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20-jähriges Bestehen mit Seminar gefeiert

nh; 12. Nov 2007, 00:00 Uhr
Oberberg Aktuell
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20-jähriges Bestehen mit Seminar gefeiert

nh; 12. Nov 2007, 00:00 Uhr
(nh/28.10.2007-23:55) Waldbröl - Die Selbsthilfegemeinschaft (SHG) Morbus Crohn/ Colitis Ulcerosa Oberberg feierte am Samstag ihren zwanzigsten Geburtstag mit einem Seminar in der Festhalle des Kreiskrankenhaus Waldbröl.
[Bilder: Nils Hühn --- Viele Mitglieder und Freunde der Selbsthilfegemeinschaft trafen sich am Samstag in der Festhalle des Kreiskrankenhauses Waldbröl und informierten sich auf dem elften Seminar der SHG.]

Bereits seit zwei Jahrzehnten gibt es die Selbsthilfegemeinschaft Morbus Crohn/ Colitis Ulcerosa Oberberg, welche mit dem ersten Treffen am 24. April 1987 gegründet wurde und seitdem über diese Art der Darmerkrankung informiert und Erkrankten hilft. Landrat Hagen Jobi, Schirmherr der Veranstaltung, betonte in seiner Rede, dass durch die SHG die Krankheit in der Öffentlichkeit bekannt wurde und „das hat die betroffenen Menschen aus der Isolation geholt. Denn zuvor waren Verdauungskrankheiten ein Tabu .“ Auch Harry Köppel, Gründungsmitglied und Vorsitzender der SHG, freute sich über das langjährige Bestehen und die vielen Veranstaltungen, wie zum Beispiel zehn „Arzt-Patienten-Seminare“, der SHG.

[AOK-Regionaldirektor Stefan Mies freute sich über die langjährige gute Zusammenarbeit mit der SHG.]

Durch das Seminar in der Festhalle des Kreiskrankenhauses Waldbröl führte der Darmexperte Professor Wolfgang Kruis vom evangelischen Krankenhaus Köln-Kalk. Zudem referierten Professor Doktor Gerd Lux vom Städtischen Klinikum Solingen, Professor Doktor Karl- Heinz Vestweber vom Klinikum Leverkusen und Professor Doktor Friedrich- Eckhard Bauer vom Kreiskrankenhaus Waldbröl. Stefan Mies, Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg, war ebenfalls in Waldbröl und sagte: „Wir haben die SHG immer sehr gerne unterstützt und was diese Gemeinschaft geleistet hat ist wirklich aller Ehren wert.“ Dies sah auch Wolfgang Kruis so, der außerdem den medizinischen Fortschritt erwähnte: „Wir haben es geschafft, dass die Patienten nicht „nur“ überleben, sondern das sie gut leben können.“

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