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Pop- und Soul-Geschichten: "kaschu" begeisterte in Gummersbach
(ms/31.1.2007-10:45) Von Lena Stinder
Gummersbach - Nicht nur Pop- und Soul-Fans strömten am vergangenen Samstag ins evangelische Gemeindehaus, auch viele Musikinteressierte wollten wissen, was sich hinter dem Namen kaschu verbirgt.
[Bilder: Magdalena Stinder.]
Und sie wurden nicht enttäuscht: Die Pop- und Soulgruppe stellte unter Beweis, dass sie ihrem eigenen Markenzeichen absolut gerecht wird. Auf der eigenen Homepage ist dieses folgendermaßen beschrieben: ... aussagekräftige Texte und Melodien in feinster Popqualität deutsch und englisch in Form von besinnlichen Balladen und Stücken aus dem Bereich Kopfnicker Groove Pop, die authentisch und ehrlich von ihrem Gefühls und Glaubensleben erzählen.
Die im Oberbergischen nicht unbekannte Frontfrau der Gruppe, Katja Zimmermann, zog die Zuhörer mit ihrer flexiblen Stimme und ihrem warmen, souligen Klang in den Bann. Sie wusste gekonnt die Unterschiede in den Balladen und in den jazzigen Songs zu performen, sodass sie richtig unter die Haut gingen.
Mit den Instrumentalisten hatte sie professionelle und motivierte Musiker an ihrer Seite: Daniel Schunn am Keyboard und Philipp Renz am Schlagzeug absolvierten beide, wie Katja Zimmermann, ein Rock-, Pop-, Jazz-Studium an der Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl.
Die Instrumentalisten begleiteten sehr einfühlsam den Gesang und begeisterten darüber hinaus mit spielfreudigen Improvisationen. Am Bass Judith Rummel, die mittlerweile an der Popakademie in Mannheim studiert: technisch überaus fit und unglaublich groovig komplettiert sie die sympathische junge Band.
Die vielen begeisterten Zuschauer erklatschten sich Zugaben, und auch die neue CD von Kaschu fand große Resonanz. Also in jeder Hinsicht ein gelungener Abend für die ausführenden Musiker und deren Zuhörer.
