeper Markus Heubach als auch Mathias Kakuschki liegen derzeit mit einer fiebrigen Grippe flach, und ob Thorsten Krauss rechtzeitig von seinem Seminar zurück kommen wird, ist fraglich. Sollten die drei wirklich ausfallen, würde uns das hart treffen, sagt Schumacher, alle drei waren zuletzt ganz wichtige Leute.
Aber auch wenn Schumacher seine Truppe komplett zusammen bekommen sollte, dürfte es gegen den Tabellenfünften (18:10 Punkte) schwer werden. Denn nach äußerst mäßigem Saisonstart (5:9 Punkte) haben sich die Weidener absolut gefangen, und sind zuletzt siebenmal in Folge ohne Niederlage geblieben. Die letzten fünf Partien wurden allesamt gewonnen. Besonders aufpassen müsse man, so Schumacher, auf den Weidener Rückraum um Christoph Scharpenberg, Jan Kerssenfischer und den jungen Andreas Havenith. Die spielen einen unheimlich schnellen Kombinations-Handball. Den müssen wir erst einmal unterbinden. Mit einem Auge schielt der TVB-Coach aber bereits auf die drei folgenden Partien gegen Müllenbach, Stolberg und Wahn. Das sind unsere direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, diese Spiele sind wesentlich wichtiger für uns.
TV Forsbach - TuS Derschlag (So., 16:30 Uhr).
Hinspiel: 36:34
Es fehlt: Philipp Bäcker (beruflich verhindert).
Zum Spiel: Ein Blick auf die ursprüngliche Zielsetzung dieser beiden Teams macht deutlich: am Sonntag in der Sporthalle am Halfenhof steigt das Duell der Enttäuschten in der Oberliga Mittelrhein. Auf der einen Seite der als großer Meisterschaftsfavorit gestartete TV Forsbach, der nach Niederlagen gegen Dormagen und Rheinbach und zuletzt 5:5 Punkten auf Platz vier abgerutscht ist und sich damit vorerst aus dem Aufstiegsrennen verabschieden musste. Auf der anderen Seite der ambitioniert gestartete TuS Derschlag, der sich erst durch drei Siege in den letzten drei Spielen im Dezember aus der Abstiegsregion in Richtung sicheres Mittelfeld - aktuell Platz sechs - vorschieben konnte. So erwartet die Zuschauer am Wochenende statt eines verbissenen Spitzenduells wohl eher ein lockeres Aufeinandertreffen.
TV Bergneustadt - Weidener TV (Sa., 19:30 Uhr).
Hinspiel: 28:28
Es fehlt: Keiner.
Einsatz fraglich: Markus Heubach, Mathias Kakuschki (beide Grippe), Thorsten Krauss (Seminar).
Zum Spiel: Bevor die Neustädter am Wochenende gegen Weiden wieder ins Oberligageschehen eingreifen, steht heute Abend (20 Uhr) erst einmal das Pokal-Viertelfinale beim Landesligisten SSV Nümbrecht II auf dem Programm. Als Auftakt im neuen Jahr ist das gar nicht so schlecht, sieht TVB-Trainer Rainer Schumacher den Pokal als willkommenen Test unter Wettkampfbedingungen. Sorgen bereiten dem Bergneustädter Coach allerdings die drohenden Ausfälle am Samstag. Sowohl Keeper Markus Heubach als auch Mathias Kakuschki liegen derzeit mit einer fiebrigen Grippe flach, und ob Thorsten Krauss rechtzeitig von seinem Seminar zurück kommen wird, ist fraglich. Sollten die drei wirklich ausfallen, würde uns das hart treffen, sagt Schumacher, alle drei waren zuletzt ganz wichtige Leute.
