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'Oberberg-Online' präsentiert: Handball am Wochenende

mp,pn; 30. Nov 2007, 00:00 Uhr
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'Oberberg-Online' präsentiert: Handball am Wochenende

mp,pn; 30. Nov 2007, 00:00 Uhr
(mp,pn/15.11.2007-11:30) Oberberg - Auf dieser Seite erhalten Sie kurz und kompakt die wichtigsten Infos und Fakten der nächsten Handballspiele am Mittelrhein mit oberbergischer Beteiligung - den Service präsentiert Ihnen Oberberg-Online.
Vorschau Oberliga Männer

TuS Derschlag - TV Jahn Wahn (Fr., 20 Uhr).

Es fehlen: Ralph Weinheimer (Knieverletzung), Timo Schädler (Bänderriss), Björn Burghardt (Bänderdehnung im Knie).

Einsatz fraglich: Thomas Hein (Nachtdienst).

Zum Spiel: Beim Kellerduell gegen den Tabellenletzten müssen die Derschlager erneut personell improvisieren. Mit Maik Thiele kehrt zwar eine Alternative in den Kader zurück, dafür fehlt vermutlich erneut Thomas Hein, der aller Voraussicht nach am Freitag Nachtdienst schieben muss. Zudem hat sich Björn Burghardt im Spiel gegen Übach eine Bänderdehnung im Knie zugezogen und muss vorerst pausieren. „Die Situation ist weiterhin kritisch“, sagt Helge Janeck, „ich brauche derzeit jeden Mann.“ Nicht zuletzt deshalb wird der TuS-Trainer aus der 2. Mannschaft Jens Fach hoch ziehen, zumal die Reserve im Aufstiegsrennen zur Landesliga wohl keine Rolle mehr spielen wird. Fach zählte schon zu Saisonbeginn zum erweiterten Kader des Oberligisten. Eine weitere Option könnte ein Einsatz von Routinier Gunnar Jaeger sein.

Auch wenn die Gäste ganz am Ende der Tabelle rangieren, erwartet Janeck am Freitag einen unangenehmen Gegner, der meist mit einer großen Zahl lautstarker Fans anrückt. Immerhin konnte der Aufsteiger seine beiden einzigen Punkte beim derzeitigen Tabellendritten in Siebengebirge einfahren. Vorsicht ist also geboten. Die Stimmung in Derschlag ist nach dem guten Spiel in Übach deutlich gestiegen, berichtet Janeck. „Alle sind heiß darauf, diese Leistung jetzt auch zu Hause zu bestätigen“, sagt der Derschlager Übungsleiter, der sich taktisch etwas einfallen lassen will, um Wahn „aus der Ruhe zu bringen“. Einen ähnlichen „Hurrastil“ wie zuletzt werde es wahrscheinlich nicht geben. Schließlich müssen die Hausherren ihre ohnehin knappen Ressourcen schonen.


TV Rodt-Müllenbach - HSG Siebengebirge-Thomasberg (Sa., 18 Uhr).

Es fehlt: Keiner.

Zum Spiel: Gegen die Konkurrenz im Tabellenkeller konnten die Müllenbacher zuletzt keine Punkte einfahren - vielleicht gelingt es dafür gegen eines der Top-Teams der Liga. Siebengebirge-Thomasberg hat in dieser Serie erst ein Spiel verloren geben müssen, und zwar gegen das Ligaschlusslicht Jahn Wahn. Mit 14:4 Zählern stehen die Jungs von Trainer Klaus Opitzka derzeit auf dem dritten Platz, nur zwei Punkte hinter Bayer Dormagen. Am unteren Ende der Tabelle geht es für Müllenbach ähnlich knapp zu: 4:14 Punkte bedeuten den Vorletzten Rang bei ebenfalls nur zwei Zählern Abstand zu Wahn. „Wir stehen nach wie vor mit dem Rücken zur Wand“, betont Müllenbachs Coach Uli Pohl, der Siebengebirge in Derschlag beobachtet hat und von der Leistung der jungen HSGler durchaus beeindruckt war: „Alle Achtung: die Jungs waren schnell und begeisterungsfähig. Das sah richtig gut aus.“

[Torhüter Jens Haarhaus hat seine Grippe auskuriert und kehrt gegen Siebengebirge in den Kasten der Müllenbacher zurück.]

