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WHV-Pokal: Oberbergisches Trio zieht in die nächste Runde ein
(mp,pn/7.1.2007-19:35 AKTUALISIERT von 16:20) Oberberg TVB setzt sich gegen Rade durch - SSV gelingt Überraschung gegen westfälischen Oberligisten - Müllenbach in Kuchenheim ohne Probleme.
HSG Radevormwald/Herbeck TV Bergneustadt 27:30 (13:14)
Der TV Bergneustadt steht in der zweiten Runde des WHV-Pokals. Beim Niederhein-Verbandsligisten in Rade gewannen die Schumacher-Schützlinge am Ende ungefährdet mit 27:30. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte gingen die Gäste erstmals beim 10:12 mit zwei Toren in Führung und lagen auch beim 13:14 zur Pause knapp vorne. Im zweiten Durchgang standen beide Mannschaften wegen einer Vielzahl an Hinausstellungen oftmals nur mit drei Spielern auf dem Platz. Bergneustadt kam mit er restriktiven Regelauslegung der Unparteiischen besser zurecht und konnte sich so peu à peu absetzen.
Spätestens beim 21:27 in der 50. Minute waren die Würfel dann zugunsten des TVB gefallen. Zwar kamen die Gastgeber noch einmal bis auf drei Tore heran, zu mehr reichte es aber nicht mehr. Die Bestnoten beim Sieger verdienten sich Torhüter Sven Achenbach sowie Matthias Kakuschki, der sich vor allem zu Beginn der Partie als besonders treffsicher erwies. Trainer Rainer Schumacher war mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden, fand es aber in erster Linie wichtig, dass wir frühzeitig wieder unseren Rhythmus gefunden haben.
Tore TV Bergneustadt: Matthias Kakuschki (7/1), Jörn Klinnert (7/1), Stefan Kuxdorf (6/4), Björn Aust (4), Felix Schröder (3), Stefan Kakuschki (2), Timo Bay (1).
SSV Nümbrecht HCE Bad Oeynhausen 33:28 (19:14).
Heute hat man gesehen, was passiert, wenn ein Team hochmotiviert ist, während das andere überhaupt nicht in Tritt kommt, fasste der Spielertrainer der Gäste, Andreas Bock, die überraschende Niederlage des Oberligisten direkt nach Schlusspfiff zusammen. Der Auftritt der Westfalen war schon vor Spielbeginn kurios gelungen, als man den ehemaligen VfL-Profi Daniel Ahmann in der Kabine vergaß und ihn dort einschloss. Die Partie an sich begann ausgeglichen. Nach dreizehn Minuten gelang es den Nümbrechtern aber, sich mit 8:5 abzusetzen. Keine vier Minuten später ging der Favorit seinerseits mit 8:9 in Führung. Von nun an stand die 5:1-Abwehr des SSV deutlich kompakter, und vorne schenkte man den schwachen gegnerischen Torhütern gleich reihenweise Treffer ein. Vor allem Alex Winkler konnte in dieser Phase werfen, wie er wollte. So stand zur Pause bereits eine deutliche 5-Tore-Führung zu Buche.
Wir haben uns nicht versteckt, allerdings ist der HCE auch nicht so aufgetreten, wie wir das erwartet hätten, resümierte SSV-Coach Holger Faulenbach nach dem Spiel. So waren es nämlich erneut die Oberberger, die nach der Pause das Tempo anzogen. Beim 24:17 (38.) durch Mirko Fohrmann war eine erste Vorentscheidung gefallen. Der Vorsprung schrumpfte zwar immer mal wieder, wuchs aber auch genauso schnell wieder an. So konnten die Fans spätestens fünf Minuten vor Schluss beim 31:25 ihre Pokalhelden feiern. Faulenbach freute sich abschließend nicht nur über den ersten Sieg im WHV-Pokal gleich beim ersten Auftritt in der Vereinsgeschichte, sondern auch über den Einstand von Christopher Seinsche, der nach anderthalb Jahren in Südafrika ein starkes Spiel zeigte.
Tore SSV Nümbrecht: Alex Winkler (13), Mario Jatzke (5), Mirko Fohrmann (5), Christopher Seinsche (3), Kevin Schieferdecker (3), David Debus (2/2), Patrick Seebaum (1), René Melcher (1).
TV Kuchenheim TV Rodt-Müllenbach 24:41 (8:15)
Am späten Sonntagnachmittag haben die Müllenbacher aus dem oberbergischen Duo in der zweiten WHV-Pokal-Runde ein Trio gemacht. Beim abgeschlagenen Schlusslicht der Verbandsliga Mittelrhein gaben sich die Mannen von Trainer Uli Pohl keine Blöße und fuhren einen ungefährdeten Kantersieg ein. Ich bin froh, dass wir hier standesgemäß gewonnen haben, meinte Pohl nach dem Spiel, und dass sich niemand verletzt hat. Zu schwach präsentierte sich der Oberligaabsteiger, als dass so etwas wie Spannung hätte aufkommen können.
Die Löwen, die neben dem angeschlagenen Jan-Hendrik van Münster auch auf Christian Daase (privat verhindert) verzichten mussten, spielten gegen den klassentieferen Gegner über 60 Minuten ihren Streifen herunter und ziehen nach Bergneustadt und Nümbrecht in die zweite Pokalrunde ein. In der Halle war 14 Tage lang nicht geheizt worden, dementsprechend eisig war es, haderte Pohl nach Spielende mit den winterlichen Temperaturen in der Kuchenheimer Sporthalle, ich hoffe es hat sich niemand erkältet.