Aber auch wenn Schumacher seine Truppe komplett zusammen bekommen sollte, dürfte es gegen den Tabellenfünften (18:10 Punkte) schwer werden. Denn nach äußerst mäßigem Saisonstart (5:9 Punkte) haben sich die Weidener absolut gefangen, und sind zuletzt siebenmal in Folge ohne Niederlage geblieben. Die letzten fünf Partien wurden allesamt gewonnen. Besonders aufpassen müsse man, so Schumacher, auf den Weidener Rückraum um Christoph Scharpenberg, Jan Kerssenfischer und den jungen Andreas Havenith. Die spielen einen unheimlich schnellen Kombinations-Handball. Den müssen wir erst einmal unterbinden. Mit einem Auge schielt der TVB-Coach aber bereits auf die drei folgenden Partien gegen Müllenbach, Stolberg und Wahn. Das sind unsere direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, diese Spiele sind wesentlich wichtiger für uns.
TV Forsbach - TuS Derschlag (So., 16:30 Uhr).
Hinspiel: 36:34
Es fehlt: Philipp Bäcker (beruflich verhindert).
Zum Spiel: Ein Blick auf die ursprüngliche Zielsetzung dieser beiden Teams macht deutlich: am Sonntag in der Sporthalle am Halfenhof steigt das Duell der Enttäuschten in der Oberliga Mittelrhein. Auf der einen Seite der als großer Meisterschaftsfavorit gestartete TV Forsbach, der nach Niederlagen gegen Dormagen und Rheinbach und zuletzt 5:5 Punkten auf Platz vier abgerutscht ist und sich damit vorerst aus dem Aufstiegsrennen verabschieden musste. Auf der anderen Seite der ambitioniert gestartete TuS Derschlag, der sich erst durch drei Siege in den letzten drei Spielen im Dezember aus der Abstiegsregion in Richtung sicheres Mittelfeld - aktuell Platz sechs - vorschieben konnte. So erwartet die Zuschauer am Wochenende statt eines verbissenen Spitzenduells wohl eher ein lockeres Aufeinandertreffen.
[Philipp Bäcker fehlt den Derschlagern am Sonntag berufsbedingt.]
Ungeachtet des schon lange aus den Augen verlorenen Saisonziels wollen die Derschlager den Aufwärtstrend, der sich Ende des Jahres abzeichnete, im neuen Jahr bestätigen. Das Problem dabei, es fehlt bisher ganz einfach die Konstanz. Es ist zurzeit ein bisschen wie eine Wundertüte, sagt TuS-Trainer Helge Janeck, man weiß bei uns nie, was als nächstes heraus kommt. Beleg dafür waren die jüngsten Auftritte in WHV- und Kreispokal. Der peinlichen Schlappe beim Bezirksligisten in Bielfeld-Jöllenbeck folgte vorgestern die überzeugende Leistung gegen Müllenbach. Wenn die Jungs spielen, was sie können, und sich an die Vorgaben halten, läuft alles bestens. Schief geht es immer dann, wenn wir es nur mit halbem Einsatz versuchen.
Stolberger SV - TV Rodt-Müllenbach (So., 18 Uhr).
Hinspiel: 32:35
Es fehlt: Keiner.
Einsatz fraglich: Peter Voiss.
Zum Spiel: Das Spiel gegen Derschlag war für uns ein gutes Training, mehr nicht, zieht Müllenbachs Trainer Uli Pohl keine voreiligen Schlüsse aus der herben Pokal-Klatsche gegen den oberbergischen Ligakonkurrenten. Am Sonntag in Stolberg, da wollen wir richtig angreifen. Angreifen, um das kleine Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt weiter am Leben zu erhalten. Dazu müssten die Doppeldörfler aber ihre gegen Derschlag extrem löchrige Abwehr stopfen, die sei eine einzige Katastrophe gewesen, so Pohl. Dazu hat Obmann Karl Harhaus so seine eigene, aber nachvollziehbare Auffassung: Wenn Deckung überhaupt nicht stattfindet, kann man nicht gewinnen. Das ist wie beim Hausbau, da muss auch erst das Fundament gebaut werden.