Immerhin gehen die Müllenbacher in voller Besetzung in diese Partie. Auch der zuletzt grippekranke Jens Haarhaus ist wieder an Bord. „Wir haben am Dienstag zum ersten Mal seit Wochen komplett trainiert“, berichtet Pohl, „das hat noch mal richtig Spaß gemacht.“ Hier und da seien mittlerweile auch kleine Verbesserungen zu erkennen. Jedenfalls haben die Löwen die Hoffung noch längst nicht aufgegeben, auch nicht was das Spiel am Samstag betrifft. Pohl: „Wenn wir wirklich mal über 60 Minuten konzentriert dagegenhalten, können wir sie vielleicht sogar ärgern.“ Immerhin konnten die Doppeldörfler, wenn auch noch in anderer Besetzung, in der vergangenen Saison drei Punkte gegen Siebengebirge einfahren.


TV Bergneustadt - HSG Rheinbach-Wormersdorf (Sa., 19:30 Uhr).

Es fehlt:Keiner.

Einsatz fraglich: Jens Achenbach (krank).

Zum Spiel: Der TVB liegt mit 8:10 Punkten nach wie vor im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. In die Partie gegen den Tabellenvierten, der seine dritte Auswärtspartie in Folge im Oberbergischen absolviert, gehen die Bergneustädter aber als klarer Außenseiter. In den vergangenen Wochen mussten sowohl Derschlag (31:39) als auch Rodt-Müllenbach (22:32) letztlich die Überlegenheit der Rheinbacher anerkennen. TVB-Coach Rainer Schumacher ist nach dem Auftritt seiner Jungs in Dormagen zwar leicht skeptisch, sieht aber dennoch Möglichkeiten für sein Team: „Wenn ich auf die Leistungen schaue, die wir gegen Niederpleis, Dünnwald oder Forsbach gezeigt haben, macht mir das durchaus Mut für Samstag.“

Mut gemacht haben dürfte auch die unerwartete Niederlage der HSG am vorigen Wochenende, als der Stolberger SV einmal mehr gezeigt hat, das in dieser Saison in der Oberliga (fast) jeder jeden schlagen kann. Für Rheinbach bedeutete der Ausrutscher in eigener Halle die dritte Saisonniederlage, der Rückstand zu Spitzenreiter Dormagen ist damit bereits auf vier Punkte angewachsen. „Die sind mit Sicherheit mit anderen Perspektiven in die Saison gegangen“, glaubt Schumacher, „das heißt, sie haben gegen uns etwas gutzumachen.“ Acht geben wollen die Neustädter besonders auf die Rückraumschützen Holger Manz und Yves Kannegießer. Eine Manndeckung hat Schumacher dabei aber zunächst nicht im Sinn: „Sollten sie uns tatsächlich derartige Probleme bereiten, können wir im Spiel immer noch reagieren.“


Vorschau Verbandsliga Männer

ASV SR Aachen - SSV Nümbrecht (Sa., 18 Uhr).

Es fehlen: Keiner

Einsatz fraglich: Patrick Seebaum (Schleimbeutel am Ellbogen)

Zum Spiel: Nach der Begegnung gegen den VfL Gummersbach wartet auf den SSV Nümbrecht mit den Kaiserstädtern nun wieder ein echter Prüfstein. "Das VfL-Spiel war ein schönes Extra, nun müssen aber wieder Punkte gesammelt werden", fordert Trainer Holger Faulenbach, dass seine Schützlinge ihre zuletzt starke Form bestätigen. Doch auch die Aachener scheinen sich gefangen zu haben. Zu Saisonbeginn noch als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt, haben sie inzwischen vier Punkte Vorsprung auf die letzten beiden Plätze. Zuletzt gewannen die Gastgeber sogar drei von vier Spielen. "Ihr Saisonstart war recht schwer, aber inzwischen sind sie ganz gut durchgestartet", sieht sich Faulenbach in seiner These bestätigt, dass in dieser Liga fast jeder jeden schlagen kann.

Aufzupassen gilt es bei den Aachenern derweil besonders auf den Rückraum um Pascal Ortlieb. Über Außen und den Kreis erzielen die Schwarz-Roten dagegen kaum Treffer. Hierfür sieht sich Faulenbach aber gerüstet: "In den letzten Wochen hat sich unsere Defensive enorm weiterentwickelt." Bekam der SSV zu Beginn der Saison noch zahlreiche Siebenmeter und Zeitstrafen gegen sich ausgesprochen, ist dies inzwischen kaum noch der Fall. In Aachen wird auf den Innenblock um Mirko Fohrmann und Gunnar Jürges aber auch einiges an Arbeit zukommen, da die Gastgeber über die drittbeste Offensive verfügen. Allerdings hat der ASV mit 281 Gegentreffern auch die schlechteste Defensive der Liga.


