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Koordinierungsstelle Ausbildung seit einem Jahr aktiv

Red; 31. Aug 2007, 16:50 Uhr
Oberberg Aktuell
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Koordinierungsstelle Ausbildung seit einem Jahr aktiv

Red; 31. Aug 2007, 16:50 Uhr
(Red./31.8.2007-16:40) Oberberg - Koordinierungsstelle Ausbildung zieht Zwischenbilanz - "1. Oberberg Casting" ein Erfolg.
Vor einem Jahr startete die Oberbergische Koordinierungsstelle Ausbildung mit insgesamt sechs Mitarbeitern im Hause des Arbeitgeberverbandes Oberberg, gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW und mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Die klassischen Wege in die Arbeitswelt von Schule in Ausbildung sind holprig geworden. Die Bewältigung des Übergangs von der Schule in das Berufsleben stellt eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit dar, dies gilt insbesondere für Jugendliche aus Hauptschule, Realschulen und Gesamtschulen. Daher ist es umso wichtiger, zielorientierte und informierte Schüler hinsichtlich der Berufswahl den potenziellen Ausbildungsbetrieben zur Verfügung stellen zu können.

Diesem Thema widmet sich die Koordinierungsstelle mit den Partnern der Ausbildungsinitiative Oberberg in besonderer Weise. Die Jugendlichen werden bereits während der letzten beiden Schuljahre erreicht und bei Berufswahl und Bewerbung unterstützt. Nachdem bereits über 1.200 Jugendliche an den Berufswahlorientierungsworkshops mit Beteiligung von mehr als 40 oberbergischen Firmen teilnahmen, sind weitere Workshops und Projekte geplant.

Der Höhepunkt des Jahres fand kürzlich in der Gesamtschule Eckenhagen mit dem ersten „Oberberg Casting“ statt. Gemeinsam mit Professor Dr. Huisinga von der Universität Siegen und den Mitarbeitern der OK-Ausbildung wurde der erste Pilot des Oberberg Casting entwickelt. Potenziale gab es für die Jury, bestehend aus den vier oberbergischen Firmen „Mobiler Pflegedienst Koxholt, Elektro Lindlar, Norwe GmbH und Gebr. Zwinge Metallbau GmbH, zu entdecken. Zwölf Schüler präsentierten ihre Projekte mit Unterstützung von Barbara Heuser und Lehrerin Anette Schößler von der Gesamtschule Eckenhagen. Die einstimmige Meinung der Jury: Wir können uns jeden Einzelnen als zukünftigen Auszubildenden vorstellen.

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