Personell gehen die Löwen in Bestbesetzung in das erste von zwölf Endspielen bis zum Saisonende. Tom Peters hat seine Rot-Sperre abgesessen und mit neun Treffern gegen Derschlag gezeigt, dass er für die Mannschaft wichtig sein kann. Ebenfalls wieder an Bord ist Felipe Arroyo, einzig hinter dem Einsatz von Peter Voiss stehen dienstbedingt noch kleinere Fragezeichen. Entscheidend wird sein, dass wir unsere Nerven in den Griff bekommen, hofft Uli Pohl darauf, dass seine Jungs mentale Stärke beweisen. Schließlich ist es ohnehin schwer, in Stolberg zu gewinnen, auch wenn man weniger unter Druck steht als die Rodt-Müllenbacher. Aber vielleicht hilft ja ein Blick auf das Hinspielergebnis: Am zweiten Spieltag holten die Müllenbacher gegen Stolberg beide Punkte.
Vorschau Verbandsliga Männer
VfL Gummersbach II - HGV Hürth-Gleuel (Sa., 18 Uhr).
Hinspiel: 22:21
Es fehlen: Robin Teppich (Sprunggelenksverletzung), Philipp Jonas Wilhelm (Verletzung).
Einsatz fraglich: Adrian Rother (Grippe).
Zum Spiel: VfL-Trainer Klaus Westebbe glaubt nicht, dass die Partie noch einmal so knapp ausgehen wird, wie noch im Hinspiel: Wenn der Tabellenführer gegen den Tabellenletzten spielt, darf man nichts schönreden. Alles andere als ein Heimsieg wäre eine große Sensation. Zwar will er Hürth nicht auf die leichte Schulter nehmen, geht aber gelassen in die restliche Rückrunde: Eigentlich darf uns nicht mehr viel passieren. Mit zehn Punkten Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz geht der VfL beruhigt in die restlichen zwölf Partien. Während die Meisterschaft also fast in trockenen Tüchern ist, sollen nun in der Rückrunde auch verstärkt die Spieler aus der zweiten Reihe ihre Chance bekommen. Dies scheint ohnehin notwendig.
Während Robin Teppich mit einem doppelten Bänderriss mindestens einen Monat ausfällt, zog sich Phillip Jonas Wilhelm beim letzten Spiel in Siebengebirge eine Verletzung im Brustbereich zu. Hinter dem Einsatz von Adrian Rother steht grippebedingt dagegen noch ein Fragezeichen. Gespannt darf man derweil sein, wie Hürth den Abgang seines Toptorjägers Tobias Marquardt (101 Tore) verkraftet. In Oberwiehl präsentierte sich Hürth vor der Winterpause noch nach dem Motto Jetzt erst recht und hielt die Partie lange Zeit offen. Der einzige Saisonsieg des abgeschlagenen Schlusslichts datiert allerdings noch vom ersten Spieltag. Wir müssen nur konzentriert unser Spiel durchziehen und unserer Favoritenrolle gerecht werden, so Westebbe abschließend.
CVJM Oberwiehl - ASV SR Aachen (Sa., 19:30 Uhr).
Hinspiel: 30:26
Es fehlen: Christopher Suhr (Urlaub), Sebastian Maassen (Beruflich verhindert).
Einsatz fraglich: Simon Oberbüscher (Fingerverletzung).
Zum Spiel: Zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge und sieben Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang lassen CVJM-Coach Rolf Schuster immer noch nicht müde werden, weiter zu betonen, dass Oberwiehl nach wie vor Punkte gegen den Abstieg sammele: Wir müssen uns jetzt ein Punktepolster schaffen, damit wir in den schweren Monaten Februar und März nicht mehr in Gefahr geraten unten reinzurutschen. Dabei soll ein Sieg gegen den Tabellenzehnten aus Aachen die Grundlage bilden. Schuster weiß allerdings, dass die Kaiserstädter bei weitem nicht mehr so schwach sind, wie noch in der ersten Hälfte der Hinrunde (4:10 Punkte): Das ist ein spielerisch starkes Team. Da kommt es vor allem auf unsere Abwehr an.
Respekt hat er gerade vor dem gegnerischen Rückraum. Während sich Andreas Roderburg auf dem siebten Rang der Torjägerliste wiederfindet, schenkte Peter Molatta den Oberbergern noch im Hinspiel neun Treffer ein. Zusätzlich haben sich die Aachener während der Winterpause mit dem oberligaerfahrenen Marc Schlingensief aus Weiden verstärkt. Zuletzt fingen sich die Schwarz-Roten allerdings zwei Niederlagen gegen Bardenberg und Pulheim ein. Wenn wir über die erste und zweite Welle zu den einfachen Toren kommen, sollte das ein schlagbarer Gegner sein, so Schuster. Fehlen werden dem Übungsleiter dabei allerdings Kreisläufer Sebastian Maassen sowie Christopher Suhr, der sich auf Klassenfahrt befindet.