VfL Gummersbach - Borussia Brand (Sa., 18 Uhr).

Es fehlen: Sven Andersen (Zehverletzung)

Zum Spiel: "Brand wird sich nach uns richten müssen und wir nicht nach ihnen", geht nicht nur VfL-Coach Klaus Westebbe mit breiter Brust in die kommende Spitzenbegegnung der Verbandsliga. Auch seine 'jungen Wilden' befinden sich inzwischen in bestechender Form und eilen von Sieg zu Sieg. Was dem Trainer dabei besonders imponiert, ist wie abgeklärt seine Mannschaft inzwischen agiert: "Man darf nicht vergessen, dass außer Tobias Uding alle Spieler noch A-Jugendliche sind." Zwar sieht er in Brand einen nicht zu unterschätzenden Gegner, doch Westebbe fordert von seinen Akteuren, dass sie das Tempo vorgeben: "Wir spielen zu Hause und müssen nur unser Spiel durchziehen." Für Brand gilt es dagegen in den kommenden drei Wochen ihren starken Saisonstart zu bestätigen, denn nach dem VfL warten noch Marienheide und Nümbrecht.

Erst zwei Niederlagen in Siebengebirge und Pulheim musste Brand einstecken. Zwar konnte Westebbe die Gäste nicht live sehen, eine Videoanalyse steht ihm aber zur Verfügung. Aufzupassen gilt es beim Gegner vor allem auf Christian Strutz, der mit 64 Treffern Rang fünf im Kampf um die Torjägerkanone belegt. Aber auch der restliche Rückraum um Spielertrainer Jozo Petrovic ist für einige Tore gut. So dürfen sich die Zuschauer sicherlich auf ein wahres Torefestival einstellen, wenn die beiden besten Angriffsreihen der Liga aufeinander treffen, wo am Ende vielleicht die bessere Torhüterleistung den Unterschied macht. "Das wird sich eine schwere Partie, aber wir sind momentan gut drauf und wollen weiter unbesiegt bleiben", freut sich Westebbe auf das Spitzenspiel.


CVJM Oberwiehl - SSV Marienheide (Sa., 19:30 Uhr).

Es fehlen: Keiner - Holger Fischer (Sperre), Patrick Martel (Ellbogenverletzung)

Einsatz fraglich: Sebastian Maassen (Beruflich verhindert) - Keiner

[Rolf Schuster freut sich weniger über die Sperre gegen Holger Fischer: "Marienheide spielt dadurch variabler.]

Zum Spiel: "Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung", geht CVJM-Coach Rolf Schuster überraschend defensiv ins Duell gegen den SSV Marienheide. "Dass Marienheide der klare Favorit ist, könnte aber auch unsere Hoffnung sein", sieht er die Heier in der Pflicht, das Spiel zu machen. Sein Team dürfe nur nicht wieder so ängstlich wie noch im Heimspiel gegen Gummersbach auftreten. Wenig begeistert ist er dagegen vom Ausfall von Holger Fischer: "Das ist eher ein Nachteil für uns." Letzte Saison holten die Wiehler zu Hause noch ein Unentschieden, auch weil sie den Goalgetter fast vollkommen ausschalteten: "Mit ihm sind sie wesentlich ausrechenbarer. Ohne ihn ist die Last auf mehrere Schultern verteilt." Von seiner Mannschaft erwartet er, dass sie dagegen hält: "Wir brauchen mal wieder ein Erfolgserlebnis."

Sein Gegenüber Dirk Heppe sieht den CVJM dagegen nicht chancenlos: "Das wird ein ganz schweres Spiel. Schon allein weil wir nicht in Bestbesetzung antreten können." Auch sieht er den Druck eher auf den Gastgebern lasten: "Sie sind seit fünf Spielen sieglos. So eine Serie reißt dann immer mal." Zudem sieht er die Wiehler nicht so schlecht, wie es die Tabelle derzeit aussagt: "Das ist eine junge gute Mannschaft mit sehr viel Potenzial." Das Hauptaugenmerk will der Trainer derweil auf das Rückzugverhalten seines Teams legen: "Wir müssen ihr schnelles Spiel unterbinden und dürfen nicht in ihre Gegenstöße reinlaufen." Im Positionsspiel glaubt er seine Schützlinge dagegen im Vorteil. "Wir dürfen nur nicht den Fehler machen, Ralf Dannenberg warmzuwerfen", sieht er in ihm immer noch den besten Torwart der Liga.