Tore TV Rodt-Müllenbach: Michael Fuchs (8), Tom Peters (8/4), Peter Voiss (7), Dominik Heimes (6), Eric Tiziani (6), Timo Blanz (2), Christian Georgewitsch (2), Swen Georgewitsch (1), Björn Lefherz (1).
Der TV Bergneustadt steht in der zweiten Runde des WHV-Pokals. Beim Niederhein-Verbandsligisten in Rade gewannen die Schumacher-Schützlinge am Ende ungefährdet mit 27:30. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte gingen die Gäste erstmals beim 10:12 mit zwei Toren in Führung und lagen auch beim 13:14 zur Pause knapp vorne. Im zweiten Durchgang standen beide Mannschaften wegen einer Vielzahl an Hinausstellungen oftmals nur mit drei Spielern auf dem Platz. Bergneustadt kam mit er restriktiven Regelauslegung der Unparteiischen besser zurecht und konnte sich so peu à peu absetzen.
Spätestens beim 21:27 in der 50. Minute waren die Würfel dann zugunsten des TVB gefallen. Zwar kamen die Gastgeber noch einmal bis auf drei Tore heran, zu mehr reichte es aber nicht mehr. Die Bestnoten beim Sieger verdienten sich Torhüter Sven Achenbach sowie Matthias Kakuschki, der sich vor allem zu Beginn der Partie als besonders treffsicher erwies. Trainer Rainer Schumacher war mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden, fand es aber in erster Linie wichtig, dass wir frühzeitig wieder unseren Rhythmus gefunden haben.
Tore TV Bergneustadt: Matthias Kakuschki (7/1), Jörn Klinnert (7/1), Stefan Kuxdorf (6/4), Björn Aust (4), Felix Schröder (3), Stefan Kakuschki (2), Timo Bay (1).
SSV Nümbrecht HCE Bad Oeynhausen 33:28 (19:14).
Heute hat man gesehen, was passiert, wenn ein Team hochmotiviert ist, während das andere überhaupt nicht in Tritt kommt, fasste der Spielertrainer der Gäste, Andreas Bock, die überraschende Niederlage des Oberligisten direkt nach Schlusspfiff zusammen. Der Auftritt der Westfalen war schon vor Spielbeginn kurios gelungen, als man den ehemaligen VfL-Profi Daniel Ahmann in der Kabine vergaß und ihn dort einschloss. Die Partie an sich begann ausgeglichen. Nach dreizehn Minuten gelang es den Nümbrechtern aber, sich mit 8:5 abzusetzen. Keine vier Minuten später ging der Favorit seinerseits mit 8:9 in Führung. Von nun an stand die 5:1-Abwehr des SSV deutlich kompakter, und vorne schenkte man den schwachen gegnerischen Torhütern gleich reihenweise Treffer ein. Vor allem Alex Winkler konnte in dieser Phase werfen, wie er wollte. So stand zur Pause bereits eine deutliche 5-Tore-Führung zu Buche.
Wir haben uns nicht versteckt, allerdings ist der HCE auch nicht so aufgetreten, wie wir das erwartet hätten, resümierte SSV-Coach Holger Faulenbach nach dem Spiel. So waren es nämlich erneut die Oberberger, die nach der Pause das Tempo anzogen. Beim 24:17 (38.) durch Mirko Fohrmann war eine erste Vorentscheidung gefallen. Der Vorsprung schrumpfte zwar immer mal wieder, wuchs aber auch genauso schnell wieder an. So konnten die Fans spätestens fünf Minuten vor Schluss beim 31:25 ihre Pokalhelden feiern. Faulenbach freute sich abschließend nicht nur über den ersten Sieg im WHV-Pokal gleich beim ersten Auftritt in der Vereinsgeschichte, sondern auch über den Einstand von Christopher Seinsche, der nach anderthalb Jahren in Südafrika ein starkes Spiel zeigte.
Tore SSV Nümbrecht: Alex Winkler (13), Mario Jatzke (5), Mirko Fohrmann (5), Christopher Seinsche (3), Kevin Schieferdecker (3), David Debus (2/2), Patrick Seebaum (1), René Melcher (1).
TV Kuchenheim TV Rodt-Müllenbach 24:41 (8:15)
Am späten Sonntagnachmittag haben die Müllenbacher aus dem oberbergischen Duo in der zweiten WHV-Pokal-Runde ein Trio gemacht. Beim abgeschlagenen Schlusslicht der Verbandsliga Mittelrhein gaben sich die Mannen von Trainer Uli Pohl keine Blöße und fuhren einen ungefährdeten Kantersieg ein. Ich bin froh, dass wir hier standesgemäß gewonnen haben, meinte Pohl nach dem Spiel, und dass sich niemand verletzt hat. Zu schwach präsentierte sich der Oberligaabsteiger, als dass so etwas wie Spannung hätte aufkommen können.
Die Löwen, die neben dem angeschlagenen Jan-Hendrik van Münster auch auf Christian Daase (privat verhindert) verzichten mussten, spielten gegen den klassentieferen Gegner über 60 Minuten ihren Streifen herunter und ziehen nach Bergneustadt und Nümbrecht in die zweite Pokalrunde ein. In der Halle war 14 Tage lang nicht geheizt worden, dementsprechend eisig war es, haderte Pohl nach Spielende mit den winterlichen Temperaturen in der Kuchenheimer Sporthalle, ich hoffe es hat sich niemand erkältet.
Tore TV Rodt-Müllenbach: Michael Fuchs (8), Tom Peters (8/4), Peter Voiss (7), Dominik Heimes (6), Eric Tiziani (6), Timo Blanz (2), Christian Georgewitsch (2), Swen Georgewitsch (1), Björn Lefherz (1).