SSV Nümbrecht - SG MTVD Köln (Sa., 19:30 Uhr).
Hinspiel: 22:18
Es fehlt: Keiner.
Einsatz fraglich: Mario Jatzke (Sprunggelenkverletzung) .
[Ob Nümbrechts Mittelmann Mario Jatzke am Wochenende auflaufen kann, ist wegen einer Knöchelverletzung zurzeit noch ungewiss.]
Zum Spiel: Die deutliche Niederlage im Kreispokal in Gummersbach hat SSV-Coach Holger Faulenbach ganz schnell abgehakt. Immerhin musste er in der Kreisstadt auf vier Stammkräfte verzichten. Zum Wochenende hin entspannt sich die personelle Situation dagegen deutlich. Alex Winkler, Mirko Fohrmann und Jens Jürges werden definitiv wieder mit an Bord sein. Äußerst fraglich ist dagegen der Einsatz von Mario Jatzke, der sich im Training verletzte: Ich gehe eigentlich nicht davon aus, dass er uns helfen wird, sieht Faulenbach nur eine geringe Chance auf einen Einsatz seines Spielmachers. Was den Trainer allerdings mehr wurmt, ist die zurückliegende Winterpause: Im Moment haben wir etwas Sand im Getriebe, weil wir nur unregelmäßig trainieren konnten. So hofft er auch, dass seine Mannschaft schnell den Rhythmus wiederfinde, denn MTVD ist nicht gerade ein kleines Kaliber.
Zwar belegen die Kölner nur den achten Rang, haben dies aber vor allem ihrem schlechten Saisonstart (1:5 Punkte) zu verdanken". Inzwischen haben sie sich aber gefangen, verweist Faulenbach auf die letzten Spiele der Domstädter, in denen Oberwiehl und Brand geschlagen wurden, sowie Gummersbach am Rande einer Niederlage war. Bei MTVD wird derweil Spielmacher Fuad Burgwinkel mit einem Fußbruch ausfallen. Faulenbach weiß allerdings, dass die Kölner noch über einige andere gefährliche Spieler verfügen: Die beiden Halben und vor allem ihren Kreisläufer Matthias Dunker müssen wir unter Kontrolle bekommen. Die ganz große Stärke sei jedoch ihre offene Deckung: Damit haben sie uns im Hinspiel das Leben ganz schwer gemacht, so dass wir beinahe noch den Sieg hergeschenkt hätten. Da müssen wir diesmal einen kühlen Kopf bewahren.
SSV Marienheide - HSV Bocklemünd (Sa., 20 Uhr).
Hinspiel: 31:27
Es fehlt: Patrick Martel (Trainingsrückstand).
Einsatz fraglich: Julian Lichtinghagen (Schulterprobleme).
Zum Spiel: Die Niederlage im WHV-Pokal hat SSV-Coach Dirk Heppe inzwischen abgehakt: Wir müssen uns jetzt voll und ganz auf den Ligaalltag konzentrieren. Die Heier befinden sich zwar nur auf dem fünften Rang, liegen dabei aber gerade mal einen Punkt hinter den Aufstiegsrängen. Den kommenden Gegner will Heppe derweil besonders ernst nehmen: Mit Stefan Filip haben sie einen erfahrenen Trainer bekommen, der es sofort verstanden hat, die Mannschaft zu motivieren. Dieser hatte Anfang Dezember Thomas Horstkamp nach einer durchwachsenen Hinrunde der Kölner abgelöst. Seinen Einstand in den letzten beiden Spielen vor Weihnachten kann man durchaus als geglückt ansehen.