Vorschau Landesliga Männer

CVJM Oberwiehl II - SC Fortuna Köln (Sa., 17:30 Uhr).

Es fehlen: Markus Schumacher (Studienbedingt)

Zum Spiel: Im Duell gegen den ungeschlagenen Tabellenzweiten sieht sich CVJM-Coach Marcus Toelstede als krasser Außenseiter. Er hofft dennoch, die Punkte im Oberbergischen behalten zu können: "Wir haben uns mit spielerisch starken Mannschaften bisher wesentlich leichter getan, als mit Teams, die man niederkämpfen musste." Und dass die Kölner den Ball gut laufen lassen können, dürfte diese Saison bisher unstrittig sein. Toelstede freut sich derweil auch auf das Wiedersehen mit SC-Trainer Stefan Köser: "Gegen alte Kumpel spielt man immer gern, auch wenn er nach unserem Wahlscheid-Spiel, wo er anwesend war, wahrscheinlich wenig Angst vor uns haben wird." Für unschlagbar hält er den Gegner aber nicht: "Sie hatten bereits in Wallefeld größere Probleme, vielleicht setzt sich das ja gegen uns fort." Zu beachten sind aus seiner Sicht der wurfstarke Rückraum sowie Linksaußen Tim Laacks, der mit 58 Treffern derzeit auf dem dritten Platz der Torjägerliste liegt.


TV Wallefeld - Brühler (Sa., 18 Uhr).

Es fehlen: Keiner

Zum Spiel: "Brühl wird schwerer zu spielen sein als MTVD", hat TVW-Trainer Klaus Küsters Respekt vor dem Kontrahenten. Eine Erklärung liefert er dafür auch direkt hinterher: "Gegen gleichstarke Gegner tun wir uns immer besonders schwer." Dabei wäre ein Sieg für den TV Wallefeld ungemein wichtig, wie auch der Coach weiß: "Brühl ist ein direkter Konkurrent um den Abstieg und bei einer Niederlage ist der Erfolg in Köln wenig wert." Doch im Gegensatz zu den Gästen, die seit dem vierten Spieltag auf ihren dritten Sieg warten, gehen die Oberberger, gestützt durch die ersten Saisonpunkte, mit einer gewissen Euphorie in die Partie. "Es geht für beide Vereine um die Existenz und daher wird es sicherlich ganz schön zur Sache gehen", erwartet Küsters ein heißes Match. Personell können die Wallefelder derweil aus dem Vollen schöpfen: "Das ist auch wichtig, wenn wir unser Ziel, bis zur Winterpause noch vier Punkte zu holen, realisieren wollen."


TuS Rheindorf - SSV Nümbrecht II (Sa., 19:30 Uhr).

Es fehlen: Manuel Seinsche (Innenbandriß im Arm), Christian Heß (Schiedsrichtereinsatz), Markus Ohrendrof (Rückenverletzung), Linus Biegale (Bänderriss im Fuß), Jörg Weber (Knieverletzung), Christian Neermann (Knieverletzung), Michael Krieger (Sperre)

[Manuel Seinsche ist einer von sieben Ausfällen. Er fällt wohl noch die nächsten drei Wochen aus.]

Zum Spiel: Mit dem buchstäblich letzten Aufgebot wird die Nümbrechter Reserve Samstagabend die Reise nach Rheindorf antreten. Gleich sieben Spieler werden Trainer Klaus Hiltmann, der wohl erneut selbst die Handballschuhe schnüren muss, ausfallen. "Hoffentlich bleibt wenigstens der Rest gesund, denn reaktivieren wollen wir niemanden", erteilt SSV-Sprecher Markus Dormagen einem weiteren Comeback der vor der Saison zurückgetretenen Routiniers eine Absage. Diese Option bestehe allgemein zwar, doch der TuS sei hierfür nicht der richtige Gegner: "Auch in Bestbesetzung wären wir dort immer noch Außenseiter." Doch trotz der dünnen Spielerdecke setzen sich die Gäste ehrgeizige Ziele: "Rheindorf ist noch mal ein stärkeres Kaliber als Leichlingen. Aber wir fahren da nicht hin, um nur die Punkte abzuliefern." Wichtig sei es, den spielerischen Aufwärtstrend zu bestätigen: "Die technischen Fehler müssen weiter minimiert werden." Auch sehen die Oberberger sich durch den Wallefelder Sieg vergangene Woche nicht unter Zugzwang gesetzt: "Das hat an unserer Situation nichts verändert."


