ARCHIV
Stiftungschronik ab sofort erhältlich
(Red./7.12.2007-14:20) Wipperfürth - Die Chronik "Leben am Sonnenweg - 40 Jahre Eugen-Wolfrich- Kersting-Stiftung" ist erschienen.
[Bild: privat --- Bürgermeister Guido Forsting (Mitglied des Stiftungskuratoriums), DRK-Heimleiterin Marita Bosbach und Hans-Leo Kausemann, Vorsitzender der Stiftung, stellten die Chronik vor (v.l.n.r.).]
Am 5. Juli 1967 genehmigte der Innenminister NRW diese bedeutsame und bahnbrechende Stiftung und Stiftungssatzung zur Förderung der Altersfürsorge. Antonie Kersting, Witwe des Radium-Lampewerke Begründers Dr. Eugen Kersting, hatte ihren Anteil an Radium in Höhe von gut 4,6 Millionen Mark per Testamentsverfügung in diese rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts eingebracht. Von ihr benannte Persönlichkeiten setzten als Testamentsvollstrecker und Gremienmitglieder der Stiftung den Willen der Stifterin um, für alte und sozial schwache Menschen ein Altenheim und altersgerechte Wohnungen zu erstellen. Es gab in Wipperfürth und Umgebung einen großen Bedarf an diesen Einrichtungen. Auch die Stadt und der damals zuständige Rheinisch-Bergische Kreis, waren unterstützten das Vorhaben nachhaltig.
Am Sonnenweg in Wipperfürth fand man den idealen Standort, in mehreren Bauabschnitten errichtete die Stiftung auf einem etwa 14.000 Quadratmeter großen Areal insgesamt 77 Ein- und Zweipersonen-Wohnungen, die altengerecht und überwiegend im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus erstellt. Ebenfalle wurde ein Alten- und Pflegeheim mit 61 Betten errichtet. Das Altenheim wird seit Bestehen eigenverantwortlich vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Bergisch-Gladbach geführt. Die Bewirtschaftung der Gesamtanlage, die Vermögensverwaltung, sowie die Vermietung der Wohnungen liegen in der Verantwortung des Vorstandes. Als Kontrollgremium legt das Stiftungskuratorium die Geschäftspolitik fest.
Besondere Verdienste haben sich in über 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit Dr. Dr. h.c. Wolfgang Hasenclever (bis 2005 Vorsitzender des Kuratoriums) und Ex-Radium-Chef Benno Müller (bis 2004 Vorstandsvorsitzender der Stiftung) erworben. Heute steht dem Stiftungskuratorium Dr. Hans-Joachim Möhle vor. Die Verantwortung im Vorstand tragen Karl-Heinz Bodenhausen und Hans-Leo Kausemann. Das vom DRK geführte Altenheim wird von Frau Marita Bosbach geleitet.
In der jetzt erschienen 72-seitigen Broschüre wird ausführlich über die Stiftungsgeberin berichtet und der Radium-Geist dokumentiert. Zeitzeugen schildern in dieser bebilderten Dokumentation das Entstehen der Stiftung, die ersten Planungen am Sonnenweg, die einzelnen Bauabschnitte bis hin zur Führung unseres Alten- und Pflegeheimes durch das Deutsche Rote Kreuz. Interessierte können die Chronik bei der Eugen-Wolfrich-Kersting-Stiftung, Wipperfürth, Sonnenweg 6, 51688 Wipperfürth, Tel.: 02267/88 27 10, erhalten.