Gummersbach tat sich äußerst schwer mit dem HSV und Brand wurde sogar besiegt. Die Stärken beim Gegner sieht Heppe derweil vor allem in der Defensive. Mit 300 Gegentoren stellt Bocklemünd zum Jahreswechsel die beste Abwehr. Da müssen wir vorne mit viel Tempo agieren und dürfen die beiden starken Torhüter nicht warm werfen, so Heppe. Aufbauen will er derweil auf die eigene Heimstärke: Zu Hause waren wir bisher nur ganz schwer zu knacken. Er warnt jedoch seine Spieler davor, sich darauf auszuruhen: Was dann passiert, hat man gegen Aachen gesehen. Wenn sein Team jedoch die Leistungen aus dem Dezember abrufen könne, seien zwei Punkte Pflicht. Positives gibt es derweil auch vom Langzeitverletzten Patrick Martel zu vermelden. Der Rückraumspieler konnte in der Winterpause endlich wieder ins Training einsteigen. Mit einem Einsatz rechnet Heppe allerdings frühestens in drei Wochen.
Vorschau Landesliga Männer
TV Wallefeld - SG Königsdorf/HHV (Sa., 17 Uhr).
Hinspiel: 18:33
Es fehlt: Andree Gerhardt (Privat verhindert).
Einsatz fraglich: Andreas Eulenhöfer (Verletzung).
Zum Spiel: Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel rechnen wir uns eigentlich gar nichts aus, geht TVW-Sprecher Sascha Häner wenig optimistisch in die kommende Begegnung. Das Einzige, was ihn hoffnungsvoll stimmt, ist die letzte Saison, in der die Wallefelder in Königsdorf ebenfalls völlig chancenlos waren, dafür zu Hause aber knapp gewannen. Auch in dieser Serie tritt Königsdorf auswärts nicht gerade überragend auf. Einzig in Nümbrecht und Brühl konnte die Spielgemeinschaft beide Punkte entführen. Ein Sieg wäre natürlich bitter nötig, sieht Häner sorgenvoll auf die Tabelle, aber an unseren Außenseitersituation ist absolut nicht zu rütteln. Hinzu kommt, dass mit Andreas Eulenhöfer ein wichtiger Mann auszufallen droht. Definitiv fehlen wird Andree Gerhardt.
CVJM Oberwiehl II - TuS Rheindorf (Sa., 17:30 Uhr).
Hinspiel: 23:24
Es fehlt: Nils Thönes (Rückenentzündung).
Zum Spiel: Ein wenig wehmütig blickt CVJM-Coach Marcus Toelstede auf das Hinspiel in Rheindorf zurück: Wir waren stark dezimiert angereist und haben trotzdem nur äußerst unglücklich verloren. Dass es erneut so einfach werden könnte, beide Punkte gegen Rheindorf zu behalten, glaubt der Übungsleiter derweil nicht. Der TuS startete durchwachsen in die Saison, hat sich aber inzwischen hinter den Teams aus Köln und Strombach als drittstärkstes Team in der Liga etabliert. Der CVJM ist dagegen nach einem guten Saisonstart im Mittelmaß versunken. Aus den letzten sechs Spielen holten die Oberberger nur drei Punkte und finden sich nur noch auf dem achten Rang wieder. Toelstede hat aber Hoffnung, gegen Rheindorf das nächste Erfolgserlebnis zu feiern: Wenn wir die beiden starken Außen wieder in den Griff kriegen, ist Rheindorf durchaus schlagbar.
SSV Nümbrecht II - SG MTVD Köln II (Sa., 17:30 Uhr).
Hinspiel: 14:30
Es fehlen: Markus Ohrendorf (Schulterprobleme), Christian Heß (Schiedsrichtereinsatz).
Einsatz fraglich: Manuel Seinsche (Armverletzung), Jörg Weber (Knieverletzung).