TV Strombach - Longericher SC II (So., 16 Uhr).

Es fehlen: Tobias Alfen (Kahnbeinbruch), Mirko Müller (Muskelfaserriss)

Zum Spiel: Klar favorisiert gehen die Schützlinge von Andreas Rösmann in die Partie gegen die Reserve des Longericher SC. Dies bestätigt auch der Coach: "Sie verfügen zwar mit Beda Kau über einen der gefährlichsten Rückraumspieler der Liga, doch ob der dabei ist, bleibt abzuwarten." Eine reellere Gefahr dürfte da schon eher Simon Kellerhoff, mit 59 Treffern der Führende der Torjägerliste, sein. Doch auswärts bekam der LSC bisher eher wenig auf die Reihe: Der Tabellenzehnte holte sich in der Fremde nur Niederlagen ab, was daran liegt, dass das Team meist nicht in Vollbesetzung anreist. "Wenn sie über sich hinauswachsen, könnte es durchaus schwer für uns werden", weiß Rösmann, dass sich die Strombacher in dieser Partie eigentlich nur selber schlagen können. Daher appelliert er auch an die Einstellung seiner Mannschaft: "Das ist ein Spiel wie jedes andere. Auch diese 60 Minuten müssen erst mal gespielt werden, bevor wir die Punkte sicher haben."


Leichlinger TV II - TV Wahlscheid (So., 17 Uhr).

Es fehlt: Axel Hummel (Adduktorenverletzung)

[Axel Hummel quält sich seit Wochen mit Leistenproblemen rum und setzt vorerst aus.]

Zum Spiel: Ein ähnliches Spiel wie letzte Woche gegen den CVJM Oberwiehl erwartet TVW-Coach Stefan Thomm bei der zweiten von drei Auswärtspartien in Folge: "Wir fahren wieder als klarer Außenseiter dahin. Chancenlos sind wir aber nicht." Um in Leichlingen bestehen zu können, müssen die Wahlscheider aber dringend an ihrer Abschlussschwäche arbeiten: "Gegen Wiehl haben wir viel zu viel verworfen." Das dürfe sich sein Team gegen den jungen Gegner nicht noch mal erlauben: "Dafür spielen sie einen zu schnellen Handball und werfen zu viele Tore." Doch auch in der Deckung müssen die Wahlscheider zulegen. Gegen Wiehl mussten beide Keeper mit ihren Paraden noch die ein oder andere Lücke ausbügeln. "Wir müssen diszipliniert auftreten und versuchen unser Spiel durchzusetzen", hat Thomm die Hoffnung, vielleicht einen Punkt entführen zu können. Fehlen wird dabei allerdings definitiv der torgefährliche Axel Hummel.

Vorschau Oberliga Damen

TV Strombach - Brühler TV (Sa., 19:30 Uhr).

Es fehlt: keine.

Einsatz fraglich: Lisa Nettersheim.

Zum Spiel: Die Strombacherinnen treffen am Samstag auf eine Mannschaft, die in der vergangenen Saison noch ganz oben mitgemischt hat. Platz vier und 32:12 Punkte standen im Frühjahr auf dem Konto der Brühlerinnen, die damit nur vier Zähler hinter Strombach die Saison abschlossen. In dieser Spielzeit läuft es dagegen noch nicht so rund bei den Gästen, 6:10 Punkte bedeuten derzeit nur Rang neun. „Sie haben in der vorigen Saison etwas über ihre Verhältnisse gespielt“, sagt der Strombacher Coach Iljo Duketis, „außerdem hatten sie in diesem Jahr schon erhebliche Probleme mit Verletzungen.“

Die hat der TVS zum Glück nicht zu beklagen. Einzig Lisa Nettersheim ist noch nicht wieder zu hundert Prozent belastbar. „Sie trainiert die ganze Zeit voll mit“, berichtet Duketis, „hat aber beim Wurf noch nicht das Vertrauen in ihre Schulter.“ Für Duketis kein Problem, denn sein Kader ist groß und qualitativ stark genug, um Nettersheim nahezu gleichwertig zu ersetzen. Wichtig sei alleine, „dass Lisa wieder richtig fit wird“. Den erfahrenen Brühlerinnen will Duketis mit dem gewohnten Pressing im 3:2:1-System auf die Füße steigen. In der Abwehr hatte der Strombacher Trainer, trotz aller Freude über die Tabellenführung und die deutlichen Siege zuletzt, noch Defizite erkannt. Zum Beispiel beim 30:44 gegen Siebengebirge am letzten Wochenende.