Zum Spiel: Wir müssen und wollen noch etwas gut machen, hat SSV-Sprecher Markus Dormagen wenig gute Erinnerungen an den zweiten Spieltag. Nümbrecht präsentierte sich damals völlig chancenlos und holte sich eine empfindliche Pleite beim Kölner Aufsteiger ab. Zu Beginn der Saison sah es auch noch stark danach aus, dass die Domstädter sogar ein Wörtchen um die ersten Plätze mitreden können. Dies revidierte sich jedoch sehr schnell, nachdem Denker und Lenker Markus Lehro einige Wochen nicht mit an Bord war. Ohne ihn waren ihre Leistungen sehr schwankend, so Dormagen. Er will sich allerdings nicht darauf verlassen, dass Lehro erneut fehlt: Selbst ohne ihn ist das immer noch eine sehr erfahrene Truppe. Personell hat sich die Situation bei den Nümbrechtern derweil über die Weihnachtspause etwas entschärft. Mit Markus Ohrendorf fehlt nur noch ein Langzeitverletzter.
TV Wahlscheid - TV Refrath (Sa., 17:45 Uhr).
Hinspiel: 20:24
Es fehlen: Claudius Herold (Fingerbruch), Tino Heinen (Bänderriss).
SSV Nümbrecht II - SG MTVD Köln II (Sa., 17:30 Uhr).
Hinspiel: 14:30
Es fehlen: Markus Ohrendorf (Schulterprobleme), Christian Heß (Schiedsrichtereinsatz).
Einsatz fraglich: Manuel Seinsche (Armverletzung), Jörg Weber (Knieverletzung).
Zum Spiel: Wir müssen und wollen noch etwas gut machen, hat SSV-Sprecher Markus Dormagen wenig gute Erinnerungen an den zweiten Spieltag. Nümbrecht präsentierte sich damals völlig chancenlos und holte sich eine empfindliche Pleite beim Kölner Aufsteiger ab. Zu Beginn der Saison sah es auch noch stark danach aus, dass die Domstädter sogar ein Wörtchen um die ersten Plätze mitreden können. Dies revidierte sich jedoch sehr schnell, nachdem Denker und Lenker Markus Lehro einige Wochen nicht mit an Bord war. Ohne ihn waren ihre Leistungen sehr schwankend, so Dormagen. Er will sich allerdings nicht darauf verlassen, dass Lehro erneut fehlt: Selbst ohne ihn ist das immer noch eine sehr erfahrene Truppe. Personell hat sich die Situation bei den Nümbrechtern derweil über die Weihnachtspause etwas entschärft. Mit Markus Ohrendorf fehlt nur noch ein Langzeitverletzter.
TV Wahlscheid - TV Refrath (Sa., 17:45 Uhr).
Hinspiel: 20:24
Es fehlen: Claudius Herold (Fingerbruch), Tino Heinen (Bänderriss).
[Kann wegen eines gebrochenen Fingers gegen Refrath nicht mitwirken: Claudius Herold.]
Zum Spiel: Als Außenseiter gehen die Wahlscheider Wölfe in die erste Begegnung des Jahres. Während der Tabellensiebte seine Leistungen nach schwachen Saisonstart langsam stabilisiert hat, wartet der Aufsteiger inzwischen seit fünf Spielen auf einen Punktgewinn. "Hoffentlich haben wir während der Weihnachtspause wieder etwas Kraft gesammelt", hofft Thomm, dass seine Spieler wieder an bessere Zeiten anknüpfen können. Sorgen machen ihm dabei allerdings die Ausfälle von Claudius Herold, der sich im letzten Spiel vor Weihnachten bei seinem Comeback einen Finger brach, sowie Tino Heinen, der sich beim Training einen Bänderriss zuzog. Offen hält sich Thomm derweil noch, ob er seinen Kader mit Spielern aus der Reservemannschaft auffüllt. "Spielerisch ist Refrath sicherlich besser. Wenn wir uns aber auf unsere kämpferischen Stärken besinnen, können wir sie gerade zu Hause zu schlagen", hofft Thomm auf einen guten Start ins neue Jahr.
TV Strombach wegen des Rückzugs von Bayer 04 Leverkusen spielfrei
Vorschau Oberliga Damen
SG Ollheim-Straßfeld - TV Strombach (So., 16 Uhr).
Hinspiel: 19:38
Es fehlt: Keine.
Einsatz fraglich: Das erste Spiel im neuen Jahr führt die Strombacherinnen weit in den Westen des Handballverbands Mittelrhein. In Ollheim will der Tabellenführer seine beeindruckende Saison-Bilanz von 22:2 Punkten weiter aufpolieren. Nimmt man das deutliche Hinspielergebnis zum Maßstab, dann sollte einem erneuten Kantersieg nichts im Wege stehen. Aber der Aufsteiger hat sich im Saisonverlauf zu einem der Überraschungsteams der Liga gemausert und steht mit 14:10 Punkten auf Rang vier. Unter anderem konnte die SG den Tabellenzweiten Blau Weiß Hand deutlich in die Schranken weisen. Auch TVS-Coach Iljo Duketis hat einigen Respekt vor den Gastgeberinnen. Sie haben sich bisher sehr gut geschlagen. Es ist das erste Mal seit Jahren, dass ein Aufsteiger direkt oben dabei ist.
Vor allem im Rückraum sieht er den Gegner gut aufgestellt. Dem will Duketis aber mit dem gewohnten offensiven Pressing das Leben schwer machen. Personell kann der Strombacher Trainer derzeit aus dem Vollen schöpfen. Und so sollen, wenn möglich, schon im Januar die entscheidenden Weichen in Richtung Regionalliga-Aufstieg gestellt werden. Denn sollte Hand in Aachen sowie zwei Wochen später in Strombach Punkte lassen, wäre man, eigene Siege vorausgesetzt, dem erklärten Ziel einen gewaltigen Schritt näher. Wir könnten dann direkt in die Planungen für die kommende Saison einsteigen und Gespräche mit unseren Spielerinnen und potenziellen Neuzugängen führen. Vor allem für die Positionen Rückraum, Kreis und Tor wolle man sich dann nach Verstärkungen umsehen.
Vorschau Verbandsliga Damen
1. FC Köln - TV Strombach II (Sa., 17 Uhr).
Hinspiel: 16:22
Es fehlen: Melanie Graf (beruflich verhindert), Angela Vinci (privat verhindert).
SG Ollheim-Straßfeld - TV Strombach (So., 16 Uhr).
Hinspiel: 19:38
Es fehlt: Keine.
Einsatz fraglich: Das erste Spiel im neuen Jahr führt die Strombacherinnen weit in den Westen des Handballverbands Mittelrhein. In Ollheim will der Tabellenführer seine beeindruckende Saison-Bilanz von 22:2 Punkten weiter aufpolieren. Nimmt man das deutliche Hinspielergebnis zum Maßstab, dann sollte einem erneuten Kantersieg nichts im Wege stehen. Aber der Aufsteiger hat sich im Saisonverlauf zu einem der Überraschungsteams der Liga gemausert und steht mit 14:10 Punkten auf Rang vier. Unter anderem konnte die SG den Tabellenzweiten Blau Weiß Hand deutlich in die Schranken weisen. Auch TVS-Coach Iljo Duketis hat einigen Respekt vor den Gastgeberinnen. Sie haben sich bisher sehr gut geschlagen. Es ist das erste Mal seit Jahren, dass ein Aufsteiger direkt oben dabei ist.
Vor allem im Rückraum sieht er den Gegner gut aufgestellt. Dem will Duketis aber mit dem gewohnten offensiven Pressing das Leben schwer machen. Personell kann der Strombacher Trainer derzeit aus dem Vollen schöpfen. Und so sollen, wenn möglich, schon im Januar die entscheidenden Weichen in Richtung Regionalliga-Aufstieg gestellt werden. Denn sollte Hand in Aachen sowie zwei Wochen später in Strombach Punkte lassen, wäre man, eigene Siege vorausgesetzt, dem erklärten Ziel einen gewaltigen Schritt näher. Wir könnten dann direkt in die Planungen für die kommende Saison einsteigen und Gespräche mit unseren Spielerinnen und potenziellen Neuzugängen führen. Vor allem für die Positionen Rückraum, Kreis und Tor wolle man sich dann nach Verstärkungen umsehen.
Vorschau Verbandsliga Damen
1. FC Köln - TV Strombach II (Sa., 17 Uhr).
Hinspiel: 16:22
Es fehlen: Melanie Graf (beruflich verhindert), Angela Vinci (privat verhindert).
[Angela Vinci kann gegen Köln nicht mit dabei sein.]