Vorschau Verbandsliga Damen

TV Strombach II - TV Bergneustadt (Sa., 17:30 Uhr).

Es fehlen: Carina Platz (Handbruch) - Eva Müller (Schulterprobleme), Hanna Spence (noch nicht fit).

Einsatz fraglich: Nadja Grau, Stefanie Wachtel (beide Knöchelverletzung) - keine.

[Eva Müller steht dem TVB wegen Schulterbeschwerden nach wie vor nicht zur Verfügung.]

Zum Spiel: Derby-Time in der Gerhard-Kienbaum-Halle: Die Strombacher Reserve (derzeit mit 6:10 Punkten Elfter) empfängt mit dem TV Bergneustadt den Tabellensechsten (8:8 Punkte) und damit zugleich die Überraschungsmannschaft des vergangenen Spieltags. Schließlich konnten die TVB-Mädchen am vorigen Wochenende den Spitzenreiter aus Bocklemünd vom Thron stoßen. „Wir wollen natürlich versuchen, die Euphorie aus diesem Spiel mit ins Derby zu nehmen“, sagt TVB-Trainerin Alexandra Harder, „allerdings dürfen wir auch nicht übermütig werden.“ Spiele gegen Strombach seien ohnehin immer von besonderer Rivalität geprägt. Es gilt also bei aller Leidenschaft kühlen Kopf zu bewahren.

An einen heißen Tanz glaubt auch Strombachs Coach Lars Konieczny: „Ich erwarte keine schöne Partie, das wird ein richtiges Kampfspiel werden.“ Konieczny hofft, dass die angeschlagenen Stefanie Wachtel und Nadja Grau wie schon gegen Godesberg erneut auf die Zähne beißen werden. Zudem stehen diesmal auch die A-Jugendlichen zur Verfügung. Eine wichtige Rolle werden nach Ansicht des TVS-Trainers die beiden Unparteiischen spielen. „Es wird ein oberbergisches Gespann pfeifen: das heißt, alle Beteiligten kennen sich gut.“ In der vorigen Saison konnten beide Teams je einen Sieg einfahren.

SSV Nümbrecht - Godesberger TV (So., 18 Uhr).

Es fehlt: Franziska Arnds (Erkrankung).

Zum Spiel: Eigentlich sind die Rollen in diesem Spiel klar verteilt. Hier der Dritte aus Nümbrecht, der mit 11:5 Punkten nur einen Zähler hinter dem Spitzenduo aus Langerwehe und Bocklemünd lauert. Dort der Tabellenneunte, der lediglich einen Punkt mehr auf dem Konto hat (7:9) als der Vorletzte Strombach. Aber spätestens der vorige Spieltag hat gezeigt, dass es in dieser Liga keine wirklichen Außenseiter gibt. Während sich Godesberg durch den Sieg gegen Strombach etwas Luft verschaffte, verpasste der SSV beim bis dahin Vorletzten Bonn den Sprung an die Tabellenspitze. Für Nümbrechts Coach Mircea Rosian war „diese Klatsche sehr schmerzhaft“. Er hofft in eigener Halle auf eine „bessere Moral“. Als Ursache für die zuletzt denkbar schwache Torausbeute hat Rosian ein „Kopfproblem“ ausgemacht. „Beim Training treffen die Mädchen wie die Weltmeister“, sagt Rosian, der glaubt, dass sich das Problem nur mittelfristig lösen lässt.



Vorschau Landesliga Damen

TV Oberbantenberg - Stolberger SV (Sa., 17 Uhr)

TuS Derschlag - ASV SR Aachen II (So., 15 Uhr)

SSV Nümbrecht II - Godesberger TV II (So., 17:15 Uhr).

CVJM Oberwiehl - SSV Weilerswist (So., 18 Uhr).

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