Zum Spiel: Auch wenn die Strombacher Reserve das Hinspiel klar für sich entscheiden konnte, geht Trainer Lars Konieczny nur mit gedämpftem Optimismus in die Partie bei den Domstädterinnen. Wir haben in der Weihnachtspause nicht sonderlich gut trainieren können, und mit Melanie Graf und Angela Vinci fehlen der Mannschaft zwei wichtige Stützen. Den Gegner schätzt Konieczny als kampstark und mannschaftlich geschlossen ein. Vor allem in punkto Erfahrung haben die routinierten Kölnerinnen der jungen TVS-Truppe einiges voraus. Das wollen die Gäste aber mit ihrem Tempospiel wettmachen, und sich so mit einem Sieg ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen.
TV Bergneustadt - SC Janus Köln (Sa., 17:30 Uhr).
Hinspiel: 24:26
Es fehlt: Keine.
Zum Spiel: Keine einfache Aufgabe, die am Samstag auf die Bergneustädter Damen wartet. Schon im Hinspiel taten sich die jungen TVB-Mädels gegen die routinierten Kölnerinnen äußerst schwer. Wir werden versuchen, unser Tempospiel weiter zu forcieren, gibt TVB-Trainerin Alexandra Harder die Marschroute gegen den körperlich robust spielenden Oberliga-Absteiger vor. Auf diese Art wollen die Neustädterinnen zurückfinden zu der Euphorie, die sie während ihres sensationellen Laufs mit fünf Siegen in Serie entfacht hatten. Harder: Die beiden letzten Spiele, als wir wieder in unseren alten Trott zurückgefallen sind, müssen wir ganz schnell wieder vergessen. Intern habe man sich jedenfalls das Ziel gesetzt, noch den einen oder anderen Platz nach oben zu klettern. Derzeit belegt der TVB mit 12:12 Punkten den siebten Rang.
HSV Bocklemünd - SSV Nümbrecht (Sa., 18:30 Uhr).
Hinspiel: 22:24
Es fehlt: Franziska Arnds (Erkrankung).
Zum Spiel: Eine überraschende Lösung hat sich während der Weihnachtspause in der Nümbrechter Trainerfrage ergeben: Simone Naaf wird Nachfolgerin von Mircea Rosian, von dem sich der Verein bekanntlich im Dezember getrennt hatte. Besonders interessant an dieser Personalie: Simone Naaf ist bereits als Trainerin des Damen-Landesligisten TV Oberbantenberg tätig. In Zukunft wird sie beide Mannschaften parallel betreuen. Die Nümbrechter Mädels haben mich gefragt, ob ich einspringe, so die doppelte Übungsleiterin, und ich habe zugesagt, so lange auszuhelfen, bis ein neuer Trainer gefunden ist. Terminliche Überschneidungen werde es nur ein Mal geben, eindeutigen Vorrang genieße dann der TVO. Spätestens im Sommer soll wieder Schluss sein mit der Doppelrolle, denn es ist nicht so, dass mir sonst langweilig wäre.
[Simone Naaf muss in Zukunft als Trainerin am Wochenende immer zweimal ran.]
Die vordringlichste Aufgabe in Nümbrecht sei, so Naaf, den Spaß am Handball neu zu wecken. Nur so kommt auch die Verkrampfung wieder aus den Köpfen. Darüber hinaus will die Neue nur von Spiel zu Spiel denken, und so viel gewinnen wie möglich. Los gehen soll es damit am besten schon am Samstag in Bocklemünd. SSV-Chef Wolfgang Rösner freut sich über das Engagement der altbekannten Nümbrechterin. Sie hat einige Jahre hier gespielt und kennt die meisten Spielerinnen noch. Der Vorstand begrüße ausdrücklich die Initiative der Mannschaft.
Vorschau Landesliga Damen
TV Euenheim - CVJM Oberwiehl (Sa., 18 Uhr). Hinspiel: 18:22
VfL St. Augustin - TuS Derschlag (So., 15 Uhr). Hinspiel: 19:8
TV Oberbantenberg - SSV Nümbrecht II (So., 17 Uhr). Hinspiel: 20:18